FIFA: WM-Spieler sorgten für 3,3 Milliarden Dollar in einem Rekordfenster von 9,89 Milliarden
Die FIFA teilte am 3. September mit, dass Spieler der WM 2026 im Sommerfenster mehr als 3,3 Milliarden Dollar an internationalen Ablösen erzeugten. Das ist mehr als ein Drittel des Rekordwerts von 9,89 Milliarden Dollar im Männerfußball.

Was die FIFA zählte
Der International Transfer Snapshot der FIFA umfasst den Zeitraum vom 1. Juni bis 2. September 2026. Er zählt 267 Spieler aus 47 Nationen, die bei der WM zum Einsatz kamen und in dieser Zeit den Verein wechselten. Reuters berichtete unter Berufung auf die FIFA von mehr als 260 Spielern aus 47 Nationen.
Weltweit registrierte die FIFA mehr als 12.500 internationale Wechsel, so viele wie nie zuvor in einem Sommerfenster. Die Gesamtsumme von 9,89 Milliarden Dollar im Männerfußball war der höchste Wert, der je in einem Sommerfenster erfasst wurde.
Die Ausgaben folgten auf Spaniens WM-Titel im Juli, mitten in diesem Fenster. Das Turnier fand in Nordamerika statt. Laut FIFA hat die WM 2026 die Transferaktivitäten des Sommers angekurbelt. Auftritte auf der größten Bühne des Fußballs trieben die Rekordausgaben auf dem Weltmarkt in die Höhe.
Die FIFA erfasst die WM-Spieler gesondert. Die 3,3 Milliarden Dollar stecken deshalb in den 9,89 Milliarden Dollar im Männerfußball und kommen nicht obendrauf.
Wer zahlte
Englische Klubs gaben 3,02 Milliarden Dollar an internationalen Ablösen für Männer aus, der größte Anteil am Markt von 9,89 Milliarden Dollar, wie die FIFA mitteilte. Sie schlossen auch die meisten Zugänge ab.
Im Snapshot folgt Italien mit 1,1 Milliarden Dollar, dann Spanien mit 940 Millionen Dollar, Deutschland mit 904 Millionen Dollar und Frankreich mit 641 Millionen Dollar. Frankreich nahm rund 1,7 Milliarden Dollar an Ablösen ein, mehr als jeder andere Markt.
Englands Rechnung im Männerfußball war mehr als doppelt so hoch wie Italiens 1,1 Milliarden Dollar und mehr als dreimal so hoch wie Spaniens 940 Millionen Dollar. Reuters berichtete, Rodri sei von Manchester City zum FC Barcelona gewechselt und Bradley Barcola von Paris Saint-Germain zum FC Liverpool. Beide Transfers waren in diesem Fenster viel beachtet.
Der Rekord bei den Frauen
Die internationalen Transferausgaben im Frauenfußball erreichten 28,6 Millionen Dollar, mehr als das Doppelte des Werts von 2025, wie die FIFA mitteilte. Die 28,6 Millionen Dollar waren ein Allzeithoch für das Sommerfenster der Frauen. Die FIFA registrierte 1.406 internationale Wechsel im Frauenfußball, ein Rekord und ein Plus von 19,2 Prozent gegenüber dem bisherigen Rekord.
Im Snapshot führen englische Klubs die Ausgaben der Frauen mit 8,0 Millionen Dollar an. Es folgen Spanien mit 6,6 Millionen Dollar, Deutschland mit 4,9 Millionen Dollar, die Vereinigten Staaten mit 2,9 Millionen Dollar und Italien mit 2,1 Millionen Dollar. Schwedische Klubs erhielten 4,2 Millionen Dollar, mehr als jeder andere verkaufende Markt im Frauenfußball.
Die Summe der Frauen steht den 9,89 Milliarden Dollar im internationalen Männerfußball gegenüber. Englische Klubs führten die Ausgaben in beiden Märkten an, mit 3,02 Milliarden Dollar bei den Männern und 8,0 Millionen Dollar bei den Frauen, wie die FIFA mitteilte.
Das Männerfenster stellte Rekorde bei Ausgaben und Wechselvolumen auf, das Frauenfenster ebenfalls. Die Gesamtsumme der Männer lag bei 9,89 Milliarden Dollar, die der Frauen bei 28,6 Millionen Dollar.
Quellen
30- 01Soccer-World Cup stars generate $3.3 billion in transfer fees as spending hits record highsEN
- 02World Cup stars generate $3.3 billion in transfer fees as spending hits record highsEN
- 03World Cup stars generate $3.3 billion in transfer feesEN
- 04World Cup stars generate $4 billion in transfer fees as spending hits record highsEN
- 05FIFA report reveals record $9.89bn spent in global summer transfer windowEN
- 06Bouaddi, Diomande among African talents benefiting from the post-World Cup transfer waveEN
- 07World Cup Players Drive Record $3.3 Billion in Transfer FeesEN
- 08FIFA report reveals record $9.89bn spent in global summer transfer windowEN
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