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Senat beschließt College-Sport-Gesetz mit 77 zu 22 Stimmen und schickt es an ein stockendes Repräsentantenhaus

Der Senat hat den Protect College Sports Act am 28. September mit 77 zu 22 Stimmen verabschiedet. Damit liegt der Gesetzentwurf beim Repräsentantenhaus, wo Sprecher Mike Johnson eine Abstimmung vor November abgelehnt hat.

SportAnalyseSven AlbrechtVeröffentlicht: 6. November 20264 Min. LesezeitQuellen 28
Senat beschließt College-Sport-Gesetz mit 77 zu 22 Stimmen und schickt es an ein stockendes Repräsentantenhaus

Der Entwurf soll einen nationalen Rahmen für die Vergütung von Athleten, für Wechsel und für die Teilnahmeberechtigung schaffen und der NCAA, den Conferences und den Schulen begrenzten Schutz vor Kartellklagen geben. Er ist noch kein Gesetz: Er muss das Repräsentantenhaus passieren und von Präsident Donald Trump unterzeichnet werden, wie JD Supra berichtet.

Die Sponsoren Ted Cruz und Maria Cantwell bewarben ihn als bundesweiten Schutz für Athleten und als Bremse für die Ausgaben der reichsten Conferences, wie ms.now berichtete.

"We're not going to let the most powerful and richest conferences dictate to the rest of America what's going to happen to 500,000 athletes," sagte sie.

Bezahlung und Bindung

Die derzeitige Obergrenze für die Beteiligung an den Einnahmen liegt nach dem Vergleich im Fall House bei 21.580.000 Dollar pro Schule, wie Yahoo Sports berichtete. Der Entwurf würde einen Bindungstopf von 27.500.000 Dollar für aktuelle Spieler hinzufügen, davon 5.000.000 Dollar für Frauen- und olympische Sportarten. On3 teilt diesen Topf in einen Bindungsfonds von 22.500.000 Dollar und einen Topf von 5.000.000 Dollar für Frauen- und nicht gewinnbringende Sportarten. So oder so brächten die Zusätze die jährlichen Ausgaben auf etwa 50.000.000 Dollar pro Schule, also rund das Doppelte der aktuellen Obergrenze.

Spieler könnten weiterhin Deals zu Name, Bild und Ähnlichkeit mit Dritten abschließen. Deals über 600 Dollar müssten den Schulen und der College Sports Commission gemeldet werden und speisten eine anonymisierte öffentliche Datenbank, wie Front Office Sports berichtete. Der Entwurf würde die Provisionen von Beratern bei Werbeverträgen auf 5% begrenzen und verlangen, dass sich Berater bei ihrem Bundesstaat registrieren und mit Spielern einen schriftlichen Vertrag schließen, wie Front Office Sports berichtete.

Wechsel, Teilnahmeberechtigung und Durchsetzung

Athleten bekämen in der Regel einen Wechsel zwischen vierjährigen Hochschulen, ohne die Teilnahmeberechtigung zu verlieren. Ausnahmen gälten für einen Wechsel des Cheftrainers, eine eingestellte Sportart, Fehlverhalten, sexuelle Übergriffe oder Belästigung und ein Aufbaustudium, wie JD Supra berichtet. Der Entwurf würde fünf Spielzeiten in fünf Jahren festschreiben, beginnend mit dem Eintritt ins College oder dem 19. Lebensjahr, und jeden über 24 vom College-Sport ausschließen. Die NCAA könnte auch Athleten fernhalten, die Profi geworden sind oder auf Sport gewettet haben, wie Front Office Sports berichtete.

Die NCAA wäre die wichtigste Instanz für die Durchsetzung der neuen Standards, wie ms.now berichtete. Der Entwurf würde der NCAA, den Conferences und den Hochschulen Schutz vor Kartellklagen geben, damit sie Regeln zu Vergütung, Teilnahmeberechtigung, Wechseln, Rekrutierung und Beraterregistrierung durchsetzen können. Dieser Schutz würde erst greifen, wenn die NCAA die Umsetzung per Satzung abgeschlossen hat, und der Entwurf würde widersprüchliche bundesstaatliche Gesetze zu Name, Bild und Ähnlichkeit verdrängen, wie JD Supra berichtete. Er würde außerdem einen eigenen Klaganspruch für NIL-Schutz, Gesundheit und Sicherheit, medizinische Absicherung und Stipendienbedingungen schaffen, mit einer Frist von 30 Tagen zur Nachbesserung für die Schulen.

Die "Lane Kiffin rule" würde einen Cheftrainer der FBS sowie einen Offensiv-, Defensiv- oder Special-Teams-Koordinator daran hindern, in derselben Saison Cheftrainerarbeit für ein anderes Programm zu leisten. Trainer, die dagegen verstoßen, würden für eine weitere Saison gesperrt, wie Front Office Sports berichtete.

