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Cumulus Media verlässt Chapter 11 mit 550 Millionen US-Dollar weniger Schulden

Cumulus Media hat am 16. Oktober 2026 das Chapter-11-Verfahren abgeschlossen, rund 550 Millionen US-Dollar Schulden getilgt und die volle Eigentümerschaft an die früheren Kreditgeber übergeben, teilte das Unternehmen mit.

Medien & InternetAnalyseLena BrandtVeröffentlicht: 6. November 20263 Min. LesezeitQuellen 13
Cumulus Media verlässt Chapter 11 mit 550 Millionen US-Dollar weniger Schulden

Cumulus berief einen neuen Vorstand und behielt Mary Berner als Präsidentin und Vorstandsvorsitzende, das bestehende Managementteam bleibt im Amt. Der Sender aus Atlanta ist nach eigenen Angaben als privates Unternehmen aus dem Verfahren hervorgegangen, nachdem alle erforderlichen Genehmigungen vorlagen, darunter die der Federal Communications Commission.

Schuldentausch bringt das Unternehmen an die Kreditgeber

Nach dem bestätigten Plan strich Cumulus 100 Prozent seiner bestehenden besicherten Verbindlichkeiten von etwa 600 Millionen US-Dollar. Dafür gab das Unternehmen 100 Prozent des Eigenkapitals des sanierten Unternehmens sowie 50 Millionen US-Dollar in neuen Wandelanleihen an die früheren Kreditgeber aus, wie die Firma mitteilte. Die Transaktion habe die Schuldenlast um rund 550 Millionen US-Dollar verringert, verglichen mit den gestrichenen Verbindlichkeiten von etwa 600 Millionen US-Dollar. Zudem hat Cumulus seine revolvierende Kreditfazilität auf Basis von Vermögenswerten geändert und neu gefasst, um die Liquidität zu sichern.

Der Plan übertrug die Eigentümerschaft von den Aktionären auf die früheren Kreditgeber. Die bestehenden Eigenkapitalanteile wurden gestrichen, ohne dass die aktuellen Aktionäre eine Gegenleistung erhielten, heißt es in Gerichtsunterlagen, über die Radio World im März berichtete. Den März-Unterlagen zufolge unterliegt Cumulus nach dem Verfahren nicht mehr den Berichtspflichten des Securities Act oder des Exchange Act und war berechtigt, sich so bald wie möglich bei der SEC abzumelden.

FCC-Genehmigung kam mit Zusage zum Personal

Die FCC gab dem Reorganisierungsantrag von Cumulus statt, berichtete der Radio & Television Business Report. Um die Zustimmung der Kommission zu erhalten, verpflichtete sich Cumulus, das Redaktionspersonal mindestens 24 Monate lang zu halten.

Vorbereitetes Verfahren begann im März

Cumulus und mehrere Tochtergesellschaften starteten das vorbereitete Chapter-11-Verfahren am 4. März 2026 beim US-Bankruptcy Court for the Southern District of Texas. Grundlage war eine Restrukturierungsvereinbarung mit einer Gruppe von Kreditgebern. Das Unternehmen teilte mit, es habe das Verfahren in einem beschleunigten Zeitrahmen abgeschlossen, der seinen ursprünglichen Erwartungen entsprach. Der Betrieb lief normal weiter, ohne Unterbrechung für Hörer oder Werbekunden.

Radio World berichtete, die März-Unterlagen hätten die Ablehnung von sieben Mietverträgen angestrebt, darunter Sendemaststandorte in San Francisco, Amarillo und Whitehall in Michigan sowie Büros und Studios in New York City, New Orleans und Topeka. Dieselben Unterlagen zeigten, dass es sich um das zweite Chapter-11-Verfahren von Cumulus in weniger als neun Jahren handelte.

So steht das Unternehmen heute da

Cumulus betreibt nach eigenen Angaben 377 eigene und selbst betriebene Sender in 84 Märkten. TheDesk.net nannte fast 400 lizenzierte AM- und FM-Sender und ordnete Cumulus hinter iHeartMedia und vor Audacy ein. Radio World bezeichnete Cumulus als drittgrößte kommerzielle Radiogruppe der USA nach Umsatz. Westwood One, das Syndication-Geschäft von Cumulus, beliefert mehr als 7.800 angeschlossene Sender, weit mehr als die 377, die Cumulus selbst besitzt.

Berner sagte, das Unternehmen sei "mit einer deutlich stärkeren Bilanz" aus dem Verfahren hervorgegangen, und verwies auf Wachstum für Werbepartner und Wert für die neuen Anteilseigner. Neue Investitionen, Änderungen am Senderportfolio oder neue Finanzprognosen hat Cumulus im Zuge des Verfahrens nicht angekannt, berichtete TheDesk.net.

Radio World meldete im März, der neue Vorstand behalte die Befugnis, Manager von Tochtergesellschaften jederzeit zu ersetzen.

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Quellen

13
  1. 01Cumulus Media Successfully Completes Financial Restructuring, Emerges from Chapter 11 Poised for GrowthEN
  2. 02Cumulus Media Emerges From BankruptcyEN
  3. 03Cumulus Media emerges from bankruptcy, sheds $550 million in debtEN
  4. 04FCC Grants Cumulus Bankruptcy Emergence Plans, With PromisesEN
  5. 05Cumulus Media to Go Private in Debt-for-Equity RestructuringEN
  6. 06Cumulus Media Successfully Completes Financial Restructuring, Emerges From Chapter 11 Poised For GrowthEN
  7. 07Meta, Google, and TikTok sue California AG over teen social media lawEN
  8. 08IEEE Computer Society Chapter Offers Webinars With Industry ExpertsEN
  9. 09Hubble reveals a stunning twist in how the universe emerged from darknessEN
  10. 10Brightspeed swaps CEOs as it reportedly nears bankruptcyEN
  11. 11EU lawmakers slam new border force powers to surveil social mediaEN
  12. 12Impatient with Brussels, European capitals forge ahead with social media bans EN
  13. 13Media rights squeeze, US investment and AI tech: The sports business trends from Sportel 2026EN

Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Lena Brandt

Lena Brandt

KI, Modelle und Technik

Lena Brandt schreibt für FLASH24 über Technik, KI und Modelle sowie Medien und Internet und stützt sich dabei auf Herstellerangaben, Studien und öffentlich zugängliche Datensätze, statt Pressemitteilungen ungeprüft zu übernehmen. Bei Modellvergleichen kontrolliert sie Benchmark-Werte, Trainingsdaten und Versionsnummern und rechnet Angaben zu Rechenleistung und Kosten selbst nach. Sie spricht mit Entwicklern und Forschern, wartet auf angekündigte Updates und vergleicht Releases, bevor sie eine Einschätzung abgibt. Privat beschäftigt sie sich mit 3D-Druck, alten Rechnern und der Frage, wie Modelle aus Internetmüll lernen – Themen, die regelmäßig in ihre Texte einfließen. Sie publiziert keine Zahlen, deren Quelle sie nicht selbst überprüfen konnte.

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