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Agratas: 500-Betten-Campus für Arbeiter der Gigafactory in Somerset wird derzeit nicht weiterverfolgt

Agratas verfolgt einen vorgeschlagenen Campus mit 500 Betten für die Arbeiter seiner Gigafactory in Somerset derzeit nicht weiter, obwohl in der Bauspitze 1.693 Bettenplätze gebraucht werden. Ein Ratsherr brachte den Plan am 19. März in einer Sitzung eines Unterausschusses zur Sprache.

AutoAnalyseSven AlbrechtVeröffentlicht: 7. November 20263 Min. LesezeitQuellen 10
Agratas: 500-Betten-Campus für Arbeiter der Gigafactory in Somerset wird derzeit nicht weiterverfolgt

Agratas hatte einen Campus mit 500 Betten für die Arbeiter seiner 4.000.000.000 Pfund teuren Gigafactory auf einem Grundstück in Stretcholt vorgeschlagen, gegenüber dem Sedgemoor Crematorium an der A38 und rund 3,5 Meilen von der Gravity Enterprise Zone entfernt, wie Somerset Live berichtete. Der Campus sollte den Druck auf den Wohnungsmarkt in den nächstgelegenen Städten und Dörfern verringern.

Ratsherr Mark Healey, dessen Wahlkreis Huntspill auch Gravity umfasst, sagte im Dezember 2025, der Campus hätte Restaurants, Bars, ein Fitnessstudio und ein Konferenzzentrum enthalten sollen. The Co-operative Food verhandelte damals über einen Convenience-Store im größeren Komplex. Die Umsetzung würde rund 17.000.000 Pfund kosten, die meisten Gebäude sollten in Modulbauweise entstehen.

Ratsherr Richard Wilkins, im Somerset Council zuständig für Verkehr und Abfallwirtschaft, brachte den Plan am 19. März im Gravity Executive Sub-Committee des Rates in Taunton zur Sprache, wie Yahoo News berichtete. „Es gab einen Hinweis oder ein Gerücht, dass an der A38 ein Campus mit 500 Betten entstehen sollte. Wird das umgesetzt?“, fragte er.

Nick Cooper, bei Agratas für die Kommunikation mit der Nachbarschaft zuständig, antwortete: „Es gab Gespräche mit einem Immobilienentwickler. Er ist damit nicht sehr weit gekommen. Im Hintergrund laufen noch Gespräche, aber es wurden bisher keine Entscheidungen getroffen und keine Verpflichtungen eingegangen.“

Cooper sagte, die Option sei vor allem für das Agratas-Team geprüft worden, das aus dem Ausland anreist, um die Anlagen zu installieren. „Es ist eine Möglichkeit, aber ich würde nicht sagen, dass es so weit gediehen ist, dass wir im Hinblick auf Planungsfragen darüber sprechen können“, sagte er.

Alternative Unterbringung

Agratas erklärt, die 500-Betten-Option werde derzeit nicht weiterverfolgt. Der Großteil der Belegschaft sei über den privaten Mietmarkt untergebracht, berichtete Yahoo News. Statt eines eigenen Campus sollen die Beschäftigten in Hotels, privaten Mietwohnungen und Kurzzeitunterkünften unterkommen, vermittelt über die Firma Brief to Event. Private Mietwohnungen sollen entlang des M5-Korridors zwischen Bristol und Exeter gesucht werden, Kurzzeitunterkünfte vor allem rund um Bridgwater, Puriton und Woolavington, ein großer Teil zudem im Gebiet um Axbridge und Cheddar.

Einen förmlichen Bauantrag für die Anlage hatten Agratas oder Property Link, der als Mitantragsteller genannte Berater, nicht eingereicht, wie Somerset Live berichtete.

Wohnraum in der Bauspitze

Robert McAlpine, das den Bau von Gebäude Eins leitet, schätzt, dass in der Bauspitze rund 2.900 Menschen auf dem Gelände beschäftigt sein werden. Bis zu 58 Prozent von ihnen brauchen eine Unterkunft in Pendelentfernung, was 1.693 Bettenplätzen entspricht, wie Yahoo News berichtete.

Die 500 Betten des vorgeschlagenen Campus hätten weniger als ein Drittel dieses Bedarfs gedeckt. Derzeit sind rund 600 Arbeiter auf dem Gelände, heißt es in einem schriftlichen Bericht von Ratsherr Mike Rigby, im Somerset Council zuständig für Wirtschaftsförderung, Planung und Immobilien. Rigby zufolge dauert die zweite Bauphase 14 Monate und erhöht die Zahl der Beschäftigten auf rund 2.900, fast das Fünffache des aktuellen Stands.

Robert McAlpine beauftragte bei Stantec eine Untersuchung privater Unterkünfte und Hotels im Umkreis von 45 Minuten Fahrzeit vom Gelände. Damit sollte sichergestellt werden, dass die Nutzung dieser Unterkünfte dem Tourismus nicht schadet und die Belastungen durch den Bau von Hinkley Point C nicht verstärkt, wie Yahoo News berichtete.

Personalgewinnung

Agratas will zudem rund 500 Beschäftigte am Standort Gravity einstellen, weitere 750 sollen bis Ende 2027 dazukommen, wie Yahoo News berichtete. Die 500 Neueinstellungen wären etwa 12,5 Prozent der 4.000 Arbeitsplätze, die das Werk im Vollbetrieb bieten soll.

Wie es weitergeht

Eine Entscheidung würde höchstwahrscheinlich öffentlich vom Planungsausschuss Nord des Somerset Council getroffen, der große Vorhaben im früheren Gebiet Sedgemoor bearbeitet, wie Somerset Live berichtete. Das Werk soll laut Agratas Ende 2027 den Betrieb aufnehmen.

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Quellen

10
  1. 01Plans for 500-bed campus to house Somerset gigafactory workers on holdEN
  2. 02500-bed campus for Agratas 'gigafactory' staff planned near Somerset crematoriumEN
  3. 03New ring road surrounding 'gigafactory' approvedEN
  4. 04UCS College Somerset and Agratas working on joint EV trainingEN
  5. 05Agratas confirms river won't cool new £4bn Somerset 'gigafactory'EN
  6. 06TU München schaltet nach Cyberangriff Campussystem abEN
  7. 07STAT+: Stunning $6M defamation verdict reverberates at MIT campus, global scientific communityEN
  8. 08EuroHPC Requires Bidders to Resubmit AI Gigafactory ProposalsEN
  9. 09How the Ban on the Awami League is Being Turned on Bangladesh’s Garment WorkersEN
  10. 10Studying Fraudulent North Korean IT WorkersEN

Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Sven Albrecht

Sven Albrecht

Sport, Auto und Reisen

Sven Albrecht schreibt für FLASH24 über Sport, Autos und Reisen und stützt sich dabei auf Herstellerangaben, Streckenprotokolle und offizielle Ergebnisse. Bei Testwagen vergleicht er Normverbrauch mit realen Messwerten und prüft Drehmomentkurven sowie Akkukapazitäten. Er spricht mit Werkstattmeistern, Rennkommissaren und Bahnbetreibern und wartet auf den Fahrplanwechsel, um Verbindungen quer durch Europa zu vergleichen. Privat fährt er Elektroautos, schraubt in der Garage und plant Bahnstrecken quer durch Europa. Unbelegte Zahlen veröffentlicht er nicht.

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