Regeln der Conferences und Schutz der Athleten

Die Power Four Conferences dürften nicht mehr als 20 Mitglieder haben, nach einer Änderung der Senatorin von Florida, Ashley Moody, 19 statt zuvor 19, wie Yahoo Sports berichtete. Innerhalb der ersten sechs Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes müsste ein Team der Power Four, das in eine neue Liga wechselt, drei Jahre als unabhängige Mannschaft antreten, wie On3 berichtete. Die Conferences könnten ihre Medienrechte zudem bündeln, gestützt auf eine Neufassung eines Gesetzes von 1961, wie Yahoo Sports berichtete.

Die meisten Schulen müssten für mindestens neun Jahre die gleiche Zahl an Kaderplätzen in Frauen- und olympischen Sportarten halten wie im Schuljahr 2024-25. Diese Vorgabe gälte nur für Einrichtungen der Division I und der FBS, die mehr als 80.000.000 Dollar jährliche Einnahmen im Sport melden, wie Front Office Sports berichtete. Der Entwurf würde außerdem Standards für Gesundheit und Sicherheit setzen, bestimmte Leistungen im Gesundheitswesen vorschreiben und Trainer daran hindern, Spieler in bestimmte Studienfächer zu drängen, damit sie für das Training verfügbar bleiben, wie Front Office Sports berichtete. Er würde Bundesmittel für Breitband- und Medieninfrastruktur an historisch schwarzen Hochschulen bereitstellen, wie Yahoo Sports berichtete.

Wie es weitergeht

Der Entwurf ändert nichts daran, ob College-Athleten Arbeitnehmer sind, wie The Miami Hurricane berichtete. Genau dieses Schweigen ist das Haupthindernis im Repräsentantenhaus, wie Sports Talk Florida berichtete. Die republikanische Führung im Repräsentantenhaus will ein ausdrückliches Verbot des Arbeitnehmerstatus, während die Demokraten sagen, eine solche Änderung würde ihre Unterstützung beenden. Die New York Post berichtete, dass einige Republikaner aus Florida zögern, weil ihre Schulen unter dem Status quo gut fahren, und dass Sportagenten gegen die Obergrenze für Provisionen sind.

Präsident Donald Trump hat den Entwurf unterstützt, wie On3 berichtete. Das Repräsentantenhaus wird voraussichtlich erst nach den Zwischenwahlen wieder zusammentreten, und Sprecher Mike Johnson hat einer Abstimmung vor November eine Absage erteilt, wie die New York Post berichtete.

Ändert das Repräsentantenhaus den Text des Senats, muss der Entwurf für eine weitere Abstimmung zurück in den Senat, wie Sports Talk Florida berichtete. Dem Repräsentantenhaus bleiben 20 Sitzungstage, letzter Tag der Sitzungsperiode ist der 17. Dezember, wie The Miami Hurricane berichtete. Wird der Entwurf nicht bis zum Jahreswechsel verabschiedet, müssen die Gesetzgeber den Prozess wahrscheinlich neu beginnen.

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Quellen

28
  1. 01Congress moves to protect college sports - The Miami HurricaneEN
  2. 02The future of the Protect College Sports Act rests in the house - Sports Talk FloridaEN
  3. 03The Protect College Sports Act of 2026: What the Senate-Passed NIL Bill Would Mean for College Athletics - Duane Morris Government StrategiesEN
  4. 04Breaking down the college sports act: A salary cap, a 'Lane Kiffin rule' and a superleague ban - Yahoo SportsEN
  5. 05Everything in the Senate Bill to Change College Sports - Front Office SportsEN
  6. 06Senate passes Protect College Sports Act, sends bill to House - On3EN
  7. 07Landmark college sports reform bill passes Senate, heads for House - MS NowEN
  8. 08Senate Passes Biggest College Sports Bill in History: What It Means for Your Institution - JD SupraEN
  9. 09Senate Passes Protect College Sports Act, Sending Federal College Athletics Legislation to the House - JD SupraEN
  10. 10Trump celebrates major Senate win on college sports reform - Yahoo SportsEN
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Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Sven Albrecht

Sven Albrecht

Sport, Auto und Reisen

Sven Albrecht schreibt für FLASH24 über Sport, Autos und Reisen und stützt sich dabei auf Herstellerangaben, Streckenprotokolle und offizielle Ergebnisse. Bei Testwagen vergleicht er Normverbrauch mit realen Messwerten und prüft Drehmomentkurven sowie Akkukapazitäten. Er spricht mit Werkstattmeistern, Rennkommissaren und Bahnbetreibern und wartet auf den Fahrplanwechsel, um Verbindungen quer durch Europa zu vergleichen. Privat fährt er Elektroautos, schraubt in der Garage und plant Bahnstrecken quer durch Europa. Unbelegte Zahlen veröffentlicht er nicht.

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