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Präfektur Aichi plant Nausicaä-Bereich als dritte Phase des Ghibli-Parks

Die Präfektur Aichi hat am 7. August 2026 mitgeteilt, dass der Ghibli-Park in seiner dritten Phase einen Bereich zu Nausicaä aus dem Tal der Winde bekommt. Diesen Film hatte Studio Ghibli lange aus dem Park herausgehalten.

KulturNachrichtIngrid BauerVeröffentlicht: 5. November 20263 Min. LesezeitQuellen 7
Präfektur Aichi plant Nausicaä-Bereich als dritte Phase des Ghibli-Parks

Hypebeast berichtete, der Bereich entstehe auf einem Abschnitt des West Gate Plaza nahe dem Koi no Ike-Teich, gegenüber von Ghibli's Grand Warehouse. Das Gelände liegt im Expo 2005 Aichi Commemorative Park in Nagakute und ist flach, sodass es kaum umgeformt werden muss.

Budget für die dritte Phase

Mainichi berichtete, die Präfektur wolle rund 380.000.000 Yen (etwa 2.400.000 Dollar) für Grundkonzept, Vorplanung und geologische Untersuchungen ausgeben. Asahi berichtete von einem Nachtragshaushaltsentwurf über rund 387.000.000 Yen, ebenfalls etwa 2.400.000 Dollar. Er deckt das Grundkonzept, die Vorplanung und weitere Ausgaben ab und soll im August der Präfekturversammlung vorgelegt werden. Die 387.000.000 Yen sind der Gesamtansatz des Budgets, die 380.000.000 Yen decken die genannten Planungsarbeiten ab. Die Gesamtkosten des Projekts stehen laut Mainichi noch nicht fest.

Der Film, den der Park ausgelassen hatte

Hypebeast berichtete, Nausicaä sei 1984 in die japanischen Kinos gekommen, nach einem Manga, den Hayao Miyazaki zwei Jahre zuvor begonnen hatte. Der Film gilt weithin als der faktisch erste Film von Studio Ghibli. Seine Produktion lag vor der formellen Gründung des Studios, doch das Kreativteam dahinter bildete später den Gründungskern von Ghibli. Mainichi berichtete, der Park habe im November 2022 mit Ghibli's Grand Warehouse, Hill of Youth und Dondoko Forest eröffnet. Im November 2023 kam Mononoke Village hinzu, ab März 2024 das Valley of Witches.

Gouverneur Hideaki Omura sagte auf der Pressekonferenz, die Präfektur habe schon früher eine stärkere Präsenz von Nausicaä angeregt und sei abgewiesen worden. "Studio Ghibli ließ uns Nausicaä nicht anfassen", sagte er.

Hypebeast berichtete, bei den Konzeptgesprächen für den neuen Abschnitt habe Studio Ghibli selbst das Nausicaä-Thema auf den Tisch gebracht. Asahi berichtete, die Präfektur habe ein Bild des Gebäudes von außen veröffentlicht. Die Details der Ausstellung stünden aber noch nicht fest.

Eine Innenzone, gebaut wegen der Hitze

Hypebeast berichtete, der Nausicaä-Bereich werde nach Ghibli's Grand Warehouse der zweite vollständig überdachte Bereich des Ghibli-Parks. Der Entschluss hängt mit der zunehmend gefährlichen Sommerhitze in Japan zusammen. Die Innenform umgeht die Schwierigkeit, die Wüstenkulissen des Films draußen nachzubauen. Sie eröffnet zudem detaillierte Innensets und visuelle Effekte, die das Gefühl des Fliegens vermitteln könnten, das den Film trägt.

Hypebeast berichtete, ein Eröffnungstermin stehe nicht fest. Der Zustand des Geländes deute darauf hin, dass die Bauarbeiten beginnen könnten, sobald der Entwurf fertig ist.

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Quellen

7
  1. 01Ghibli Park Is Bringing 'Nausicaä of the Valley of the Wind' to Life in a Brand New ZoneEN
  2. 02Ghibli Park in central Japan to add facility featuring 'Nausicaa of the Valley of the Wind'EN
  3. 03New Nausicaa-themed area planned at Ghibli Park in AichiEN
  4. 04Ghibli Park is planning for an expansion featuring Nausicaä of the Valley of the WindEN
  5. 05Common pesticide linked to 2.5 times the risk of Parkinson’s diseaseEN
  6. 06AI’s Expansion Hits the Limits of Local PowerEN
  7. 07Possible Roberts Road Expansion as SpaceX pushes for Flight 16EN

Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Ingrid Bauer

Ingrid Bauer

Kultur, Küche und Lebensstil

Ingrid Bauer schreibt für FLASH24 über Kultur, Küche, Mode und Design, Alltagsleben und Geschichte und stützt sich dabei auf Primärquellen wie Archivdokumente, historische Kochbücher und Gespräche mit Zeitzeugen. Bei Rezepten und Ernährungsratgebern prüft sie Zutatenlisten, Nährwertangaben und Herkunftsbezeichnungen gegen offizielle Register. Für ihre Kulturbeiträge vergleicht sie Spielpläne, Ausstellungskataloge und Marktpreise und wartet auf die Saisonberichte der Landwirtschaftskammern. Ihr eigenes Brot backt sie im Holzofen, kauft auf Wochenmärkten und sammelt alte Kochbücher, was ihre Geschichten über regionale Küche und Handwerk prägt. Sie veröffentlicht keine unbelegten Zahlen und keine Rezepte ohne getestete Mengenangaben.

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