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OpenAI unterstützt ersten Animationsfilm aus der KI-Produktion. Premiere soll in Cannes sein

Der Film „Critterz“ soll in neun Monaten fertig sein statt in drei Jahren, für weniger als 30 Millionen Dollar. Die Macher holten bewusst Menschen ins Team, denn ein vollständig generiertes Werk kann keinen Urheberrechtsschutz erhalten.

KulturNachrichtClara LindnerVeröffentlicht: 11. September 20265 Min. LesezeitQuellen 2
OpenAI unterstützt ersten Animationsfilm aus der KI-Produktion. Premiere soll in Cannes sein

„Critterz“ soll der erste abendfüllende Animationsfilm sein, der mit künstlicher Intelligenz entsteht. Aufmerksamkeit brachte ihm die Unterstützung von OpenAI ein. Das Unternehmen will damit seine eigenen Werkzeuge als Lösung präsentieren, die in einem kommerziellen Projekt professionelle Ergebnisse liefert und nicht nur in Vorführungen des Machbaren. Der Film soll 2026 in die Kinos kommen, das Team peilt eine Premiere in Cannes an. Die Geschichte handelt von Waldgeschöpfen in einem ruhigen Dorf, deren Alltag durch die Ankunft eines geheimnisvollen Fremden gestört wird.

Von DALL·E 2 bis Sora

Das Projekt begann lange vor der aktuellen Welle der Generatoren. Die Idee zum Film entwickelte der Kreativberater Chad Nelson drei Jahre zuvor. Für die frühen Konzeptarbeiten nutzte er den Bildgenerator DALL·E 2. Heute leitet Nelson die Produktion. Beteiligt sind die Studios Vertigo Films aus London und Native Foreign aus Los Angeles, die Finanzierung sicherte Federation Studios aus Paris. Der Prozess verbindet das Sprachmodell GPT-5 mit Werkzeugen zur Erzeugung von Bild und Video, darunter Sora. Entscheidend ist jedoch, was in dieser Kette der Mensch tut. Künstler fertigen erste Zeichnungen an, die in die KI-Werkzeuge einfließen, und die Stimmen der Figuren sprechen echte Schauspieler. Dadurch soll die Produktion in neun Monaten abgeschlossen sein. Ein typischer Animationsfilm braucht bis zu drei Jahre. Das Budget soll unter 30 Millionen Dollar bleiben, also deutlich unter den Branchenstandards.

Die Produktion läuft bereits

Die Dreharbeiten und die Produktionsarbeiten haben begonnen, das Casting für die Sprechrollen läuft. Den Namen des Verleihers und einen Plan für die Vermarktung hat das Team bisher nicht bekannt gegeben. Für OpenAI ist das Projekt vor allem ein spektakulärer Beleg. Es soll zeigen, dass seine Werkzeuge in einer kommerziellen Produktion professionelle Ergebnisse liefern und nicht nur demonstrative. Es steht mehr auf dem Spiel als ein einzelner Film. Es geht darum, die Studios davon zu überzeugen, dass Generatoren in einen normalen Drehplan passen und nicht in eine Vorführung des Machbaren.

Menschen als rechtliche Absicherung

Die Entscheidung, Menschen einzubinden, hat auch eine rechtliche Seite. Der Mitgründer von Vertigo Films, James Richardson, nennt „Critterz“ ein „ambitioniertes Experiment in großem Maßstab“. Der Mitgründer von Native Foreign, Nick Kleverov, erklärt unumwunden, das Team habe bewusst Kreative beteiligt, weil ein vollständig von einer Maschine erzeugtes Werk keinen Urheberrechtsschutz erhalten kann. Die Auftritte der Sprecher und die originären künstlerischen Arbeiten sollen die Chance erhöhen, dass der Film diesen Schutz erhält. Es ist dieselbe Regel, die sich in der Rechtsprechung und im europäischen Recht zeigt: Der Schutz verlangt einen schöpferischen Beitrag des Menschen. Dieses Projekt ist deshalb kein Beweis dafür, dass KI das Studio ersetzt. Es ist ein Test, bei dem die Produzenten zuerst prüfen, wo die Grenze der Wirtschaftlichkeit verläuft und wo die Grenze des Rechts. Verleiher und Vermarktungsplan haben die Macher noch nicht angekündigt.

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Quellen

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  1. 01OpenAI 携手推出首部 AI 动画电影《Critterz》(搜狐)ZH
  2. 02KI, Kunst und Kunstdiebstahl (DOCMA)DE

Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Clara Lindner

Clara Lindner

Kultur, Küche und Lebensstil

Clara Lindner schreibt für FLASH24 über Kultur, Küche, Mode und Design, Alltagsleben und Geschichte und arbeitet dabei vor allem mit Primärquellen, Archiven und eigenen Vor-Ort-Besuchen. Bei Küchengeschichten prüft sie Rezeptangaben gegen historische Kochbücher und vergleicht Mengen- und Zeitangaben mehrerer Ausgaben. Für Kultur- und Geschichtstexte spricht sie mit Kuratoren, Designern und Gastronomen und wartet auf Festivalprogramme sowie Ausstellungskalender, um Termine und Werklisten abzugleichen. Ihre Festivalmarathons, Independent-Kino und Filmarchive nutzt sie, um film- und kulturgeschichtliche Bezüge in ihren Stücken zu prüfen. Sie veröffentlicht keine Angaben, die sie nicht selbst nachrecherchiert hat.

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