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Supergirl beendet Kinoeinsatz bei rund 125 Millionen Dollar weltweit, Verlustschätzungen reichen bis 240 Millionen Dollar

Supergirl hat seinen Kinoeinsatz mit rund 125 Millionen Dollar weltweit beendet, bei einem Produktionsbudget von 170 Millionen Dollar und rund 120 Millionen Dollar Marketing. Die Verlustschätzungen liegen zwischen etwa 80 Millionen und 240 Millionen Dollar, eine offizielle Zahl von Warner Bros. gibt es nicht.

Medien & InternetAnalyseKatrin HoffmannVeröffentlicht: 7. November 20264 Min. LesezeitQuellen 23
Supergirl beendet Kinoeinsatz bei rund 125 Millionen Dollar weltweit, Verlustschätzungen reichen bis 240 Millionen Dollar

Supergirl hat seinen Kinoeinsatz mit rund 125 Millionen Dollar weltweit beendet. Dem stehen ein Produktionsbudget von 170 Millionen Dollar und Ausgaben für Marketing von rund 120 Millionen Dollar gegenüber. Die Schätzungen für den endgültigen Verlust reichen von etwa 80 Millionen bis 240 Millionen Dollar. Warner Bros. hat keine Zahl bestätigt.

Variety bezifferte den wahrscheinlichen Verlust wenige Tage nach dem Start auf fast 100 Millionen Dollar. Die Zeitschrift ging von einem weltweiten Startwochenende von 68 Millionen Dollar und einer Gewinnschwelle von etwa 300 Millionen Dollar aus. Comic Book Resources nannte eine Spanne von 100 Millionen bis 120 Millionen Dollar, die Branchenquellen von Deadline schätzten nach demselben Wochenende 125 Millionen Dollar. Quellen bei Warner Bros. sagten gegenüber Deadline, die Gewinnschwelle liege weltweit im Bereich von 315 Millionen Dollar. Zuvor waren die Netto-Produktionskosten mit 170 Millionen bis 186 Millionen Dollar und die weltweiten Kopien- und Werbekosten mit 120 Millionen Dollar angegeben worden. Die Differenz zwischen den Schätzungen liegt daran, was jeweils mitgezählt wird: nur das Kino oder Kino plus Heimkino und Fernsehen.

Die Rechnung hinter dem Fehlbetrag

Supergirl startete mit 38 Millionen Dollar in den USA und 68 Millionen Dollar weltweit. Vor dem Start war man von 50 Millionen bis 55 Millionen Dollar im Inland ausgegangen. Superman, der erste Film des DC Universe, kam auf rund 125 Millionen Dollar zum Start und erreichte weltweit 618.000.000 Dollar. Bis zum dritten Wochenende hatte Supergirl weltweit 115.400.000 Dollar eingespielt. Im zweiten Wochenende war der Umsatz um 76 Prozent gefallen, für das dritte war ein Minus von 60 bis 70 Prozent prognostiziert. Mehr als tausend Kinos in Nordamerika hatten den Film zu diesem Zeitpunkt abgesetzt, übrig blieben 2.584 Leinwände.

Deadline bewertete eine Kampagne mit Werbepartnern mit einem Medienwert von über 100 Millionen Dollar, verteilt auf mehr als 80 Sponsoren. Es war die größte Kampagne, die Warner Bros. und DC bis dahin auf die Beine gestellt hatten. Diese Ausgaben waren in den 120 Millionen Dollar Marketing nicht enthalten.

Comic Book Resources merkte an, es sei der erste Kinoflop des Studios seit dem Start des DC Universe.

Was vor dem Start schiefging

The Hollywood Reporter berichtete am 4. Juli unter Berufung auf eine Meldung von IGN, DC Studios und Regisseur Craig Gillespie seien „not creatively aligned“ gewesen, also künstlerisch nicht auf einer Linie. Die Testwertungen hätten Mühe gehabt, 70 von 100 Punkten zu überschreiten. Zwischen Dezember 2025 und März 2026 liefen mindestens vier Testscreenings. Das Studio ordnete zwei Schnittfassungen an, eine von Gillespie und eine aus dem Haus, und ließ beide gegeneinander testen. Gillespies Version war etwa 11 Minuten länger und gab dem Bösewicht Krem, gespielt von Matthias Schoenaerts, mehr Gewicht. Die Studiolassung gewann um zwei Punkte und kam in die Kinos.

