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18 TexteChina weitet Reisebeschränkungen für KI-Personal auf Familien aus, Deepseek baut Werkzeuge für Huawei
Peking hat die Auslandsreise-Beschränkungen für Spitzenpersonal privater KI-Firmen auf Ehepartner und Kinder ausgeweitet, berichtete Bloomberg am 28. September. Zwei Tage später veröffentlichte Deepseek Open-Source-Programmierwerkzeuge für Huaweis Ascend-Chips.
Kartellrecht: Verleger scheitern mit Klage zu KI-Übersichten, Datenzentren bleiben im Dunkeln
Ein US-Gericht hat am Donnerstag die Kartellklagen von Verlegern gegen Google wegen der KI-Übersichten abgewiesen. Am selben Tag verlangte eine juristische Beschwerde in Europa von der Europäischen Kommission Transparenz bei Datenzentren.
FTC untersucht KI-Labore, OpenAI spricht von Distillation-Kampagne
Die US-Handelskommission FTC prüft branchenweit Anthropic, OpenAI und weitere KI-Labore. Es ist die erste offizielle US-Maßnahme gegen außer Kontrolle geratene KI-Agenten, wie der Guardian am 30. September berichtete.
Die neue Maschine der Desinformation: KI-Agenten, verschlüsselte Rückzugsorte und ein Web, das nichts belohnt
Chipdesign, Huawei-Software und ein gescheitertes Energiegesetz: die Woche der Beschleuniger im Rückblick
EU droht Aarhus-Beschwerde wegen Geheimhaltung beim Energieverbrauch von Rechenzentren
OpenAI verschiebt Börsengang wegen Sicherheit, während Länder eigene KI-Prüfer aufbauen
Inferenz-Engine Quail schafft eine Milliarde Token pro Minute auf einer H100
Quail reklamiert 1B Token pro Minute auf einer einzelnen H100, während sich die Inferenzkosten aufspalten
Google wehrt Verleger-Klagen zu KI-Übersichten ab
Innodata eröffnet Motion-Capture-Labor: Das Rennen um Roboterdaten wird schärfer
Fabriken für humanoide Roboter wachsen, doch die Daten müssen erst verdient werden
Metas Agent Muse darf ins eigene Tailscale-Netz, die Sicherheitsabwägungen bleiben beim Nutzer
Sporttechnik war nicht die Geschichte: Was der 30. September 2026 wirklich über Daten sagte
Zeekr setzt Dutzende Walker S1 in Ningbo ein, Roboterbestand erreicht 5,08 Millionen
EU-Regeln für Rechenzentren: Beschwerde in Brüssel, Niederlande halten Strom- und Wasserdaten zurück
OpenAI stoppt Training an Frontier-Modellen und legt Astra 6.1 auf Eis
Toyota lässt 760 Kilo schweren Wohnwagen auf den Hilux BEV fallen, während die FTC eine Untersuchung zu KI-Agenten eröffnet
Kurz
6 TexteXiaomi trainiert MiMo-V2.6 sechs Tage lang öffentlich und legt Zahlen offen
Xiaomi hat das Reinforcement Learning für MiMo-V2.6 Pro und Flash in einem sechstägigen Livestream öffentlich durchgeführt und dafür rund 3,5 Millionen US-Dollar ausgegeben, davon etwa 2,6 Millionen für Pro. Laut QbitAI erreicht MiMo-V2.6 Pro mit rund 1,02 Billionen Parametern und 42 Milliarden aktiven Parametern 46 Punkte im Artificial-Analysis-Intelligence-Index und damit den Spitzenplatz unter den offenen Modellen; 7.000 Trainingsumgebungen sollen veröffentlicht werden.
Tsinghua und Infinigence geben RLark für verkörperte KI frei
Die Tsinghua-Universität und das Unternehmen Infinigence (无问芯穹) haben mit RLark eine cloud-native Plattform für verkörperte KI quelloffen bereitgestellt. Sie verbindet nach Angaben von QbitAI drei Cluster mit rund 100 Knoten über Cloud, Edge und Geräte und unterstützt vier Gerätemodelle; die Inbetriebnahme eines Roboters sinkt damit von Stunden auf etwa fünf Minuten, Aufgaben starten in unter zehn Sekunden.
DeepSeek veröffentlicht Desktop-Vorschau von Harness
DeepSeek hat laut ithome eine Desktop-Vorschau von Harness veröffentlicht, einer Laufzeitumgebung für Agenten. Die Anwendung soll lokale Werkzeugnutzung und Modellaufrufe in einer Oberfläche bündeln; Details zur Lizenz und zu den Systemanforderungen blieben zunächst offen.
EU AI Act: Artikel 50 regelt Transparenzpflichten für KI-Inhalte
Artikel 50 des EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber bestimmter KI-Systeme zu Transparenz – unter anderem zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte. heise online meldete am 25. September 2026, dass Anthropic die Anwendung von Wasserzeichen für KI-Texte ausweitet.
BSI: Registrierungsfrist nach NIS-2 ist abgelaufen
Das BSI weist darauf hin, dass die gesetzliche Registrierungsfrist nach der NIS-2-Richtlinie abgelaufen ist. Betroffene Einrichtungen sollen sich demnach umgehend im BSI-Portal registrieren; nötig ist zunächst ein ELSTER-Organisationszertifikat. Die Registrierungspflicht ergibt sich aus § 33 Absatz 6 BSIG.
ASML: in Europa wird die EUV-Technik kaum verkauft
Der Chipausrüster ASML verkauft seine EUV-Anlagen kaum in Europa, sondern vor allem in die USA und nach Asien; gegenüber MIT Technology Review sagte der Leiter für öffentliche Angelegenheiten, in Europa werde schlichtweg nichts verkauft. Zugleich wird über Sanktionen debattiert, weil US-Behörden vermuten, dass eine hochmoderne Anlage nach China gelangt sei.