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Fujifilm baut für rund 800 crore Rupien ein Werk für Chipmaterialien in Dholera

Fujifilm hat am 17. September auf der Semicon India 2026 eine Absichtserklärung mit Tata Electronics unterzeichnet. Das Unternehmen will Materialien für die Chipfabrik in Dholera entwickeln und liefern. Das Werk kostet rund 800 crore Rupien und soll 2027-28 die kommerzielle Produktion aufnehmen.

TechnologieErklärtLena BrandtVeröffentlicht: 6. November 20264 Min. LesezeitQuellen 39
Fujifilm baut für rund 800 crore Rupien ein Werk für Chipmaterialien in Dholera

Das Werk entsteht in zwei Bauabschnitten in der Sonderwirtschaftszone Dholera, direkt neben der Fabrik von Tata Electronics. Fujifilm India will zunächst Chemikalien für die Front-End-Prozessierung herstellen. In der zweiten Phase kommen Materialien zur Oberflächenkonditionierung von Halbleitern und hochreine Chemikalien dazu, sagte Geschäftsführer Koji Wada der Business Standard.

Fujifilm plant, in Etappen rund 800 crore Rupien zu investieren, umgerechnet etwa 83.000.000 Dollar. Das ist weniger als 1 % der 91.000 crore Rupien, rund 11.000.000.000 Dollar, die Tata Electronics in die 300-mm-Fabrik in Dholera steckt. Sie ist für Fertigungsprozesse von 28 nm bis 110 nm ausgelegt. Das Werk soll nahe an der Fabrik liegen, um Logistikrisiken zu senken und den direkten Zugang zu Chemikalien und Rohstoffen zu sichern.

Wada sagte, Tata Electronics werde zunächst ein wichtiger Kunde sein. Verpackungsfirmen und andere Chiphersteller könnten folgen, wenn Indiens Fertigungsbasis wächst. Fujifilm India prüfe Liefervereinbarungen für Chemikalien und Halbleiterrohstoffe mit mehreren Unternehmen in Indien.

Warum die Zulieferebene zählt

Tata Electronics baut die Fabrik in Dholera mit einer Gesamtinvestition von 91.000 crore Rupien und eine Verpackungsanlage für 3.000.000.000 Dollar in Jagiroad in Assam. Beide Standorte brauchen einen stetigen Strom von Chemikalien, Gasen und Ersatzteilen. Utpal Shah, Senior Vice President für Strategie und Geschäftsentwicklung bei Tata Electronics, sagte, die Fabrik in Dholera sei so kapitalintensiv, dass sie nicht einmal wenige Stunden stillstehen dürfe.

Reparatur, Wartung, Ersatzteile, Chemikalien und Gase müssten so organisiert sein, dass die mittlere Reparaturzeit sehr kurz bleibt, sagte Shah. Die Anlage in Dholera werde rund 450 Zulieferer haben, eine Mischung aus inländischen und internationalen Firmen. Alle bräuchten zumindest eine gewisse Präsenz in der Nähe der Fabrik.

Tata Electronics entwickelt in der Nähe einen 363 Acre großen Plug-and-play-Park für Zulieferer, mit Strom, Wasser, Versorgungsanschlüssen und Straßen, in einigen Fällen auch mit fertigen Gebäudehüllen, sagte Shah auf der Semicon India 2026.

Pläne für die Beschaffung vor Ort

Fujifilm will indische Chemielieferanten außerdem technisch unterstützen und Know-how zu Qualitätssicherung und Fertigungsprozessen weitergeben, damit hochreine Chemikalien vor Ort hergestellt werden können. Wada sagte, ein großer Teil der Rohstoffe werde zunächst importiert. Fujifilm wolle mit indischen Firmen zusammenarbeiten, sie bei Fertigung und technischem Know-how anleiten und schließlich bei ihnen einkaufen. Das Geschäft mit Halbleitermaterialien sei ein wichtiges Wachstumsfeld für Fujifilm, und der wachsende Chipmarkt in Indien biete eine Chance.

Indien sollte das Ökosystem nach Wadas Worten mit Anreizen über die bestehenden Programme hinaus unterstützen. Nur mit Beschaffung vor Ort könnten indische Firmen bei den Kosten mit Taiwan, Malaysia und Singapur mithalten.

Die Vereinbarung mit Fujifilm war eine von sieben, die Tata Electronics auf der Semicon India 2026 unterzeichnete, von den 16 angekündigten. Randhir Thakur, Chief Executive und Managing Director von Tata Electronics, nannte die Partnerschaft "einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Lieferkette für Halbleitermaterialien" für das Werk. Die Fabrik in Dholera und die Verpackungsanlage in Assam lägen im Plan, um die Zusagen an die Regierung einzuhalten, sagte Thakur.

Die Regierung hatte im Juli eine erweiterte Halbleitermission, ISM 2.0, mit einem Volumen von 1,27 lakh crore Rupien genehmigt. Sie umfasst Forschung, Design, Maschinen und Materialien sowie Fabriken und Verpackung.

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Quellen

39
  1. 01Fujifilm India exploring deals to supply chemicals to domestic chip cosEN
  2. 02Semicon India: Tata Electronics inks pacts with global, Indian playersEN
  3. 03Tata Electronics and Fujifilm partner to build Semiconductor Materials Ecosystem in GujaratEN
  4. 04Fujifilm eyes chemical supply tie-ups as India's chip ecosystem takes shapeEN
  5. 05Tata's Dholera Chip Plant to House 450 Suppliers in ParkEN
  6. 06Tata Electronics Expands Chipmaking Footprint With Seven Strategic MoUsEN
  7. 07Tata Electronics' Dholera fab, Assam packaging plant on track: CEO and MD Randhir ThakurEN
  8. 08Tata Electronics To Ink 16 MoUs With Global, Indian Semiconductor FirmsEN
  9. 09Tata Electronics races to build India’s full semiconductor stack through ecosystem partnerships - CRN AsiaEN
  10. 10Tata Electronics and Fujifilm Announce Strategic Partnership to Accelerate Semiconductor Materials Ecosystem in IndiaEN
  11. 11Kelington partners Tata Electronics on Dholera semiconductor fabEN
  12. 12Janus Electric secures battery supply deal for its battery-swap semi truckEN
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Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Lena Brandt

Lena Brandt

KI, Modelle und Technik

Lena Brandt schreibt für FLASH24 über Technik, KI und Modelle sowie Medien und Internet und stützt sich dabei auf Herstellerangaben, Studien und öffentlich zugängliche Datensätze, statt Pressemitteilungen ungeprüft zu übernehmen. Bei Modellvergleichen kontrolliert sie Benchmark-Werte, Trainingsdaten und Versionsnummern und rechnet Angaben zu Rechenleistung und Kosten selbst nach. Sie spricht mit Entwicklern und Forschern, wartet auf angekündigte Updates und vergleicht Releases, bevor sie eine Einschätzung abgibt. Privat beschäftigt sie sich mit 3D-Druck, alten Rechnern und der Frage, wie Modelle aus Internetmüll lernen – Themen, die regelmäßig in ihre Texte einfließen. Sie publiziert keine Zahlen, deren Quelle sie nicht selbst überprüfen konnte.

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