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Xpeng startet Serienproduktion des Robotaxi, Changan hat die L4-Lizenz

Das erste Serien-Robotaxi von Xpeng lief in Kanton vom Band: 3 000 TOPS und ein rein visuelles System ohne Lidar. Changan hat die Lizenz für L4-Tests und stellt das System Tianzhu Linghang vor.

AutoAnalyseJonas WeberVeröffentlicht: 26. September 20265 Min. LesezeitQuellen 2
Xpeng startet Serienproduktion des Robotaxi, Changan hat die L4-Lizenz

Chinesische Hersteller behandeln das autonome Fahren nicht mehr als Technikdemonstration, sondern bringen es in die Serienfertigung. Am 18. Mai 2026 meldete Xpeng, dass das erste Exemplar seines in Serie gebauten Robotaxi in Kanton vom Band lief. Damit ist das Unternehmen der erste chinesische Hersteller eines solchen Fahrzeugs in Serienproduktion.

Das Fahrzeug entsteht auf der Plattform GX und ist nach den Anforderungen der Stufe L4 ausgelegt. An Bord arbeiten vier selbst entwickelte Turing-AI-Chips mit einer Rechenleistung von bis zu 3 000 TOPS. Lidar und detaillierte HD-Karten braucht das Auto nicht. Es setzt auf eine rein visuelle Lösung, dieselbe Strategie, die Xpeng in seinen Serienfahrzeugen verfolgt. Die Entscheidungen trifft das End-to-End-Modell VLA 2.0. Es drückt die Reaktionszeit des Systems unter 80 Millisekunden. Der Hersteller erklärt, das verbessere die Generalisierung in Städten und ermögliche den Einsatz auch im Ausland.

Im Innenraum gibt es getönte Scheiben, Sitze vom Typ Zero Gravity und Unterhaltungsbildschirme für die Fondpassagiere. Die Einstellungen steuert ein Sprachassistent. Xpeng will in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 einen Pilotbetrieb mit Fahrgästen starten. Er soll technische Machbarkeit, Akzeptanz der Passagiere und Geschäftsmodell prüfen. Den vollautonomen Betrieb ohne Betreuer an Bord kündigt das Unternehmen für Anfang 2027 an.

Changan: vom L3-Kennzeichen zu L4-Tests

Parallel baut Changan Automotive seine Kompetenz anhand regulatorischer Meilensteine auf. Im Dezember 2025 erhielt das Unternehmen die ersten chinesischen Sonderkennzeichen für autonomes Fahren der Stufe L3. In diesem Jahr kam die Genehmigung für Tests des eigenen Robotaxi der Stufe L4 hinzu. Changan darf damit als Hersteller den fahrerlosen Betrieb unter realen Bedingungen testen.

Am 4. September 2026 stellte Changan Tianzhu Linghang vor, sein vollständig selbst entwickeltes Fahrassistenzsystem. Alle Versionen sind mit Lidar ausgestattet und nutzen eine End-to-End-Architektur. Das System ist bereits in Produktion. Das Unternehmen erklärt zudem, Batterie, Antrieb und Steuerelektronik vollständig selbst abzudecken. Die Batteriemarke „Jinzhongzhao“ gewann 2025 den zweiten Staatspreis für wissenschaftlich-technischen Fortschritt.

Für europäische Leser ist das ein Signal: Chinesische Firmen warten nicht auf eine einheitliche EU-Gesetzgebung für L3/L4. Sie bauen eigene Lieferketten auf und sammeln Erfahrung auf dem eigenen, deutlich permissiveren Markt. Der Unterschied im Tempo der regulatorischen Arbeit wird genauso wichtig wie der Unterschied beim Preis des Autos.

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Quellen

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  1. 01Xpeng rolls out first mass-produced robotaxi, plans pilot operations in H2 (CnEVPost)EN
  2. 02长安汽车:行业进入存量博弈阶段,利润率降至历史低位 (IT之家)ZH

Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Jonas Weber

Jonas Weber

Sport, Auto und Reisen

Jonas Weber schreibt für FLASH24 über Sport, Autos und Reisen und stützt sich dabei auf Verbandsstatistiken, Herstellerangaben und eigene Recherchen vor Ort. Bei Ligaspielen prüft er Spielberichte gegen die offiziellen Datenbanken und gleicht Torschützen sowie Einsatzzeiten ab. Im Automobilbereich vergleicht er technische Daten aus Pressemappen mit unabhängigen Tests, im Reisenressort wartet er auf die saisonalen Streckenfreigaben und spricht mit Veranstaltern. Privat verfolgt er Ligastatistiken, diskutiert über den Videobeweis und spielt selbst Amateurbasketball. Zahlen, die er nicht belegen kann, veröffentlicht er nicht.

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