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Yoo-Youngkuk-Retrospektive bricht mit 457.082 Besuchen den Rekord für kostenlose Ausstellungen im SeMA

Die Yoo-Youngkuk-Retrospektive im Seoul Museum of Art (SeMA) endete am 25. Oktober mit 457.082 Besuchern und damit einem Rekord für eine kostenlose Ausstellung in einem der Häuser des Museums. K-Art Now bezeichnete die Schau als die meistbesuchte Ausstellung des Museums.

KulturAnalyseIngrid BauerVeröffentlicht: 6. November 20264 Min. LesezeitQuellen 5
Yoo-Youngkuk-Retrospektive bricht mit 457.082 Besuchen den Rekord für kostenlose Ausstellungen im SeMA

Die Zahlen sind eindeutig. "A Mountain Within Me" lief vom 19. Mai bis zum 25. Oktober im Seosomun Main Branch des SeMA und zog 457.082 Besucher an.

Damit übertrifft sie den bisherigen Rekord des Museums für kostenlose Ausstellungen, den "From City to Coast" mit Werken von Edward Hopper hielt: 331.126 Besucher zwischen April und August 2023. Korea JoongAng Daily nannte die Schlusszahl und schrieb, sie sei ein Rekord für kostenlose Ausstellungen in allen Häusern des SeMA. K-Art Now bezeichnete die Schau als die meistbesuchte Ausstellung des Museums, ohne den Zusatz des freien Eintritts. Die beiden Aussagen sind nicht identisch, und nur die erste kommt mit einem Vergleich.

Für das SeMA und vergleichbare Häuser verschiebt das die Erwartungen. Ein koreanischer abstrakter Maler, geboren 1916, zog mehr Publikum an als ein amerikanischer Blockbuster, und die größte Altersgruppe im Saal war zwischen 20 und 30.

Die Zufriedenheit lag im Schnitt bei 95,6 von 100 Punkten, der höchste Wert an einem SeMA-Standort seit drei Jahren.

Die Aufschlüsselung des Publikums ist die aussagekräftigere Zahl. Besucher zwischen 20 und 30 machten 35,6 Prozent der Gesamtzahl aus, vor den 50-Jährigen mit 23,9 Prozent und den 40-Jährigen mit 20,6 Prozent. Mehr als 1.000 Menschen nahmen an neun Symposien und Programmen während der Laufzeit teil, zu denen Fachleute aus Kunstgeschichte, Design und Literatur kamen. SeMA-Direktorin Choi Eun-ju dankte in einer Erklärung "den mehr als 450.000 Besuchern, die so viel Begeisterung" für Yoos Werk zeigten.

Eine Retrospektive, die 1964 beginnt

Die Schau war als Jubiläumsveranstaltung angelegt. Sie markierte den 110. Jahrestag von Yoos Geburt und eröffnete die Reihe "Korean Modern Masters" des SeMA. Yoo lebte von 1916 bis 2002.

Die Hängung verläuft nicht chronologisch. Sie beginnt 1964, dem Jahr von Yoos erster Einzelausstellung, und bewegt sich dann rückwärts und vorwärts durch sechs Jahrzehnte. Die Korea Times gab sein Alter damals mit 49 an, die Korea Herald mit 48. Kurator Yeo Kyung-hwan sagte, Yoo sei weniger öffentlich gefeiert worden als Zeitgenossen wie Kim Whanki und Lee Jung-seob, weil er weitgehend zurückgezogen lebte. 1979 wurde er der erste lebende Künstler mit einer Einzelausstellung im National Museum of Modern and Contemporary Art.

Die Zahl der Werke unterscheidet sich je nach Medium. Die Korea Times berichtete von 178 Werken, darunter 115 Ölgemälde, dazu Zeichnungen, Fotografien und Archivmaterial. Korea JoongAng Daily nannte etwa 170, die Korea Herald mehr als 170.

Nach 1964 zeigte Yoo seine Arbeiten nicht mehr in Gruppen. Er richtete alle zwei Jahre Einzelausstellungen aus und hielt eine disziplinierte Studio-Routine ein, berichtete die Korea Times.

