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Andhra Pradesh will das Gebäude für das IBM-Quantenzentrum bis Ende Oktober übergeben

Andhra Pradesh will das Gebäude des Quantum Computer Centre bis Ende Oktober an IBM übergeben, wie die Times of India am 27. Oktober berichtete. Damit rückt Indien dem Ziel näher, bis Anfang 2027 fortschrittliche Quantenhardware im eigenen Land in Betrieb zu nehmen.

TechnologieAnalyseLena BrandtVeröffentlicht: 5. November 20264 Min. LesezeitQuellen 26
Andhra Pradesh will das Gebäude für das IBM-Quantenzentrum bis Ende Oktober übergeben

Andhra Pradesh will das Gebäude des Quantum Computer Centre bis Ende Oktober an IBM übergeben, wie die Times of India am 27. Oktober berichtete. Mit der Übergabe könnte IBM damit beginnen, sein Quantum System Two nach Amaravati zu bringen. Die Inbetriebnahme ist für Dezember 2026 oder Januar 2027 vorgesehen, die feierliche Einweihung für die erste Februarwoche 2027.

Übergabe und Transport

Der Versand aus den Vereinigten Staaten begann im September, nachdem die Genehmigungen vorlagen, sagte CV Sridhar, Missionsleiter der Andhra Pradesh State Quantum Mission, der Times of India. Einige Komponenten sind bereits in einem Lager von IBM in Bengaluru angekommen. Die Hardware reist in Teilen, deshalb sind die Gebäudeübergabe und die Ankunft der Maschine zwei getrennte Schritte.

Das Zentrum ist ein rundes, zweigeschossiges Gebäude auf einem zwei Acre großen Grundstück nahe dem künftigen Komplex des Parlaments von Andhra Pradesh. Fertig sein sollte es Ende Oktober.

Was IBM betreiben wird

IBM wird den Quantencomputer besitzen und betreiben. Indische Forscher, Universitäten, Start-ups, Unternehmen und Behörden sollen ihn über ein Dienstmodell nutzen können, berichtete die Times of India. Amith Singhee, Direktor von IBM Research India und Technologiechef von IBM India und Südasien, sagte, das Unternehmen wolle seinen derzeit fortschrittlichsten verfügbaren Quantenprozessor einbauen. Die genaue Konfiguration steht noch nicht fest. Aktuelle IBM-Systeme arbeiten mit etwa 120 bis 150 oder mehr Qubits pro Chip. Diese Zahl beschreibt die vorhandene Hardware, nicht die Maschine in Amaravati.

Anwendungen und Partner

Das Zentrum soll das Projekt Amaravati Quantum Valley tragen, an dem IBM, TCS, Larsen & Toubro, IIT Madras und IIT Tirupati beteiligt sind. Andhra Pradesh hat ein Programm gestartet, um 100 Anwendungsfälle für Quantencomputing zu entwickeln. Grundlage sind Probleme, die Behörden, Industrie und Start-ups benannt haben. Ein vorgeschlagenes Projekt prüft, ob sich mit Quantenoptimierung der Einsatz und die Routenplanung der 731 Krankenwagen des staatlichen Notdienstes 108 verbessern lassen. Vier Start-ups sind beteiligt. Weitere Kandidaten reichen von der Stromverteilung und der Fabrikplanung bis zur Arzneimittelforschung und Materialwissenschaft.

Wie es weitergeht

Sobald die restlichen Systeme eintreffen, wird in Indien zunächst grundlegend getestet. Sridhar sagte, der gesamte Zeitplan umfasse höchstens drei Monate und enthalte einen Puffer. Die feierliche Einweihung ist für die erste Februarwoche 2027 geplant, sofern Installation und Tests abgeschlossen sind. Die Prozessorkonfiguration ist noch nicht bestätigt.

Aktuelle Quantenmaschinen sind weitgehend Forschungsgeräte. Das Zentrum in Amaravati ist deshalb Forschungsinfrastruktur und kein Ersatz für herkömmliche Supercomputer. Für Indien liegt der unmittelbare Gewinn darin, fortschrittliche Quantenhardware im eigenen Land zu haben und nicht allein auf den Zugang zu Systemen im Ausland angewiesen zu sein.

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Quellen

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  1. 01Amaravati set to leapfrog in quantum computing race; facility to be inaugurated in Feb 2027EN
  2. 02Amaravati Quantum Computing Facility Tests India's Innovation AmbitionEN
  3. 03Amaravati Set for Quantum Computing Milestone as IBM Facility Nears HandoverEN
  4. 04Amaravati Quantum Computing Centre Tests India's R&D AmbitionEN
  5. 05IonQ Partners with QuantumCT to Expand Quantum Computing AccessEN
  6. 06Quint Computing raises €9.1M to scale quantum computing technologyEN
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Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Lena Brandt

Lena Brandt

KI, Modelle und Technik

Lena Brandt schreibt für FLASH24 über Technik, KI und Modelle sowie Medien und Internet und stützt sich dabei auf Herstellerangaben, Studien und öffentlich zugängliche Datensätze, statt Pressemitteilungen ungeprüft zu übernehmen. Bei Modellvergleichen kontrolliert sie Benchmark-Werte, Trainingsdaten und Versionsnummern und rechnet Angaben zu Rechenleistung und Kosten selbst nach. Sie spricht mit Entwicklern und Forschern, wartet auf angekündigte Updates und vergleicht Releases, bevor sie eine Einschätzung abgibt. Privat beschäftigt sie sich mit 3D-Druck, alten Rechnern und der Frage, wie Modelle aus Internetmüll lernen – Themen, die regelmäßig in ihre Texte einfließen. Sie publiziert keine Zahlen, deren Quelle sie nicht selbst überprüfen konnte.

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