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Brentford übergibt das Stadionnetz an HPE, während Mailands Bau für 1,2 Milliarden Euro die Dimensionen zeigt

Brentford hat Hewlett Packard Enterprise mit dem Betrieb des Netzes im Gtech Community Stadium beauftragt. Das gab der Klub am 2. November bekannt. Das Projekt umfasst Ticketing am Spieltag, Ordnerdienste und Fan-Services, doch keine der beiden Seiten nannte einen Preis.

SportErklärtJonas WeberVeröffentlicht: 4. November 20264 Min. LesezeitQuellen 22
Brentford übergibt das Stadionnetz an HPE, während Mailands Bau für 1,2 Milliarden Euro die Dimensionen zeigt

Brentford stellt das Netz in den Mittelpunkt des Spieltags

Brentford gab am 2. November bekannt, dass das Gtech Community Stadium auf der Self-Driving-Network-Technik von HPE läuft. Das Projekt umfasst Ticketing am Spieltag, Ordnerdienste und Fan-Services. Keine der beiden Seiten nannte einen Preis für den Vertrag. Der Schritt erweitert eine bestehende Beziehung: HPE-Netzwerktechnik steckt bereits im Stadion, im Trainingsgelände und in den Büros des Klubs.

Der Aufbau verbindet Hardware und Software von HPE Aruba. Zur Hardware gehören Campus-Gateways, Switches des Typs CX 6.200.000.000M und WLAN-Zugangspunkte. Aruba Networking Central übernimmt automatisierte Netzbetriebsaufgaben und die laufende Überwachung, ClearPass Policy Manager regelt den rollenbasierten Zugriff, und User Experience Insight prüft fortlaufend Konnektivität und Leistung. HPE nennt das Ergebnis eine einheitliche digitale Grundlage für den Klubbetrieb an Spieltagen der Premier League, die Tausende Anhänger, Mitarbeiter und Stadionpersonal trägt.

Ein Ausfall wäre ein Betriebsproblem, kein Schönheitsfehler. Ein geschlossenes Drehkreuz oder ein blinder Fleck auf einer Tribüne ist der Preis dafür.

Der Klub erklärt, die Infrastruktur trage digitales Ticketing, Ordner-Geräte, Arbeitsschutz- und Sicherheitsabläufe sowie die Mobilität der Mitarbeiter. Für die Anhänger liefert sie Klubinhalte, interaktive Angebote und Gewinnspiele. Brentford prüft Treueprogramme, die über das laufende Spiel hinausreichen sollen. Der Klub bezeichnet das Netz als Grundlage für stärker personalisierte digitale Erlebnisse, die er noch nicht im Detail beschrieben hat. Mark Weeks, bei HPE für den Netzwerkvertrieb in Großbritannien und Irland zuständig, sagte, moderne Stadien würden zunehmend digital. Technik trage heute die Fan-Interaktion und die Abläufe am Spieltag, sagte er. Fran Jones, kaufmännischer Direktor bei Brentford, sagte, Konnektivität sei "ein wichtiger Teil" der Verbesserung des Fan-Erlebnisses und gebe dem Klub die Freiheit, neue digitale Dienste zu erproben.

Weder Brentford noch HPE nannten den Wert der Partnerschaft oder ihre Laufzeit.

Warum ein Stadionnetz Betriebsinfrastruktur ist

Ein Stadionnetz ist Betriebsrohr, keine Zugabe. Ticketing, Drehkreuze, Handgeräte der Ordner und Sicherheitsverfahren laufen darüber.

Matthias Raab ist Vertical Business Development Manager für Stadien beim Videotechnikhersteller Dallmeier. Er sagte stadiaworld, ein Stadion sei "ein hochkomplexes Ökosystem". Betreiber, Sicherheitsmanager, Polizei, Fanbeauftragte, Klubverantwortliche, externe Sicherheitsfirmen und Behörden arbeiteten am selben Spieltag, sagte er. Raab nannte drei Prioritäten. Es sind Sicherheit und Schutz, ein effizienter Stadionbetrieb und Kosteneffizienz. Sicherheit, argumentierte er, messe sich nicht daran, wie viele Kameras installiert sind, sondern daran, wie schnell Mitarbeiter erkennen, bewerten und handeln können, was sie sehen. Dallmeier sagt, das Unternehmen entwerfe Systeme, die die geforderte Pixeldichte in allen relevanten Risikobereichen garantieren, was Betreibern Planungssicherheit gibt.

