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Migori-Stadion: Dacharbeiten laufen, Mailand prüft 650 Millionen Euro für Namensrechte

Das Migori-Stadion in Kenia mit seinen 10.000 Plätzen ist am 2. November in die Montage des Dachs gegangen, teilte die Regierung mit. In Mailand steht einem Bericht zufolge ein Geschäft über Namensrechte im Wert von 650 Millionen Euro einer Bausumme von 1,2 Milliarden Euro gegenüber.

SportErklärtSven AlbrechtVeröffentlicht: 4. November 20263 Min. LesezeitQuellen 16
Migori-Stadion: Dacharbeiten laufen, Mailand prüft 650 Millionen Euro für Namensrechte

Die Arbeiten am Migori-Stadion mit seinen 10.000 Plätzen kommen gut voran, die Montage des Dachs läuft, sagte Raymond Omollo, Staatssekretär im Innenministerium, am Montag, 2. November. Die Anlage ist weiterhin im Bau. Sie soll einen Fußballplatz nach CAF-Standard, eine achtspurige Laufbahn und moderne Umkleidekabinen bekommen, heißt es in derselben Erklärung. Geplant sind außerdem eine Sporthalle, ein Basketballfeld, VIP-Lounges und ein Pavillon. Omollo verband den Ausbau mit Kenias Vorbereitung auf den Afrika-Cup 2027, den das Land gemeinsam mit Uganda und Tansania ausrichtet. Sport-Staatssekretär Elijah Mwangi sagte am 23. Oktober, das Kidundu-Stadion in Vihiga mit seinen 10.000 Plätzen solle im Dezember 2026 fertig werden. Kidundu ist auf einen Platz nach FIFA-Standard und eine achtspurige Leichtathletikanlage ausgelegt.

Worum es geht, ist einfach. Ein Stadion ist ein Termin mit einer öffentlichen Rechnung, und die Regierung hat für keines der beiden kenianischen Projekte Kosten veröffentlicht. Der Afrika-Cup 2027 legt fest, bis wann beide funktionieren müssen. Die Rechnung wird den Schlusspfiff überdauern.

Öffentliches Geld baut auch weiterhin Bürgerbauten: Ministerpräsident Vijay sollte am 2. November in Pudukkottai einen neuen Busbahnhof und eine Sporthalle einweihen, berichtete ET Infra. Das ist Bauen für die Allgemeinheit, kein Einkommen aus Spieltagen.

Mailand fährt das andere Modell. Inter und AC Mailand stellten einen Vertrag über Namensrechte für 20 Jahre mit dem Versicherer Generali vor, berichtete SportsPro am 30. Oktober. Der Vertrag gilt für ein geplantes Stadion mit 71.500 Plätzen, das den San Siro ersetzen soll. Medienberichte, darunter The Athletic, das die Summe zuerst nannte, beziffern den Preis auf 650 Millionen Euro, etwa 725 Millionen US-Dollar. Die Klubs und Generali haben die Zahl selbst nicht veröffentlicht. Sollte sie stimmen, läge die Summe über den 700 Millionen US-Dollar, die Crypto.com 2021 für die Arena in Los Angeles zahlte, damals als Rekord gemeldet.

Schätzungen italienischer Medien nennen etwa 16 Millionen Euro pro Klub.

SportsPro merkt an, das Geschäft würde einen Teil der Baukosten von 1,2 Milliarden Euro (1,3 Milliarden US-Dollar) ausgleichen. Der San Siro, den es ersetzt, wurde 1926 gebaut und ist Italiens größtes Stadion. Namensrechte sind in Italien noch ungewöhnlich: Nur fünf von 18 Spielstätten der Serie A tragen den Namen eines Sponsors. Juventus unterschrieb seinen Vertrag mit Allianz 2017, sechs Jahre nach der Eröffnung des Stadions. Mailands Pläne reichen über die Ränge hinaus. Foster + Partners und Manica entwarfen ein Viertel von etwa 281.000 Quadratmetern mit öffentlichen Flächen, Grünanlagen, Freizeiteinrichtungen und Einzelhandel. Natürliche Belüftung und Solarstrom gehören zum Entwurf, dazu ein X-förmiger Rahmen und ein geschwungenes Doppeldach.

Die Klubs kauften das Grundstück im vergangenen November für 197 Millionen Euro von der Stadt. Der Grundstücksdeal ist abgeschlossen. Der Bau soll 2028 beginnen, das erste Spiel ist für die Saison 2031/32 angesetzt. Beide Klubs gehören inzwischen amerikanischen Eigentümern: RedBird Capital Partners beim AC Mailand und Oaktree bei Inter. SportsPro beschreibt das Projekt als von ihnen vorangetrieben, mit Einnahmen aus Spieltagen als Motiv. Zwischen Grundstück und erstem Spiel liegt eine lange Lücke.

Was beide Enden verbindet, sind der Termin und die fehlende Zahl. Kenia hat ein Turnierdatum und keinen veröffentlichten Etat. Mailand hat einen veröffentlichten Etat und eine Gebühr, die die Beteiligten nicht bestätigt haben. Beurteilt wird beides danach, ob die Plätze voll werden und ob die Rechnung klar ist.

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Quellen

16
  1. 01AC Milan, Inter strike '€650m' Generali naming rights deal for new stadiumEN
  2. 02Progress of Ongoing Upgrading of 10,000-Seater Migori Stadium [Photos]EN
  3. 03Inter and Milan Unveil €2.3 Billion Generali Stadium ProjectEN
  4. 04Tamil Nadu CM Vijay to inaugurate new bus stand, indoor stadium in Pudukkottai on November 2EN
  5. 05Binance breach puts custody at center of crypto infrastructure tradeEN
  6. 06Congress Is Cutting Off Transportation Investments that Help Families Save MoneyEN
  7. 07The ETS Investment Engine: Scaling Europe’s Strategic E-fuel Market for Shipping & AviationEN
  8. 08Bull and Schwarz Digits Sign MOU to Develop European AI InfrastructureEN
  9. 09OpenAI deepens Abu Dhabi foothold as Sam Altman inks deals spanning energy, government and investmentEN
  10. 10Inside Automotive DMS & OMS: Technology, Challenges & Power Solutions EN
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  12. 12Big Oil Cashes in on Trump Campaign Investment, Doubles Earnings Compared to Last YearEN
  13. 13How Beta Technologies Is Clearing the Runway for Electric FlightEN
  14. 14Media rights squeeze, US investment and AI tech: The sports business trends from Sportel 2026EN
  15. 15Could new US investment curbs complicate China’s biotech licensing surge?EN
  16. 16TechnoMile Recognized as a 2026 Inc. Power Partner Award WinnerEN

Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Sven Albrecht

Sven Albrecht

Sport, Auto und Reisen

Sven Albrecht schreibt für FLASH24 über Sport, Autos und Reisen und stützt sich dabei auf Herstellerangaben, Streckenprotokolle und offizielle Ergebnisse. Bei Testwagen vergleicht er Normverbrauch mit realen Messwerten und prüft Drehmomentkurven sowie Akkukapazitäten. Er spricht mit Werkstattmeistern, Rennkommissaren und Bahnbetreibern und wartet auf den Fahrplanwechsel, um Verbindungen quer durch Europa zu vergleichen. Privat fährt er Elektroautos, schraubt in der Garage und plant Bahnstrecken quer durch Europa. Unbelegte Zahlen veröffentlicht er nicht.

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