Die Ausstellung lieh sich auch bei einem Popstar. Ein Gemälde aus der Sammlung von BTS' RM, den die Korea Herald als eifrigen Sammler koreanischer Kunst beschreibt, hing in der Schau. Sie endete mit zwei 2,2 Meter hohen Gemälden von 1994, die Yoo nach Angaben des Kurators mit begrenzter Hilfe fertigstellte, weil große Leinwände für ihn körperlich schwierig geworden waren.

Was die Schau mit dem Markt machte

Der Markt bewegte sich, während die Ausstellung lief. Auf der Frieze Seoul Anfang September verkaufte die Kukje Gallery ein Yoo-Gemälde von 1971 für 2,2 bis 2,5 Milliarden KRW, etwa 1,6 bis 1,8 Millionen USD.

Laut MutualArt war das der höchste Preis, den ein koreanischer Künstler auf der Frieze Seoul seit dem Start der Messe erzielte. Die beiden Messen liefen in ihrer fünften und 25. Ausgabe. Dieselbe Galerie verkaufte auf der Kiaf ein Yoo von 1979 für 600 bis 720 Millionen KRW, rund 450.000 bis 530.000 USD. MutualArt berichtete, Yoos starke Ergebnisse seien wahrscheinlich durch die SeMA-Retrospektive begünstigt worden. Messepreise und Besucherzahlen messen unterschiedliche Dinge, und keine von beiden sagt, was ein Besucher aus den Bildern mitnahm.

Koreanische Künstler gewannen auf beiden Messen in allen Preissegmenten Boden, berichtete MutualArt.

Die Frage, die der Rekord offen lässt

"A Mountain Within Me" war der erste Beitrag in der Reihe Korean Modern Masters des SeMA.

Kurator Yeo Kyung-hwan sagte, die Reihe wolle die koreanische Moderne wieder mit zeitgenössischen Sichtweisen verbinden. Yoo sei als erster Künstler gewählt worden, weil er dafür am besten passe, sagte Yeo. Das Museum hat nicht bekannt gegeben, welcher Künstler als Nächstes kommt oder wann. Dieses Schweigen zählt für alle, die eine Reise planen. Den Rekord stellte eine kostenlose Schau auf, und nichts Öffentliches sagt bisher, ob der nächste Beitrag kostenlos, mit Ticket oder im selben Umfang aufgebaut wird. SeMA-Direktorin Choi Eun-ju sagte, das Museum werde weiter "vielfältige und hochwertige Ausstellungen" zeigen, nannte aber kein Datum.

Öffentlich sind das Schlussdatum und die Zahl: 25. Oktober, und 457.082 Besucher.

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Quellen

5
  1. 01Yoo Young-kuk exhibition draws record number of visitors to Seoul Museum of ArtEN
  2. 02Yoo Youngkuk Retrospective at SeMA Becomes Museum's Most-Visited ExhibitionEN
  3. 03Yoo Young-kuk's inner landscapes spotlighted in Seoul retrospectiveEN
  4. 04Yoo Young-kuk rediscovered in landmark retrospectiveEN
  5. 05Seoul Art Week 2026: Frieze Seoul and Kiaf Signal Strong Domestic GrowthEN

Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Ingrid Bauer

Ingrid Bauer

Kultur, Küche und Lebensstil

Ingrid Bauer schreibt für FLASH24 über Kultur, Küche, Mode und Design, Alltagsleben und Geschichte und stützt sich dabei auf Primärquellen wie Archivdokumente, historische Kochbücher und Gespräche mit Zeitzeugen. Bei Rezepten und Ernährungsratgebern prüft sie Zutatenlisten, Nährwertangaben und Herkunftsbezeichnungen gegen offizielle Register. Für ihre Kulturbeiträge vergleicht sie Spielpläne, Ausstellungskataloge und Marktpreise und wartet auf die Saisonberichte der Landwirtschaftskammern. Ihr eigenes Brot backt sie im Holzofen, kauft auf Wochenmärkten und sammelt alte Kochbücher, was ihre Geschichten über regionale Küche und Handwerk prägt. Sie veröffentlicht keine unbelegten Zahlen und keine Rezepte ohne getestete Mengenangaben.

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