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Bruce Springsteen verkaufte seine Kataloge 2021 an Sony: der größte Deal mit dem Katalog eines einzelnen Künstlers

Bruce Springsteen hat 2021 seine aufgenommenen Musikkataloge und seine Songwriting-Kataloge an Sony Music verkauft. Zwei mit dem Geschäft vertraute Personen sagten, die Summe könne 500.000.000 Dollar übersteigen. Für den Katalog eines einzelnen Künstlers wäre das der größte Deal aller Zeiten.

Medien & InternetErklärtLena BrandtVeröffentlicht: 6. November 20264 Min. LesezeitQuellen 13
Bruce Springsteen verkaufte seine Kataloge 2021 an Sony: der größte Deal mit dem Katalog eines einzelnen Künstlers

Sony bestätigte den Verkauf in einer Erklärung, nachdem Billboard zuerst darüber berichtet hatte. Die Erklärung nannte zwei getrennte Vereinbarungen: eine für Springsteens Arbeit bei Columbia Records als Sänger, eine als Songwriter. Beim Kauf des Songwriting-Katalogs war die Investmentfirma Eldridge Industries Partner von Sony.

Was Sony kaufte

Das Paket brachte Sony die Rechte an "Born to Run" und weiteren Songs, darunter "Born in the U.S.A.", "Blinded by the Light", "Thunder Road", "Dancing in the Dark" und "Streets of Philadelphia". Laut Billboard umfasst der Deal etwa 300 Songs, 20 Studioalben und 23 Live-LPs. WION zitierte Billboard mit dem Hinweis, der Katalog enthalte das 15-fach mit Platin ausgezeichnete "Born in the U.S.A." und das fünfmal mit Platin ausgezeichnete "The River".

Springsteen unterschrieb 1972 zum ersten Mal bei Columbia Records, einer Sony-Tochter, und blieb fünf Jahrzehnte bei dem Label. "Ich bin ein Künstler, der wirklich sagen kann, dass ich am richtigen Ort war, als ich 1972 bei Columbia Records unterschrieb", sagte Springsteen in Sonys Erklärung. "In den letzten 50 Jahren haben mich die Männer und Frauen von Sony Music mit größtem Respekt als Künstler und als Menschen behandelt. Ich freue mich, dass sich das Unternehmen und die Menschen, die ich kenne und denen ich vertraue, weiter um mein Vermächtnis kümmern."

Parade berichtete, Columbia Records habe Springsteen Ende der 1980er oder Anfang der 1990er Jahre alle Masterbänder seiner Alben überlassen, damit er bei Vertragsverhandlungen nicht das Label verließ. Vor dem Verkauf lagen die Rechte an seinen Aufnahmen bei ihm. Er hielt die Urheberrechte an seinen Kompositionen und trat als sein eigener Verleger auf. Seit 2017 verwaltete Universal sein Songwriting, berichtete die New York Times.

Der Preis und der Rekord

Der Verkauf wurde 2021 abgeschlossen. Die New York Times berief sich auf zwei mit dem Geschäft vertraute Personen und nannte einen Wert, der 500.000.000 Dollar übersteigen könnte. Die Zeitung bezeichnete ihn als größte Transaktion, die es je für den Katalog eines einzelnen Künstlers gab. Billboard bezifferte die Zahlung der Verlagsfirma auf 500.000.000 Dollar. Weder Springsteen noch Sony haben die genaue Summe bestätigt.

Die New York Times beschrieb den Verkauf als jüngsten und größten Megadeal in einer Phase, in der Investoren und Musikfirmen Milliarden von Dollar in Songkataloge steckten. Bob Dylan verkaufte sein Songwriting 2020 an die Universal Music Publishing Group; die New York Times schätzte diesen Deal auf deutlich mehr als 300.000.000 Dollar. Auch Paul Simon, Stevie Nicks, Shakira und Neil Young verkauften ihre Arbeit ganz oder teilweise. Sony kaufte 2024 die Verlags- und Aufnahmekataloge von Queen für 1.270.000.000 Dollar.

