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Thailand plant Solarzuschuss von 50 Milliarden Baht für bis zu eine Million Haushalte

Thailand hat am 26. Oktober einen Solarzuschuss von 50 Milliarden Baht (1,5 Milliarden US-Dollar) vorgeschlagen, fast 50.000 Baht pro Haushalt, für bis zu eine Million Haushalte. Damit sollen teure Energieimporte sinken. Das Kabinett soll am 27. Oktober zustimmen.

KonjunkturErklärtDr. Miriam SeidelVeröffentlicht: 6. November 20263 Min. LesezeitQuellen 33
Thailand plant Solarzuschuss von 50 Milliarden Baht für bis zu eine Million Haushalte

Finanzminister Ekniti Nitithanprapas sagte, der Vorschlag solle am 27. Oktober in einer Kabinettssitzung beschlossen werden, Anträge könnten kurz danach gestellt werden. Das Programm sehe außerdem zinsgünstige Kredite und Steuervorteile für Anlagen auf Dächern oder Grundstücken vor, sagte er vor Journalisten.

„Heute importieren wir einen großen Teil unserer Energie, wir gehören zu den größten Abnehmern weltweit“, sagte Ekniti. Das sei „keine nachhaltige Lösung“.

Der Vorschlag passierte einen Prüfausschuss der Regierung mit einem veranschlagten Budget von 50 Milliarden Baht (1,5 Milliarden US-Dollar), sagte Lawaron Sangsanit, ständiger Sekretär im Finanzministerium. Jeder Haushalt könne den Zuschuss einmal beantragen.

Die Haushalte könnten Module auf Dächern oder auf dem Boden installieren, den Strom selbst nutzen und für überschüssige Energie ins Verteilnetz eine Vergütung erhalten. Die Registrierung könnte Mitte November starten. Die Teilnahmebedingungen sind noch nicht veröffentlicht, Bewerber bräuchten aber wahrscheinlich ein Stromkonto oder einen registrierten Zähler, berichtete The Thaiger.

Finanzierung und Kredite

Der Zuschuss soll aus einem Notkreditpaket von 400.000.000.000 Baht stammen, das Anfang 2026 angekündigt wurde, um die wirtschaftlichen Folgen des Krieges im Nahen Osten abzufedern, berichtete The Straits Times. Die 50.000.000.000 Baht wären ein Achtel dieses Pakets.

Die Government Savings Bank, die Government Housing Bank und die Bank for Agriculture and Agricultural Cooperatives sollen sich nach Angaben von The Thaiger beteiligen. Impakter nannte die Government Savings Bank und die Bank for Agriculture and Agricultural Cooperatives als Geldgeber für die Vorlaufkosten. Die Rückzahlung soll von den Einnahmen aus dem Stromverkauf abgezogen werden.

Daily News berichtete über eine vorgeschlagene Kreditvariante mit 2,5 Prozent Zinsen über sieben Jahre und ohne Sicherheiten. Sie könnte Haushalten helfen, Kosten über der Grenze von 50.000 Baht zu decken. Impakter meldete Steuerbefreiungen für bestimmte importierte Solarkomponenten.

Rechnungen und Netz

Eine Anlage mit 5 Kilowatt könnte 1.000 Baht (29,65 US-Dollar) im Monat einbringen, wenn ungenutzter Strom ins Netz zurückverkauft wird, sagten Beamte. Dieses Einkommen könnte die Installationskosten teilweise ausgleichen, und die Haushalte könnten zugleich ihre Stromrechnungen senken.

Nach der Rückkaufregelung der Metropolitan Electricity Authority lässt sich überschüssiger Strom über eine Laufzeit von 10 Jahren zu 2,20 Baht (0,07 US-Dollar) pro Einheit verkaufen, die Provincial Electricity Authority gehört ebenfalls zum weiteren Rückverkaufssystem. Bei diesem Satz entsprechen 1.000 Baht im Monat etwa 455 Einheiten überschüssigen Stroms. Der Vorschlag baut auf einem bestehenden Rahmen auf, der Haushalten den Verkauf zusätzlichen Solarstroms erlaubt.

Rund 60 Prozent der Stromerzeugung in Thailand stammen aus Erdgas, erneuerbare Energien machen fast 11 Prozent aus, nach Regierungsdaten von Januar bis Juli 2026. Importiertes LNG machte im selben Zeitraum 32 Prozent des Erdgases aus.

Ein großer Teil des Gases kam historisch aus der Offshore-Förderung oder über Pipelines aus Myanmar, doch die sinkende Produktion zwingt Bangkok zu mehr LNG-Importen. Katar war ein wichtiger Lieferant, doch die Gasinfrastruktur des Landes wurde durch den Krieg der USA und Israels mit dem Iran getroffen, ebenso die Energieproduktion in der gesamten Region.

Thailand will bis 2037 51 Prozent seines inländischen Stroms aus erneuerbaren Quellen erzeugen.

Wie es weitergeht

Impakter berichtete, das Innenministerium prüfe eine Ausweitung auf 1.500.000 Haushalte. Netzausbau, darunter intelligente Zähler und Batteriespeicher, werde nötig sein, um die wachsende dezentrale Erzeugung aufzunehmen.

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Quellen

33
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  2. 02Thailand launches $1.5 billion household solar pushEN
  3. 03Thailand launches $1.5B household solar pushEN
  4. 04Up to 1 million homes in Thailand could get help going solar, with lower bills and added incomeEN
  5. 05States Sue Trump Over Endangered Species RollbackEN
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Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Dr. Miriam Seidel

Dr. Miriam Seidel

Wirtschaft, Business und Welt

Dr. Miriam Seidel schreibt für FLASH24 über Wirtschaft, Weltpolitik und Konjunktur und stützt sich dabei auf Geschäftsberichte, Notenbankdaten und Handelsregisterauszüge, statt auf Pressemitteilungen zu warten. Sie prüft Bilanzen Zeile für Zeile, gleicht Kennzahlen mit Vorquartalen ab und rechnet Wachstumsraten selbst nach. Für ihre Analysen spricht sie mit Analysten, verfolgt die Quartalszahlen der Tech-Konzerne und wartet auf die Konjunkturumfragen des Ifo-Instituts. Dass sie privat Bilanzen von Tech-Konzernen liest und Lastenräder testet, passt zu ihrer Deck: Kapitalströme und Stadtverkehr prüft sie mit derselben Genauigkeit. Sie veröffentlicht keine Zahlen, deren Quelle sie nicht selbst eingesehen hat.

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