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Mistral AI sammelt 3 Mrd. Euro in Serie D ein, Bewertung über 21 Mrd. Euro und damit fast doppelt so hoch wie die 11,7 Mrd. Euro im Vorjahr

Mistral AI hat am 8. September 2026 bekannt gegeben, in einer Serie D 3 Mrd. Euro eingesammelt zu haben. Die Bewertung nach der Finanzierungsrunde liegt über 21 Mrd. Euro und damit fast doppelt so hoch wie die 11,7 Mrd. Euro im Vorjahr. Samsung Electronics führte die Runde an, als Co-Leads fungierten der Scaleup Europe Fund und PSG Equity.

KI & ModelleErklärtKatrin HoffmannVeröffentlicht: 7. November 20263 Min. LesezeitQuellen 15
Mistral AI sammelt 3 Mrd. Euro in Serie D ein, Bewertung über 21 Mrd. Euro und damit fast doppelt so hoch wie die 11,7 Mrd. Euro im Vorjahr

Samsung Electronics führte die Serie D an. Als Co-Leads traten der von EQT verwaltete Scaleup Europe Fund und der bestehende Investor PSG Equity auf. Zu den neuen Investoren zählen Advent, von BlackRock verwaltete Fonds und das Großherzogtum Luxemburg. Aus früheren Runden sind ASML, Nvidia und Salesforce weiter dabei. CEO Arthur Mensch sagte, die Runde ermögliche es dem Unternehmen, „bei Forschung und Entwicklung, Produkten und Infrastruktur schneller voranzukommen und Organisationen weiterhin die Möglichkeit zu geben, KI im großen Maßstab und zu ihren eigenen Bedingungen zu betreiben“.

Warum die Runde zählt

Mistral bezeichnet die Runde als die größte Eigenkapitalfinanzierung eines europäischen Technologieunternehmens. Die Europäische Kommission ist einer der Investoren des Scaleup Europe Fund.

Mistral bleibt deutlich kleiner als OpenAI und Anthropic, die weit größere Summen eingesammelt haben. Zugleich wächst die Konkurrenz durch chinesische Entwickler offener Modelle. Mistral positioniert sich als europäische Alternative, deren Modelle Kunden auf ihrer eigenen Infrastruktur betreiben können.

ASMLs Anteil und die Partnerschaft mit Samsung

ASML führte die vorherige Runde an und steckte im September 2025 1,3 Mrd. Euro für einen Anteil von 11 Prozent in das Unternehmen, bei einer Bewertung von 11,7 Mrd. Euro. Zur neuen Bewertung wäre dieser Anteil auf dem Papier rund 2,3 Mrd. Euro wert.

Beide Unternehmen unterzeichneten eine langfristige Kooperationsvereinbarung zu KI über das gesamte Produktportfolio von ASML, von der Konstruktion von Lithografiesystemen bis zu den Fertigungsabläufen. Mensch sagte, die Vereinbarung mit Samsung solle sich auf einen ähnlichen Bereich konzentrieren: die Integration von KI in die Fertigung.

Die Bewertung im Vergleich

Bei der Serie B im Juni 2024 wurde Mistral mit 5,8 Mrd. Euro bewertet, der neue Wert liegt also mehr als dreimal so hoch. Einschließlich der neuen Runde kommt das Unternehmen nach Angaben von Tech Funding News auf rund 6,5 Mrd. Euro an Eigenkapital und Schulden zusammen.

Das Unternehmen gibt an, in 20 Ländern tätig zu sein und mehr als 125 Unternehmenskunden zu betreuen, darunter Airbus, ASML und HSBC. Der wiederkehrende Jahresumsatz soll in diesem Jahr 1 Mrd. Dollar übersteigen. Mensch sagte gegenüber CNBC, er erwarte, diese Marke zu übertreffen, „wenn alles so läuft wie derzeit“, ohne eine revidierte Zahl zu nennen. Das ist eine Prognose des Unternehmens, kein geprüfter Umsatz.

Wofür das Kapital verwendet wird

Mistral will das Geld nach eigenen Angaben in Spitzenforschung, Rechenkapazität für das Training, Infrastruktur und internationale Expansion stecken. Bis 2027 sind Kapazitäten von bis zu 200 Megawatt geplant, auf dem Weg zu 1 Gigawatt bis 2030.

Im März 2026 nahm das Unternehmen 830 Mio. Dollar Schulden für den Ausbau der Rechenzentren auf. Dazu kommen 1,2 Mrd. Euro für einen Ausbau in Schweden, die erste größere Infrastrukturerweiterung außerhalb Frankreichs, die 2027 den Betrieb aufnehmen soll. Mensch sagte gegenüber CNBC, die Rechenkapazität, die Mistral selbst besitzt, werde in den nächsten fünf Jahren um rund 100 Prozent wachsen. Im Juli unterzeichnete das Unternehmen einen Vertrag mit Microsoft, um KI-Rechenkapazität zu liefern und zugleich Mistral-Modelle den Kunden des US-Konzerns anzubieten.

Wie es weitergeht

Finanzchef Johan Bergqvist sagte gegenüber AFP, das Unternehmen wolle in Europa expandieren, wo es am stärksten sei, sowie im Nahen Osten, in Asien und in Nordamerika. Mensch sagte, Modelle, die „sehr bald“ erscheinen sollen, würden „sehr wettbewerbsfähig“ sein, ohne ein Datum zu nennen. Das Unternehmen plane, „größere und schnellere Modelle“ zu trainieren.

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Quellen

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  1. 01Mistral nearly doubles its valuation to €20B. Now it has to justify itEN
  2. 02Mistral Lands $3 Billion AI Windfall: Samsung and BlackRock Join Investor ListEN
  3. 03French AI startup Mistral valued at over €21 billion after latest fundingEN
  4. 04Mistral's €3 billion open AI bet: Why Samsung, ASML are backing it and what's next for French startup?EN
  5. 05Mistral bags $24 billion valuation as Samsung leads funding for Europe's AI championEN
  6. 06Mistral turns itself into a full AI stack to take on OpenAI and GoogleEN
  7. 07Mistral Raises $3.5 Billion at $24 Billion Valuation in Massive AI Funding RoundEN
  8. 08Mistral AI raises $4.4b in Samsung-led round, at $31b valuationEN
  9. 09Mistral raises €3 billion in Samsung-led round at valuation above €21 billionEN
  10. 10Mistral AI's €3B round sets Europe's new AI fundraising recordEN
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  12. 12ASML’s Mistral AI Stake Adds New Angle To Hotly Valued Shares - Yahoo FinanceEN
  13. 13OpenAI Completes $11 Billion Portion of Funding at $1.25 Trillion ValueEN
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Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Katrin Hoffmann

Katrin Hoffmann

KI, Modelle und Technik

Katrin Hoffmann schreibt für FLASH24 über Technik, KI und Modelle sowie Medien und Internet und stützt sich dabei auf Primärquellen wie Herstellerangaben, Studien und Protokolle statt auf Pressemitteilungen. Bei Benchmarks prüft sie Messmethoden, Testumgebungen und Reproduzierbarkeit, bevor sie Zahlen übernimmt. Für ihre Artikel spricht sie mit Entwicklern und Forschern, wartet auf Konferenzankündigungen und vergleicht Versionsstände von Modellen und Standards. Privat betreibt sie Selfhosting und Heimnetze und dokumentiert ihre eigene Infrastruktur, was ihrer Redaktionsarbeit zugutekommt. Sie veröffentlicht keine Zahlen ohne nachvollziehbare Quelle.

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