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Waymo pausiert vier Städte, nachdem Hochwasser Lücken in Robotaxi-Updates offenlegte

Waymo hat den Robotaxi-Betrieb in vier Städten gestoppt. Ein Fahrzeug fuhr in Atlanta in eine überflutete Straße und steckte etwa eine Stunde fest. TechCrunch meldete den Vorfall eine Woche, nachdem das Unternehmen einen Software-Recall eingeleitet hatte, den es selbst als nicht endgültige Lösung bezeichnete.

AutoAnalyseJonas WeberVeröffentlicht: 28. September 20263 Min. LesezeitQuellen 3
Waymo pausiert vier Städte, nachdem Hochwasser Lücken in Robotaxi-Updates offenlegte

Waymo bestätigte die Pause in Atlanta gegenüber TechCrunch, das am 21. Mai 2026 berichtete. Gleichzeitig stoppte der Betrieb in San Antonio, Texas. Spät am Donnerstag kamen Dallas und Houston dazu. Das Unternehmen verwies auf die Prognose von extremem Wetter in Texas.

Bloomberg News hatte die Ausweitung auf Dallas und Houston zuerst gemeldet. Das Fahrzeug in Atlanta war unbemannt. Es traf auf eine überflutete Straße und hielt an. In einer Stellungnahme hieß es: "Sicherheit ist Waymos oberste Priorität, sowohl für unsere Fahrgäste als auch für alle, mit denen wir uns die Straße teilen. Während eines intensiven Regenfalls gestern in Atlanta auf eine überflutete Straße und hielt an." Lokale Medien filmten das Auto, wie es durch die Flutwasser fuhr, bevor es stehen blieb. Waymo teilte TechCrunch mit, dass das Fahrzeug geborgen und entfernt wurde.

Der Zeitplan macht den Vorfall zu mehr als einer Wettergeschichte. Waymo hatte in der Vorwoche einen Software-Recall wegen des Verhaltens auf überfluteten Straßen ausgerufen. In Dokumenten der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) gab das Unternehmen an, dass eine "endgültige Lösung" noch nicht abgeschlossen sei. Stattdessen führte es ein Update ein, das "Einschränkungen zu Zeiten und an Orten mit erhöhtem Risiko für überflutete, schnellere Straßen" vorsieht.

Eine Warnlücke, die das Unternehmen selbst benannte

Waymo sagte TechCrunch, der Sturm in Atlanta habe so viel Regen gebracht, dass die Überflutung einsetzte, bevor der National Weather Service eine Hochwasserwarnung, einen Watch oder eine Advisory herausgegeben hatte. Diese Alarme sind laut Unternehmen Teil eines breiteren Signalspektrums, das die Fahrzeuge nutzen, um sich auf schlechtes Wetter vorzubereiten.

Die NHTSA erklärte, von dem Vorfall zu wissen und mit Waymo in Kontakt zu stehen: "Die NHTSA ist sich des Vorfalls bewusst, steht mit Waymo in Kontakt und wird bei Bedarf geeignete Maßnahmen ergreifen." Es gibt ein Muster, das vor dem Regen existiert. Als die Öffentlichkeit im vergangenen Jahr bemerkte, dass Waymo-Robotaxis stehende Schulbusse illegal überholten, lieferte das Unternehmen eine Korrektur aus. Die Flotte vollführte die gleichen Manöver trotzdem weiter. Dieses Verhalten steht nun im Zentrum von zwei laufenden Untersuchungssätzen gegen Waymo, die von der NHTSA und dem National Transportation Safety Board geführt werden.

Dokumente sind bereits in Bewegung. Waymo lieferte einen Satz für die NHTSA aus, der für die Öffentlichkeit vollständig geschwärzt war. Am 15. Mai sandte der Regulator eine zweite Anfrage, da die erste Antwort es "erfordert, dass [die NHTSA] weitere Daten und Informationen erhält". Der andere Untersuchungssatz deckt einen Vorfall am 23. Januar in Santa Monica, Kalifornien, ab, bei dem ein Waymo-Robotaxi ein Kind traf. Waymo erklärte, das Auto habe vor dem Aufprall auf etwa sechs Meilen pro Stunde gebremst und das Kind habe leichte Verletzungen erlitten.

Warum die Korrekturen immer spät kommen

Das zugrunde liegende Problem ist nicht einzigartig für Waymo. Robotaxi-Software muss seltene, unordentliche Szenarien bewältigen. Die Branche verschiebt den Fokus von regelbasiertem Fahren hin zu Reinforcement Learning, das von realer Fahrleistung profitiert. Wie Ubers Chief Technology Officer Praveen Neppalli Naga TechCrunch im Januar sagte, als das Unternehmen seine AV Labs Data Division startete, sind die Unternehmen, die am dringendsten Fahrdaten wollen, diejenigen, die bereits viel davon sammeln.

Waymo gibt an, dass seine Fahrzeuge mehr als 170.000.000 Meilen autonom gefahren sind. Das Unternehmen behauptet eine 13-fache Reduktion von Unfällen mit schweren Verletzungen oder Schlimmerem im Vergleich zu menschlichen Fahrern. Es expandiert auch aggressiv, mit Plänen, dieses Jahr in mehr als 20 Städten zu starten, darunter London und Tokio. Hohe Fahrleistung und aggressive Expansion sind genau die Bedingungen, unter denen die Edge Cases zum Vorschein kommen, die ein Recall schließen soll.

Überflutete Straßen sind ein Beispiel. Geschlossene Autobahnbaustellen sind ein anderes. Am 18. Juni rief Waymo fast 4.000 Robotaxis zurück, um sie von Autobahnen fernzuhalten. Zuvor traten mindestens 13 Vorfälle auf, in denen Fahrzeuge Autobahnabschnitte befuhren, die wegen Bauarbeiten gesperrt waren: sechs in Phoenix im April, sieben in San Francisco im Mai. Das Unternehmen holte seine Autos am 19. Mai von allen Autobahnen. Eine Korrektur war laut seinen NHTSA-Einreichungen "derzeit in Entwicklung". Dieser Recall, der sechste von Waymo, folgte dem Recall für überflutete Straßen im Mai und einer Maßnahme im Dezember wegen des Verhaltens gegenüber Schulbussen.

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Quellen

3
  1. 01Waymo expands pause to four cities as robotaxis keep driving into floodsEN
  2. 02Uber launches an 'AV Labs' division to gather driving data for robotaxi partnersEN
  3. 03Waymo recalls nearly 4,000 robotaxis to stop them driving into highway construction zonesEN

Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Jonas Weber

Jonas Weber

Sport, Auto und Reisen

Jonas Weber schreibt für FLASH24 über Sport, Autos und Reisen und stützt sich dabei auf Verbandsstatistiken, Herstellerangaben und eigene Recherchen vor Ort. Bei Ligaspielen prüft er Spielberichte gegen die offiziellen Datenbanken und gleicht Torschützen sowie Einsatzzeiten ab. Im Automobilbereich vergleicht er technische Daten aus Pressemappen mit unabhängigen Tests, im Reisenressort wartet er auf die saisonalen Streckenfreigaben und spricht mit Veranstaltern. Privat verfolgt er Ligastatistiken, diskutiert über den Videobeweis und spielt selbst Amateurbasketball. Zahlen, die er nicht belegen kann, veröffentlicht er nicht.

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