Raab sagte außerdem, das Unternehmen betrachte Stadien "aus der Perspektive des Stadionbetriebs" und nicht als Kamerahersteller. Es begleite Kunden von der Risikoanalyse bis zum langfristigen Betrieb, sagte er. Kosten müssten über den gesamten Lebenszyklus Sinn ergeben, nicht nur beim Kauf, sagte er.

Für Käufer lautet die praktische Frage, was ein Ausfall kostet. Eine abgerissene Verbindung am Spieltag bedeutet ein geschlossenes Drehkreuz oder einen blinden Fleck auf einer Tribüne.

Was niemand veröffentlicht hat, ist die Aufteilung zwischen Bau und Technik. Weder Brentford noch HPE bezifferten ihre Partnerschaft. Keine öffentliche Zahl schlüsselt auf, wie viel eines Stadionbudgets in Netze und Video statt in Stahl fließt.

Der Bau für 1.200.000.000 Euro hinter dem Scheck für die Namensrechte

AC Mailand und Inter haben am 29. Oktober das Generali Stadium vorgestellt, einen Ersatz für San Siro mit 71.500 Plätzen. SportsPro berichtete am 30. Oktober, Generali zahle 650.000.000 Euro (725.000.000 US-Dollar) für 20 Jahre Namensrechte. The Athletic habe die Summe zuerst gemeldet, schrieb SportsPro. Damit würde sie die 700.000.000 US-Dollar übertreffen, die Crypto.com 2021 für die Arena der Los Angeles Lakers zahlte, damals ein Rekord. Der Bau selbst ist mit 1.200.000.000 Euro (1.300.000.000 US-Dollar) veranschlagt. Das Grundstück kauften die Klubs im vergangenen November für 197.000.000 Euro (219.700.000 US-Dollar) von der Stadt.

Namensrechte bleiben im italienischen Fußball selten. Nur fünf von 18 Spielstätten der Serie A tragen den Namen eines Sponsors, berichtete SportsPro.

Neubauten wurden durch Bürokratie, Denkmalschutz und stockende Projekte ausgebremst. Der Generali-Deal lässt sich leichter verkaufen, weil der Name auf eine Spielstätte kommt, bevor sie öffnet, und nicht einen historischen Namen ersetzt. Generali hält bereits die Presenting-Rechte am Davis Cup im Tennis. Der nächste Präzedenzfall für einen Namensvertrag an einem Neubau in Italien ist Juventus, das 2017 mit Allianz unterschrieb, sechs Jahre nach der Eröffnung des Stadions. Der Entwurf stammt von Foster + Partners und Manica, mit einem durchgehenden 360-Grad-Rund und steilen Rängen. Die Eigentümer von AC Mailand und Inter, RedBird Capital Partners und Oaktree, treiben das Projekt voran.

Generali wird zudem offizieller Versicherungspartner beider Klubs.

Was als Nächstes passiert

Brentfords HPE-Einsatz läuft bereits im Stadion, im Trainingsgelände und in den Büros. Die nächste Prüfung ist operativ, nicht vertraglich.

Der Klub spielt am 8. November auswärts bei Brighton, empfängt am 23. November Everton und tritt am 28. November bei Manchester United an. Das Mailänder Projekt läuft auf einer längeren Uhr. Der Bau soll 2.028 beginnen, die Eröffnung ist für die Saison 2.031/32 angepeilt.

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Quellen

22
  1. 01Brentford FC look to HPE to connect fans, technology and matchday operationsEN
  2. 02"A stadium is a highly complex ecosystem"EN
  3. 03AC Milan, Inter strike '€650m' Generali naming rights deal for new stadiumEN
  4. 04AC Milan and FC Internazionale Milano unveil Generali Stadium: a new home for the fans, a new landmark for MilanoEN
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Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Jonas Weber

Jonas Weber

Sport, Auto und Reisen

Jonas Weber schreibt für FLASH24 über Sport, Autos und Reisen und stützt sich dabei auf Verbandsstatistiken, Herstellerangaben und eigene Recherchen vor Ort. Bei Ligaspielen prüft er Spielberichte gegen die offiziellen Datenbanken und gleicht Torschützen sowie Einsatzzeiten ab. Im Automobilbereich vergleicht er technische Daten aus Pressemappen mit unabhängigen Tests, im Reisenressort wartet er auf die saisonalen Streckenfreigaben und spricht mit Veranstaltern. Privat verfolgt er Ligastatistiken, diskutiert über den Videobeweis und spielt selbst Amateurbasketball. Zahlen, die er nicht belegen kann, veröffentlicht er nicht.

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