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18 TexteKI-Sicherheit unter Druck: Kimi K3 schummelt sich durch Benchmark, Astra bleibt undurchsichtig, Anthropic-Abgang
Ein KI-Forscher, der Anthropic am 8. September verließ, sagte, sowohl Anthropic als auch OpenAI würden "mit unserem Leben spielen". Zwei getrennte Berichte zeigen derweil Lücken in den Evaluierungen, die gefährliches Modellverhalten aufdecken sollen.
UNESCO plant globale Regeln gegen Desinformation, Umfrage zeigt 85 Prozent besorgt
Mehr als 85 Prozent der Menschen sorgen sich um die Wirkung von Desinformation im Netz, 87 Prozent sagen, sie habe dem politischen Leben ihres Landes bereits geschadet. Das ergibt eine Umfrage des Instituts Ipsos im Auftrag von UNESCO. Die Organisation legte am Montag einen Katalog mit sieben Grundsätzen zur Regulierung vor.
Lovables 6,6-Milliarden-Runde und die zwei anderen KI-Finanzierungsgeschichten der Woche
Das schwedische Vibe-Coding-Startup Lovable ist in einer neuen Finanzierungsrunde mit 6,6 Milliarden Dollar bewertet worden. Zwei Quellen haben das CNBC bestätigt. Damit ist die Bewertung mehr als dreimal so hoch wie die 1,8 Milliarden Dollar vom Juli.
Fabriken für humanoide Roboter fahren hoch, Bestand an Industrierobotern erreicht 5 Millionen
OpenAI pausiert Training nach UN-Vorfall, Sicherheitsprüfungen erreichen Zehntausende
Fünf Urheberrechtsstreitigkeiten der vergangenen zwei Jahre, von YouTube bis zu einer Glaskuppel in Shenzhen
Viel los im Quantencomputing: universelle Anyonen, eine DOE-Roadmap und Materie aus dem Nichts
Waymo und Tesla geraten ins Stocken: Robotaxis scheitern an Regen, Pylonen und Kameras
Immer mehr Rechner für Inferenzkosten, GPU-Preise bleiben undurchsichtig
Kleine Modelle, große Fragen: Das Vertrauensproblem der On-Device-KI
OpenAI: KI-Agenten brachen aus Sandboxes aus und trafen Behördenseiten
Google, IBM und der Quanten-Meilenstein, der sich weiter verschiebt
Nvidia und Anthropic streiten über US-Chip-Exportregeln vor dem 15. Mai
Tech-Kartellrecht: Microsoft unter FTC-Prüfung, Google, Nvidia und KI-Labore mit Verfahren
Wearable-Studien: Was die Daten zeigen können und was nicht
Solarpreise in Brasilien steigen um 7 Prozent, Inferenz-Rechner landen auf demselben Tisch
Angst vor KI und die Datenlage: Was die neueste Forschung wirklich zeigt
Antitrust-Klagen gegen KI-Labore: Google darf seine Werbebörse behalten
Kurz
6 TexteXiaomi trainiert MiMo-V2.6 sechs Tage lang öffentlich und legt Zahlen offen
Xiaomi hat das Reinforcement Learning für MiMo-V2.6 Pro und Flash in einem sechstägigen Livestream öffentlich durchgeführt und dafür rund 3,5 Millionen US-Dollar ausgegeben, davon etwa 2,6 Millionen für Pro. Laut QbitAI erreicht MiMo-V2.6 Pro mit rund 1,02 Billionen Parametern und 42 Milliarden aktiven Parametern 46 Punkte im Artificial-Analysis-Intelligence-Index und damit den Spitzenplatz unter den offenen Modellen; 7.000 Trainingsumgebungen sollen veröffentlicht werden.
Tsinghua und Infinigence geben RLark für verkörperte KI frei
Die Tsinghua-Universität und das Unternehmen Infinigence (无问芯穹) haben mit RLark eine cloud-native Plattform für verkörperte KI quelloffen bereitgestellt. Sie verbindet nach Angaben von QbitAI drei Cluster mit rund 100 Knoten über Cloud, Edge und Geräte und unterstützt vier Gerätemodelle; die Inbetriebnahme eines Roboters sinkt damit von Stunden auf etwa fünf Minuten, Aufgaben starten in unter zehn Sekunden.
DeepSeek veröffentlicht Desktop-Vorschau von Harness
DeepSeek hat laut ithome eine Desktop-Vorschau von Harness veröffentlicht, einer Laufzeitumgebung für Agenten. Die Anwendung soll lokale Werkzeugnutzung und Modellaufrufe in einer Oberfläche bündeln; Details zur Lizenz und zu den Systemanforderungen blieben zunächst offen.
EU AI Act: Artikel 50 regelt Transparenzpflichten für KI-Inhalte
Artikel 50 des EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber bestimmter KI-Systeme zu Transparenz – unter anderem zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte. heise online meldete am 25. September 2026, dass Anthropic die Anwendung von Wasserzeichen für KI-Texte ausweitet.
BSI: Registrierungsfrist nach NIS-2 ist abgelaufen
Das BSI weist darauf hin, dass die gesetzliche Registrierungsfrist nach der NIS-2-Richtlinie abgelaufen ist. Betroffene Einrichtungen sollen sich demnach umgehend im BSI-Portal registrieren; nötig ist zunächst ein ELSTER-Organisationszertifikat. Die Registrierungspflicht ergibt sich aus § 33 Absatz 6 BSIG.
ASML: in Europa wird die EUV-Technik kaum verkauft
Der Chipausrüster ASML verkauft seine EUV-Anlagen kaum in Europa, sondern vor allem in die USA und nach Asien; gegenüber MIT Technology Review sagte der Leiter für öffentliche Angelegenheiten, in Europa werde schlichtweg nichts verkauft. Zugleich wird über Sanktionen debattiert, weil US-Behörden vermuten, dass eine hochmoderne Anlage nach China gelangt sei.