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OpenAI veröffentlicht freiwillige Zusagen für Rechenzentren nach Midterm-Abstimmung

OpenAI hat am Donnerstag einen National Community Compact und einen Compute Campus Policy Blueprint veröffentlicht. Zwei Tage zuvor hatten die Wähler in den USA bei 41 lokalen Abstimmungen in allen Fällen außer einem Einschränkungen unterstützt oder entwicklungfreundliche Maßnahmen abgelehnt.

KI & ModelleAnalyseLena BrandtVeröffentlicht: 5. November 20263 Min. LesezeitQuellen 33
OpenAI veröffentlicht freiwillige Zusagen für Rechenzentren nach Midterm-Abstimmung

Anwohner geplanter Standorte sollen schriftliche Zusagen von OpenAI bekommen: zu Stromrechnungen, Wasserverbrauch und Geheimhaltungsvereinbarungen. Der Compact gilt nur für Standorte, die OpenAI selbst besitzt und betreibt. Ein großer Teil von Stargate wird dagegen von Partnern wie Oracle gebaut und gehalten.

Was OpenAI zugesagt hat

OpenAI will die vollen Stromkosten seiner Anlagen tragen. Auch die Netzausbauten will das Unternehmen bezahlen, die Versorger für die Anbindung brauchen. In Spitzenzeiten will es den Verbrauch drosseln und Strom ins Netz zurückspeisen.

Der Compact verpflichtet OpenAI zu geschlossenen Kühlkreisläufen oder wassersparender Kühlung. Für jeden Standort will das Unternehmen Wasser- und Stromverbrauch veröffentlichen. Mit Amtsträgern will es keine Geheimhaltungsvereinbarungen abschließen, mit Ausnahmen für Geschäftsgeheimnisse, Sicherheitsfragen und wettbewerblich sensible Informationen. Chris Lehane, OpenAIs Chief Global Affairs Officer, sagte am Mittwoch bei einem Briefing vor Journalisten, der Blueprint sei seit August in Arbeit. Seither habe er Dutzende Abgeordnete und Kandidaten getroffen. Der Zeitpunkt habe nichts mit dem Wahlergebnis zu tun.

Der Blueprint fordert politische Entscheider auf, dieselben Zusagen in Gesetze zu schreiben. Er schlägt Regelungen vor, die Gemeinden eine Stimme geben und sie vor neuen Kosten schützen, wenn in ihrer Nachbarschaft gebaut wird. OpenAI beschreibt das Dokument als eine Sammlung von Lehren, die es bei seinen weiteren Projekten anwenden will.

Die Abstimmung, die zuerst kam

Die Wähler gingen am Dienstag, 3. November, an die Urnen. Von 41 lokalen Abstimmungsvorlagen in 10 Bundesstaaten unterstützten die Wähler in allen Fällen außer einem Einschränkungen oder lehnten entwicklungfreundliche Maßnahmen ab. Das zeigen eine Analyse von Ballotpedia und weitere von CNBC zusammengetragene Ergebnisse.

Die designierte Gouverneurin von Texas, Gina Hinojosa, hat ein sofortiges Moratorium für neue Anlagen gefordert.

Wo die Zusagen enden

Stargate ist ein im Januar 2025 mit SoftBank und Oracle angekündigtes Programm im Volumen von 500.000.000.000 Dollar; zu den Investoren gehört auch MGX aus Abu Dhabi. Nur ein Campus ist heute überhaupt teilweise in Betrieb: der Flaggschiffstandort in Abilene, Texas. Ende September 2025 erklärte OpenAI, seine geplanten Standorte würden fast 7 Gigawatt Kapazität und mehr als 400.000.000.000 Dollar Investitionen erreichen.

Damit sei das Unternehmen auf klarem Weg zu der im Januar angekündigten vollen Zusage von 10 Gigawatt und 500.000.000.000 Dollar, so OpenAI.

Sein Projekt in Großbritannien hat OpenAI wegen Regulierung und Energiekosten gestoppt, wie die BBC berichtete. Auch den Standort Narvik in Norwegen gab das Unternehmen auf und strich eine Erweiterung um 800 Megawatt in Abilene mit Oracle, wie Bisnow berichtete.

