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Donut Lab verspricht Nachweis für Feststoffbatterie, Natrium- und Fabrikforschung kommen voran

Donut Lab kündigte am 3. November an, in der kommenden Woche unabhängige Testergebnisse für seine angeblich feststoffbasierte E-Auto-Batterie zu veröffentlichen. Zuvor hatte die Branche monatelang an den Zahlen des finnischen Start-ups gezweifelt.

WissenschaftNachrichtHanna VogtVeröffentlicht: 4. November 20263 Min. LesezeitQuellen 28
Donut Lab verspricht Nachweis für Feststoffbatterie, Natrium- und Fabrikforschung kommen voran

Das Unternehmen teilt mit, das Paket sei vom Technical Research Centre of Finland (VTT) geprüft worden. Die Ergebnisse sollen in einer Videoserie und auf einer eigens für Kritiker eingerichteten Website erscheinen, idonutbelieve.com. Feststoff- und Natriumchemien könnten Elektroautos und Stromspeicher sicherer und günstiger machen. Käufer und Investoren können die lautesten Behauptungen bislang nicht überprüfen. Die nächsten Prüfpunkte sind die Daten von Donut Lab und die Frage, ob sich die Fortschritte in der Fabrik außerhalb eines einzelnen Teststandorts halten lassen.

Donut Lab verspricht unabhängige Testdaten

Donut Lab gibt an, die Batterie liefere 400 Wattstunden pro Kilogramm, lade in unter 10 Minuten, halte 100.000 Zyklen und funktioniere von -30C bis 100C. Herkömmliche Lithium-Ionen-Pakete erreichen typischerweise 200 bis 300 Wh/kg und halten etwa 1.500 bis 3.000 Zyklen. Auf der CES, wo das Start-up die Batterie erstmals zeigte, gab es für diese Zahlen keine harten Belege, keine Live-Demonstrationen, keine Patentoffenlegungen und keine akademische Forschung. "Einige der größten Batteriehersteller der Welt haben die Donut-Batterie bereits öffentlich als Betrug bezeichnet und erklärt, die Spezifikationen könnten nicht stimmen", sagte CEO Marko Lehtimaki. Er sprach in einem am Freitag veröffentlichten YouTube-Video.

Lehtimaki beschrieb die Veröffentlichung als Mittel, Behauptung und Überprüfung zu trennen. "Wir machen diese Serie, um messbare Belege öffentlich sichtbar zu machen, damit die Menschen unterscheiden können, was behauptet und was überprüft ist", sagte er. Lauter werdender Zweifel erschwere es, das Kapital für den Ausbau der Technologie einzuwerben, fügte er hinzu.

Fabriktest verkürzt die Formierungszeit von Batterien

Forscher der Cornell University haben zusammen mit dem New Yorker Batterieunternehmen C4V ein Verfahren entwickelt, das die Formierungszeit von Batterien um bis zu 60% verkürzt. Großen Fabriken könnte das bis zu 100.000.000 US-Dollar an Produktionskosten sparen. Interesting Engineering berichtete am 29. Oktober über die Ergebnisse.

Die Formierung, die ersten Lade- und Entladezyklen, die Schutzschichten in einer Zelle aufbauen, gehört zu den teuersten Schritten der Lithium-Ionen-Produktion. Sie macht rund ein Drittel der Produktionskosten und etwa ein Viertel der Fabrikfläche aus. Das Team kombinierte operando Raman-Spektroskopie mit elektrochemischer Impedanzspektroskopie, um den Aufbau dieser Schichten in Echtzeit zu beobachten. Zentrale Widerstandsmessungen stabilisierten sich bereits nach 1,5 Zyklen, ein frühes Signal dafür, wie sich die Grenzflächen entwickelten. Langsameres Laden erzeugte gleichmäßigere, anorganisch reiche Schichten. Das Entladen ließ sich beschleunigen, ohne zu schaden. Zwei beschleunigte Protokolle liefen in der Anlage von C4V in Binghamton, New York, und entsprachen dem herkömmlichen Verfahren des Unternehmens. Shalabh Gupta, ein System-Engineering-Manager bei C4V, schätzte, dass eine Halbierung der Formierungszeit oder mehr den gesamten Stromverbrauch einer Fabrik um 10% bis 15% senken könnte.

"Die Bewertung von Formierungsprozessen ist normalerweise reines Ausprobieren", sagte Vibha Kalra. Sie ist die leitende Forscherin der Studie.

Feststoffbatterien erreichen die Kleinserienproduktion

Xpeng-Vizepräsident Gu Jie sagte am Mittwoch, dem 28. Oktober, Feststoffbatterien für den humanoiden Roboter Iron des Unternehmens seien in kleinen Stückzahlen vom Band gelaufen. Der Roboter selbst befindet sich noch in der Vorserie. CnEVPost berichtete über die Äußerungen, die auf einer Konferenz der Society of Automotive Engineers of China fielen.

Xpeng will Iron bis Ende 2026 in Massenproduktion fertigen und ab 2027 in Geschäften und anderen kommerziellen Umgebungen einsetzen. Die Batterie ist auf den begrenzten Bauraum des Roboters zugeschnitten, mit einer Struktur, die verhindern soll, dass sich ein thermisches Durchgehen ausbreitet. Gu zufolge bestand sie Aufprall- und Nageldurchdringungstests. Das Unternehmen verwendete den Begriff "Feststoffbatterie", ohne anzugeben, ob es sich um die All-Solid-State-Technologie handelt, die Xpeng im November 2025 angekündigt hatte. Zahlen zur Energiedichte oder zum Produktionsvolumen nannte es nicht. Jipian Lab berichtete am 3. September, die Serienversion von Iron solle stattdessen ein Halbfeststoff-Design verwenden.

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Quellen

28
  1. 01Donut Lab Remains Defiant About Its Solid-State Battery, Saying Proof Is Coming SoonEN
  2. 02Battery manufacturing breakthrough cuts formation time by 60%EN
  3. 03Solid-state batteries for Xpeng's Iron humanoid robot enter small-batch productionEN
  4. 04Waterloo researcher receives Canada's highest recognition for scientific excellence for work with batteriesEN
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Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Hanna Vogt

Hanna Vogt

Wissenschaft und Gesundheit

Hanna Vogt schreibt für FLASH24 über Wissenschaft und Gesundheit und stützt sich dabei auf Primärstudien, Behördenberichte und Rohdaten statt auf Pressemitteilungen. Bei Zahlen prüft sie Stichprobengrößen, Konfidenzintervalle und ob die zitierte Quelle die Aussage tatsächlich deckt. Für ihre Texte spricht sie mit Studienautorinnen, wartet auf Peer-Review-Fassungen und vergleicht Vorabdrucke mit der finalen Publikation. Dass sie privat Materialphysik verfolgt und mit eigenem Teleskop den Himmel beobachtet, erklärt, warum sie bei Messmethoden und Instrumenten genau nachfragt. Sie publiziert keine Ergebnisse, deren Datengrundlage sie nicht selbst eingesehen hat.

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