Deadline berichtete, die Trackingdienste hätten Supergirl schon vor dem Start eine lauwarme Mundpropaganda bescheinigt. Der erste Trailer und eine Actionszene auf einem Bus, gezeigt auf der CinemaCon, kamen verhalten an. Die Analystenfirma RelishMix verzeichnete gemischt-negative Kommentare. Sie richteten sich gegen den Humor und gegen das, was Kommentatoren als Guardians-Ton bezeichneten.

Die Kritiken fielen gemischt aus. Rotten Tomatoes lag zum Start bei 57 Prozent. Jeff Bock von Exhibitor Relations sagte zu Yahoo, die Wahrnehmung beim Publikum sei „was not good“ gewesen, und der Film „wasn't good enough to become an event“, also nicht gut genug, um ein Ereignis zu werden.

Was DC Studios sagt und wie es weitergeht

Peter Safran, Co-CEO von DC Studios, sagte der New York Times, der Film habe „didn't meet our box office expectations“ nicht die Erwartungen an den Kinokassen erfüllt. Er sei „just one component of a broader, long-term strategy at DC Studios that we remain confident in“, nur ein Baustein einer breiteren Langzeitstrategie, der man weiter vertraue. Superman spielte weltweit 618.000.000 Dollar ein und machte laut Bam Smack Pow rund 125 Millionen Dollar Gewinn. Das entspricht ungefähr der Höhe des Verlusts, den die Branchenquellen von Deadline Supergirl zuschrieben. Milly Alcock kehrt als Kara Zor-El in Man of Tomorrow zurück, David Corenswet und Nicholas Hoult sind wieder als Superman und Lex Luthor dabei.

Man of Tomorrow soll 2027 in die Kinos kommen. Clayface, der nächste DC-Universum-Film, der im Oktober folgte, hatte ein berichtetes Budget von rund 40 Millionen Dollar, ein Bruchteil dessen von Supergirl.

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Quellen

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  1. 01Warner Bros. Faces a Brutal Box Office Reckoning as 'Digger' and 'Supergirl' Sink the Studio's YearEN
  2. 02Wait, How Much Could 'Supergirl' Lose?EN
  3. 03How Much Supergirl's Box Office Bomb Will Cost DC Studios RevealedEN
  4. 04'Supergirl' Bombs At Box Office, Will Lose $125 MillionEN
  5. 05'Supergirl' $100M+ Promo Partner Campaign Biggest Ever For Warner Bros' DC StudiosEN
  6. 06Supergirl: How Much Money WB Will Likely Lose on DCU Movie After Weak Debut RevealedEN
  7. 07Supergirl's box office defeat is worse than DC fans could have imaginedEN
  8. 08DC's Supergirl does the unthinkable (and makes box office history)EN
  9. 09Supergirl Reportedly Faced Creative Differences Between DC Studios and Craig GillespieEN
  10. 10"Supergirl" Could Bring Warner Bros. $120 Million in Losses - Data on Box Office and Third Weekend Drop RevealedEN
  11. 11Warner Bros.' Box Office Year Is Turning Into a Disaster, Led by 'Digger' and 'Supergirl'EN
  12. 12'Supergirl' Becomes a Streaming Sensation on HBO Max After Box Office DisappointmentEN
  13. 13Supergirl officially set for historic box office weekend - Bam Smack PowEN
  14. 14DC Studios' Supergirl Goes from Flop to Massive Hit on HBO MaxEN
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Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Katrin Hoffmann

Katrin Hoffmann

KI, Modelle und Technik

Katrin Hoffmann schreibt für FLASH24 über Technik, KI und Modelle sowie Medien und Internet und stützt sich dabei auf Primärquellen wie Herstellerangaben, Studien und Protokolle statt auf Pressemitteilungen. Bei Benchmarks prüft sie Messmethoden, Testumgebungen und Reproduzierbarkeit, bevor sie Zahlen übernimmt. Für ihre Artikel spricht sie mit Entwicklern und Forschern, wartet auf Konferenzankündigungen und vergleicht Versionsstände von Modellen und Standards. Privat betreibt sie Selfhosting und Heimnetze und dokumentiert ihre eigene Infrastruktur, was ihrer Redaktionsarbeit zugutekommt. Sie veröffentlicht keine Zahlen ohne nachvollziehbare Quelle.

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