Lehane wirbt neben den Zusagen mit wirtschaftlichen Vorteilen. Er verspricht 2.500 Stellen für Ohio und verweist auf 4.800.000 Dollar für Schulessen in Georgia. In diesem Bundesstaat liegen die geplanten Projektkosten bei mehr als 30.000.000.000 Dollar, wie er Reuters sagte.

Widerstand und Marktreaktion

Die Forschungsgruppe Data Center Watch zählte im zweiten Quartal 2026 45 Projekte im Wert von 88.000.000.000 Dollar, die durch lokalen Widerstand ins Stocken geraten sind.

Nach der Abstimmung spaltete sich der Sektor bei den Anlegern. Applied Digital fiel um 8,8 Prozent, CoreWeave um 9,5 Prozent und Cipher Digital um 21 Prozent, wie Reuters berichtete. Microsoft legte um 6,7 Prozent zu, Amazon um 6,1 Prozent und Alphabet um 3,2 Prozent, laut The Decoder.

Wie es weitergeht

Lehane sagte, die Gespräche schafften Schwung für die Zeit, in der der neue Kongress Ende Januar zusammentritt.

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Quellen

33
  1. 01OpenAI pledges to halt NDAs in new data center policy proposal after election rebukeEN
  2. 02OpenAI says it will protect local resources and report on the impact of its data centersEN
  3. 03After midterm rout, OpenAI tries to win over communities it needs for AI expansionEN
  4. 04Nach US-Zwischenwahlen: OpenAI verspricht anwohnerfreundliche RechenzentrenDE
  5. 05OpenAI Pitches 'AI Compute Campuses' Rebrand as Data Center Backlash Builds Ahead of 2028EN
  6. 06OpenAI announces five more US Stargate data centers with Oracle and SoftBankEN
  7. 07OpenAI Pausing Stargate Projects In 3 Countries As Key Execs DepartEN
  8. 08OpenAI pauses UK data centre deal over energy costs and regulationEN
  9. 09OpenAI could face Democratic investigation over Trump's $500 billion Stargate project after midterm resultsEN
  10. 10OpenAI's Stargate project will cost $500 billion and will require enough energy to power a whole city - Business InsiderEN
  11. 11Texas becomes the epicenter of OpenAI’s $500 billion Stargate Project - Texas StandardEN
  12. 12This Meta alum has spent 10 months leading OpenAI's nationwide hunt for its Stargate data centers - CNBCEN
  13. 13Building OpenAI's Stargate - Data Center DynamicsEN
  14. 14OpenAI Stargate Project Faces Threats from Iranian Military - Data Centre MagazineEN
  15. 15Iran threatens OpenAI’s Stargate data center in Abu Dhabi - The VergeEN
  16. 16Samsung, SK Hynix set to supply chips to OpenAI’s Stargate projectEN
  17. 17OpenAI shows off Stargate AI data center in Texas and plans 5 more elsewhere with Oracle, SoftbankEN
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  32. 32OpenAI’s Altman meets Samsung executives as chip crunch deepens - The Edge MalaysiaEN
  33. 33OpenAI CEO Meets About 50 Samsung Executives as Memory-Chip Supply Tightens - TOKENPOSTEN

Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Lena Brandt

Lena Brandt

KI, Modelle und Technik

Lena Brandt schreibt für FLASH24 über Technik, KI und Modelle sowie Medien und Internet und stützt sich dabei auf Herstellerangaben, Studien und öffentlich zugängliche Datensätze, statt Pressemitteilungen ungeprüft zu übernehmen. Bei Modellvergleichen kontrolliert sie Benchmark-Werte, Trainingsdaten und Versionsnummern und rechnet Angaben zu Rechenleistung und Kosten selbst nach. Sie spricht mit Entwicklern und Forschern, wartet auf angekündigte Updates und vergleicht Releases, bevor sie eine Einschätzung abgibt. Privat beschäftigt sie sich mit 3D-Druck, alten Rechnern und der Frage, wie Modelle aus Internetmüll lernen – Themen, die regelmäßig in ihre Texte einfließen. Sie publiziert keine Zahlen, deren Quelle sie nicht selbst überprüfen konnte.

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