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IOC bestätigt Ungarn als einen von sieben Teilnehmern im Olympiadialog 2036

Ungarn, das Budapest als möglichen Austragungsort benannt hat, ist eine von sieben Parteien im kontinuierlichen Dialog für die Olympischen Sommerspiele 2036, wie das IOC am Dienstag bestätigte. Die Abstimmung über den Gastgeber wird Mitte 2029 erwartet.

SportAnalyseSven AlbrechtVeröffentlicht: 6. November 20264 Min. LesezeitQuellen 13
IOC bestätigt Ungarn als einen von sieben Teilnehmern im Olympiadialog 2036

Ungarn ist eine von sieben Parteien im kontinuierlichen Dialog mit dem Internationalen Olympischen Komitee über die Olympischen Sommer- und Paralympics 2036, wie das IOC am Dienstag bestätigte. Die weiteren sind Deutschland, Indien, Katar, Südkorea, Südafrika und die Türkei. Welche Städte neben München genau im Rennen sind, teilte das IOC nicht mit, berichtet DW. Daily News Hungary nannte Budapest als ungarischen Vorschlag und führte München, Ahmedabad, Doha und Istanbul für Deutschland, Indien, Katar und die Türkei an. The Times of India berichtete, Südkoreas innerstaatlicher Kandidat sei Jeonbuk mit Jeonju als Kernstadt, Seoul sei ebenfalls beteiligt, und Südafrika prüfe ein Modell mit mehreren Städten oder landesweiter Ausrichtung.

Das IOC will mögliche Gastgeber nach Standortmasterplan, Erfahrung der Athleten, Finanzierungsstrategie, politischer und öffentlicher Unterstützung, der Fähigkeit zur Ausrichtung der Spiele und Plänen für ein langfristiges Erbe bewerten. Auch der Beitrag zu lokalen Entwicklungsplänen und den Zielen der olympischen Bewegung zählt. IOC-Präsidentin Kirsty Coventry sagte:

"Wo auch immer die Spiele stattfinden, eines darf sich nie ändern: Die Athleten müssen im Mittelpunkt all unseres Handelns stehen."

Budapests Plan mit bestehenden Sportstätten

Budapests Bürgermeister Gergely Karácsony sagte im September, das Olympiakonzept der Stadt verlange in der laufenden Legislaturperiode keine Staatsausgaben und sehe keine neuen Stadien vor. Er beschrieb es vor allem als Stadtentwicklungsstrategie, die auf bessere Infrastruktur in Budapest und in ganz Ungarn zielt. Spiele würden möglichst mit vielen Großstädten und anderen Gemeinden außerhalb Budapests organisiert. Yahoo Sports berichtete unter Berufung auf Euronews, der Plan stütze sich auf vorhandene Anlagen und könne einige Wettbewerbe in Österreich und der Slowakei austragen. Zsolt Gyulay, Präsident des Ungarischen Olympischen Komitees, fordert Gespräche zwischen Stadtregierung und nationalen Stellen über die Machbarkeit. Die politische Unterstützung bleibt nach dem Regierungswechsel in Ungarn in diesem Jahr ungewiss.

Politische Unterstützung unklar

Die Tisza-Partei und Ministerpräsident Péter Magyar haben seit ihrem Amtsantritt nicht öffentlich erklärt, ob sie die Bewerbung Budapests unterstützen, berichtet Telex. Daily News Hungary meldete, Magyar habe früher Vorbehalte geäußert. 2024 sagte er, Ungarn brauche unter den damaligen Umständen keine Olympischen Spiele, das Ereignis könne aber zu einem nationalen Projekt werden, wenn es breite öffentliche Unterstützung gebe. Er sagte auch, Tisza werde eine Bewerbung nur ernsthaft prüfen, wenn die Regierung zusätzliche Mittel für Gesundheit, Bildung und soziale Dienste bereitstelle, die Finanzierung Budapests wiederherstelle und ein landesweites Referendum ansetze.

Budapests Rückzug 2024

Budapest bewarb sich um die Spiele 2024 und zog die Bewerbung 2017 zurück, nachdem die Bewegung Momentum rund 266.000 Unterschriften für ein Referendum über den Vorschlag gesammelt hatte, berichtet Daily News Hungary. Seither hat Ungarn die Sportinfrastruktur weiter ausgebaut, darunter die Puskás Aréna, den MVM Dome, das Nationale Leichtathletikzentrum und die Duna Aréna. Budapest war Gastgeber der Schwimmweltmeisterschaften 2022 und der Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2023. Diese Projekte werden oft als Beleg dafür angeführt, dass Ungarn inzwischen einen Großteil der Infrastruktur für Olympische Spiele besitzt.

Wie es weitergeht

Interessierte Parteien haben bis zum 31. Oktober 2026 Zeit, ihr Interesse förmlich anzumelden. Danach werden keine weiteren Kandidaten berücksichtigt, berichtet Daily News Hungary. Laut DW sind vor der Frist weitere Bewerber möglich. Die Kandidaten stellen ihre Projekte im November 2026 virtuell der Future Host Commission des IOC vor. Bis März 2027 will das IOC die Machbarkeitsprüfungen abschließen und einen detaillierteren strategischen Dialog mit den Kandidaten eröffnen. Danach engt das IOC-Exekutivkomitee das Feld ein. Im Dezember 2028 treten die ausgewählten bevorzugten Gastgeber in einen abschließenden gezielten Dialog mit dem IOC ein und legen detaillierte Pläne sowie finanzielle und rechtliche Garantien vor. Der Gastgeber für 2036 soll Mitte 2029 von den IOC-Mitgliedern gewählt werden. Der Zeitplan folgt Änderungen im Auswahlverfahren des IOC, berichtet Yahoo Sports.

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Quellen

13
  1. 01Hungary officially enters race to host 2036 Olympics – Budapest named as main venueEN
  2. 022036 Olympics: How South Korea, Qatar, Munich, South Africa, Türkiye, Hungary compare with Ahmedabad's bidEN
  3. 03Map shows 7 countries bidding for 2036 OlympicsEN
  4. 042036 Olympics: Munich up against at least six rivalsEN
  5. 0536 years later: Hungary opens Communist-era secret service files - DW.comEN
  6. 06The 1956 Hungarian Uprising Was a Working-Class Revolt - JacobinEN
  7. 07Hungary’s Lesson: Beware the Dangers of SocialismEN
  8. 0870 years ago, Pius XII condemned the Soviet invasion of Hungary and defended the freedom of its peopleEN
  9. 09Hungary Mysterious Sweet PastaEN
  10. 10Christmas markets in Hungary 2026: Opening dates, locations, programmes and everything you need to knowEN
  11. 11Destination Budapest: An F1 fan’s guide - Formula 1EN
  12. 12Hungary signals plans to phase out Russian gas by fall 2027 under EU timetableEN
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Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Sven Albrecht

Sven Albrecht

Sport, Auto und Reisen

Sven Albrecht schreibt für FLASH24 über Sport, Autos und Reisen und stützt sich dabei auf Herstellerangaben, Streckenprotokolle und offizielle Ergebnisse. Bei Testwagen vergleicht er Normverbrauch mit realen Messwerten und prüft Drehmomentkurven sowie Akkukapazitäten. Er spricht mit Werkstattmeistern, Rennkommissaren und Bahnbetreibern und wartet auf den Fahrplanwechsel, um Verbindungen quer durch Europa zu vergleichen. Privat fährt er Elektroautos, schraubt in der Garage und plant Bahnstrecken quer durch Europa. Unbelegte Zahlen veröffentlicht er nicht.

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