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Indien will Versorger zum Kauf von Energiespeichern verpflichten, Regeln bis März 2027 geplant

Indien will lizenzierte Versorger verpflichten, zusammen mit erneuerbarem Strom auch Energiespeicher zu kaufen, sagte Energie-Staatssekretär Pankaj Agarwal am Donnerstag. Die Regeln sollen bis März 2027 stehen. Wie groß die Verpflichtung wird, ist offen, im Gespräch sind 10 und 20 Prozent.

KonjunkturAnalyseDr. Miriam SeidelVeröffentlicht: 7. November 20263 Min. LesezeitQuellen 30
Indien will Versorger zum Kauf von Energiespeichern verpflichten, Regeln bis März 2027 geplant

Was die Vorgabe umfassen soll

Auf dem Bharat Renewable Energy Summit in Neu-Delhi sagte Agarwal, geprüft würden Vorschläge für Speicher in Höhe von 10 und 20 Prozent der Kapazität bei einer Dauer von zwei Stunden. Die endgültige Anforderung und der Zeitplan für die Umsetzung sind noch offen. Ein bestehender Hinweis, Entwickler sollten Speicher in ihre Projekte integrieren, würde damit zu einer verbindlichen Regel. Die Maßnahme soll Stromengpässe am Abend und in der Nacht verringern und die Zuverlässigkeit des Netzes verbessern.

Die Versorger müssen den Speicher zusätzlich zu den Einkäufen erneuerbarer Energie finanzieren. Diese Kosten erreichen die Verbraucher nur, wenn die Regulierer rechtzeitige Tarifanpassungen zulassen.

Die 14.500 Crore hinter der Regel

Die Vorgabe folgt dem Geld. Das Unionskabinett genehmigte einen Tag vor Agarwals Auftritt 14.500 Crore an Viability-Gap-Förderung.

Das VGF-Programm stützt 92 GWh netzgebundener Speicher zwischen dem Geschäftsjahr 2027 und dem Geschäftsjahr 2031. Es umfasst 60 GWh Pumpspeicher, 30 GWh Batteriespeicher und 2 GWh neue Technologien. Die Projekte sollen insgesamt rund 97.600 Crore Investitionen auslösen. Die staatliche Förderung deckt etwa 15 Prozent der Kosten. Batterieprojekte müssen einen Mindestanteil heimischer Wertschöpfung von 40 Prozent erfüllen. Öffentliche und private Versorger können Förderung für Batteriespeicher und Pumpspeicher erhalten.

Warum das Netz sie braucht

Das Netz wirft bereits Strom weg. Etwa 11 Prozent des Solarstroms aus den heißesten Monaten dieses Jahres blieben ungenutzt. Netzengpässe verursachten den Verlust trotz Rekordnachfrage.

Landesweit stieg die Abregelung zwischen Mai und August 2026 gegenüber dem Vorjahr auf fast das Vierfache. In Rajasthan erreichte die Abregelung zwischen Januar und März 2026 kumuliert 11,5 GW. Einige Projekte mussten in den Spitzenstunden der Solarproduktion fast vollständig abgeschaltet werden. Speicher deckt etwa 1 bis 2 Prozent der landesweiten Spitzennachfrage. Indien hat mehr als 300 GW nichtfossile Erzeugungskapazität. Am Abend und in der Nacht, wenn die Solarproduktion sinkt, ist das Land weiterhin auf Kohlekraftwerke angewiesen. JMK Research & Analytics nennt Missverhältnisse zwischen Nachfrage und Erzeugung, Engpässe im Übertragungsnetz und begrenzte Speicherkapazität als Hauptgründe für die Abregelung.

Die Central Electricity Authority rechnet damit, dass Indien bis 2031-32 einen Speicherbedarf von 411 GWh haben wird.

Landesregeln und Ausschreibungen laufen bereits

Die Bundesstaaten warten nicht auf Neu-Delhi. Die BESS-Politik 2026 von Tamil Nadu verlangt, dass neue Solar- und Wind-Solar-Hybridprojekte ab 1 MW Batteriespeicher von mindestens 10 Prozent der Solarkapazität installieren. Die Regulierungsbehörde von Gujarat hat Tarife genehmigt, mit denen GUVNL in Phase IX 450 MW/900 MWh eigenständige Batteriekapazität beschafft.

SECI hat 2.500 MW/10.000 MWh eigenständigen Batteriespeicher in Rajasthan und 1.500 MW/6.000 MWh in Gujarat ausgeschrieben, Gebote schließen am 19. November 2026. Der Green Energy Corridor Phase III hat ein Volumen von 1,86 Lakh Crore, darunter 50.000 Crore für 50 GWh Batteriespeicher. Das Programm soll bis zum Geschäftsjahr 2033 abgeschlossen sein und bis zu 135 GW erneuerbare Leistung abführen. Ab Juli 2027 verlangt eine eigene Regelung von Entwicklern von Solar- und Windprojekten, Batteriespeicher an ihren Standorten zu installieren. Die UPERC hat den Plan der Noida Power Company genehmigt, 25 Jahre lang 300 MW fester, jederzeit abrufbarer erneuerbarer Leistung über wettbewerbliche Ausschreibungen zu kaufen.

Wie es weitergeht

Die Regierung will die Konsultationen bis März 2027 abschließen und die Regeln dann verkünden.

Die Gebote von SECI für Batteriespeicher im Rahmen von ESS-V schließen am 19. November 2026. Das kommt zuerst. Agarwal sagte, die Regierung arbeite zudem an weiteren Ausschreibungen für saubere Energie im Bereich Speicher.

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Quellen

30
  1. 01Govt Likely to Introduce Energy Storage Procurement Mandate for Discoms by March 2027EN
  2. 02Centre plans mandatory energy storage for discomsEN
  3. 03India to Require State Utilities to Add Energy Storage CapacityEN
  4. 04India's Energy Storage Push: Utilities, Developers, and the ₹14,500 Crore BetEN
  5. 05India Q3 2026 Renewable Policies Target Grid StabilityEN
  6. 06Green Energy Corridor III: Making every renewable megawatt dependableEN
  7. 07India’s installed solar PV capacity to exceed 350 GW by 2030, says IEAEN
  8. 08Democrats' state wins open the door for major clean energy progressEN
  9. 09CATL, Octopus Energy and Ampace partner to explore European home energy storageEN
  10. 10How the Solar+ industries can make better decisions for the energy transitionEN
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  30. 30How Some Media Shape Regional Australia’s Hostility to Renewable EnergyEN

Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Dr. Miriam Seidel

Dr. Miriam Seidel

Wirtschaft, Business und Welt

Dr. Miriam Seidel schreibt für FLASH24 über Wirtschaft, Weltpolitik und Konjunktur und stützt sich dabei auf Geschäftsberichte, Notenbankdaten und Handelsregisterauszüge, statt auf Pressemitteilungen zu warten. Sie prüft Bilanzen Zeile für Zeile, gleicht Kennzahlen mit Vorquartalen ab und rechnet Wachstumsraten selbst nach. Für ihre Analysen spricht sie mit Analysten, verfolgt die Quartalszahlen der Tech-Konzerne und wartet auf die Konjunkturumfragen des Ifo-Instituts. Dass sie privat Bilanzen von Tech-Konzernen liest und Lastenräder testet, passt zu ihrer Deck: Kapitalströme und Stadtverkehr prüft sie mit derselben Genauigkeit. Sie veröffentlicht keine Zahlen, deren Quelle sie nicht selbst eingesehen hat.

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