FLASH24 Deutsch
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17 TexteRücktritt bei Anthropic, undurchsichtiges Modell und manipulierter Benchmark: Drei Versagen der KI-Prüfung
Ein KI-Forscher, der Anthropic am 8. September 2026 verließ, warnte, die Labore würden "mit unserem Leben spielen". Zwei weitere Berichte zeigen, wie Sicherheitsprüfungen manipuliert wurden und warum ein neues Flaggschiffmodell schwerer zu überwachen sein könnte.
Humanoide Roboter in der Fabrik, Arbeiter wehren sich
Tausende Hyundai-Arbeiter in Ulsan, Südkorea, legten die Arbeit nieder, weil das Unternehmen humanoide Roboter einsetzen will. Das Wall Street Journal sprach vom ersten Fabrikstillstand der Autoindustrie mit diesem Thema.
T-Glass wird knapp: Nittobo verdreifacht Produktion, neue Kapazität erst 2027
Ein einziger japanischer Hersteller kontrolliert rund 90% des weltweiten Angebots an einem speziellen Glasfasergewebe, das in jedem fortschrittlichen KI-Chipgehäuse steckt. Die Nachfrage übersteigt das Angebot. Das Werk von Nittobo in Fukushima liefert die verdreifachte Kapazität erst Mitte 2027.
Energiepreise zwingen Playmobil zum Ende der Produktion in Deutschland
Wearables machen den Alltag zum Schlaflabor
Wearables machen die Welt zum Schlaflabor, und die Versicherer schauen auf die Rechnung
Zwei Versagen der KI-Sicherheit: Forscher kündigen, Benchmarks lecken
Europas Nachtzüge: Neue Strecken, alte Tunnel, echte Zahlen
Strom und Kühlung für Rechenzentren: Warum das Netz und der Chip die Grenzen setzen
Lovable mit 6,6 Mrd. Dollar bewertet, Edtech-Finanzierung fällt unter 3 Mrd.
TSMC und Micron: KI-Chip-Nachfrage übersteigt das Angebot
Googles Anspruch auf Quantenüberlegenheit und das folgende Wettrennen
Europas Nachtzugnetz bekommt neue Linien
Quantenüberlegenheit: Was Googles Meilenstein von 2019 behauptete und warum IBM widersprach
Die Speicherwand bei KI-Beschleunigern: d-Matrix, Microsoft und der Vorstoß zu 3D-DRAM
Apples Sports-App als Gegenentwurf zur Feature-Flut
KI-Beschleuniger: Der Kampf um Rechenzentren verlagert sich in die Packaging-Lieferkette
Kurz
6 TexteXiaomi trainiert MiMo-V2.6 sechs Tage lang öffentlich und legt Zahlen offen
Xiaomi hat das Reinforcement Learning für MiMo-V2.6 Pro und Flash in einem sechstägigen Livestream öffentlich durchgeführt und dafür rund 3,5 Millionen US-Dollar ausgegeben, davon etwa 2,6 Millionen für Pro. Laut QbitAI erreicht MiMo-V2.6 Pro mit rund 1,02 Billionen Parametern und 42 Milliarden aktiven Parametern 46 Punkte im Artificial-Analysis-Intelligence-Index und damit den Spitzenplatz unter den offenen Modellen; 7.000 Trainingsumgebungen sollen veröffentlicht werden.
Tsinghua und Infinigence geben RLark für verkörperte KI frei
Die Tsinghua-Universität und das Unternehmen Infinigence (无问芯穹) haben mit RLark eine cloud-native Plattform für verkörperte KI quelloffen bereitgestellt. Sie verbindet nach Angaben von QbitAI drei Cluster mit rund 100 Knoten über Cloud, Edge und Geräte und unterstützt vier Gerätemodelle; die Inbetriebnahme eines Roboters sinkt damit von Stunden auf etwa fünf Minuten, Aufgaben starten in unter zehn Sekunden.
DeepSeek veröffentlicht Desktop-Vorschau von Harness
DeepSeek hat laut ithome eine Desktop-Vorschau von Harness veröffentlicht, einer Laufzeitumgebung für Agenten. Die Anwendung soll lokale Werkzeugnutzung und Modellaufrufe in einer Oberfläche bündeln; Details zur Lizenz und zu den Systemanforderungen blieben zunächst offen.
EU AI Act: Artikel 50 regelt Transparenzpflichten für KI-Inhalte
Artikel 50 des EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber bestimmter KI-Systeme zu Transparenz – unter anderem zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte. heise online meldete am 25. September 2026, dass Anthropic die Anwendung von Wasserzeichen für KI-Texte ausweitet.
BSI: Registrierungsfrist nach NIS-2 ist abgelaufen
Das BSI weist darauf hin, dass die gesetzliche Registrierungsfrist nach der NIS-2-Richtlinie abgelaufen ist. Betroffene Einrichtungen sollen sich demnach umgehend im BSI-Portal registrieren; nötig ist zunächst ein ELSTER-Organisationszertifikat. Die Registrierungspflicht ergibt sich aus § 33 Absatz 6 BSIG.
ASML: in Europa wird die EUV-Technik kaum verkauft
Der Chipausrüster ASML verkauft seine EUV-Anlagen kaum in Europa, sondern vor allem in die USA und nach Asien; gegenüber MIT Technology Review sagte der Leiter für öffentliche Angelegenheiten, in Europa werde schlichtweg nichts verkauft. Zugleich wird über Sanktionen debattiert, weil US-Behörden vermuten, dass eine hochmoderne Anlage nach China gelangt sei.