Wie Sony den Katalog vermarktet

Deliver Me From Nowhere mit Jeremy Allen White als Springsteen kam am 24. Oktober in die Kinos. Der Film konzentriert sich auf Nebraska von 1982, nicht auf das kommerziellste Album des Katalogs. Laut Billboard sieht Sony in dem Film einen seiner stärksten Hebel, um Streaming und Umsatz anzukurbeln.

"Filme machen die Marke des Künstlers bekannter und bringen Fans in den Trichter", sagte Monica Cornia, Senior Vice President für Marketing und Partnerschaften bei Sonys Commercial Music Group. Cornia sagte, White und Jeremy Strong würden einen großen kulturellen Moment schaffen. Strong spielt Manager Jon Landau, und Sony kann diesen Moment als Ausgangspunkt nutzen. Ziel sei es, den Moment zu nutzen und den Katalog und den Künstler weiter zu vermarkten.

Ein Sony-Vertreter sagte, die Biopics über Dylan und Elvis Presley hätten eine neue Ausgangsbasis für das Streaming der Kataloge beider Künstler geschaffen, mit zweistelligen Zuwächsen nach dem Kinostart. Zwei Monate vor Bohemian Rhapsody wurde Queens Katalog 15.000.000 Mal pro Woche gestreamt. Der Wert stieg auf fast 62.000.000 und lag Ende 2018 bei 38.200.000, laut Luminate. Nach der Premiere im November 2018 spielte der Film in fünf Monaten weltweit mehr als 1.000.000.000 Dollar an den Kinokassen ein. Dylans Katalog kam zwei Monate vor A Complete Unknown auf 7.100.000 wöchentliche Streams, stieg auf 19.500.000 und fiel im Februar auf 12.000.000, ebenfalls laut Luminate.

Die fünfteilige Box Nebraska '82: Expanded Edition, die Springsteens lang erwartete elektrische Version des Albums und einen Konzertfilm enthält, erschien am selben Tag wie der Film. "Jeder, der einen Katalog erwirbt, sucht nach Möglichkeiten, neue Zielgruppen zu finden und eine Fangemeinde zu erreichen, die bereits engagiert ist", sagte Sophia Dilley, Executive Vice President von Concord Originals.

Was der Katalog einbringt

Billboard schätzte, dass der Albumkatalog 2020 etwa 15.000.000 Dollar Umsatz brachte und der Verlagsatalog etwa 7.500.000 Dollar pro Jahr, wie Variety zitierte. WION berichtete, Springsteen habe weltweit mehr als 150.000.000 Tonträger und in den Vereinigten Staaten mehr als 64.000.000 Alben verkauft. Bei einer Investorenkonferenz von Sony im Mai sagte Rob Stringer, CEO von Sony Music, das Unternehmen habe in den vorangegangenen sechs Monaten 1.400.000.000 Dollar für Übernahmen ausgegeben.

Der genaue Preis bleibt unbekannt.

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Quellen

13
  1. 01Will Bruce Springsteen Biopic 'Deliver Me From Nowhere' Boost the Value of His Music Catalog? Sony Is Betting On It - BillboardEN
  2. 02Bruce Springsteen's $500 Million Deal: A Historic Sale of His Music Catalog to SonyEN
  3. 03Bruce Springsteen sells music rights to Sony in massive dealEN
  4. 04Bruce Springsteen sold his music catalog reportedly worth hundreds of millions of dollarsEN
  5. 05Bruce Springsteen sells music catalog in massive dealEN
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Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Lena Brandt

Lena Brandt

KI, Modelle und Technik

Lena Brandt schreibt für FLASH24 über Technik, KI und Modelle sowie Medien und Internet und stützt sich dabei auf Herstellerangaben, Studien und öffentlich zugängliche Datensätze, statt Pressemitteilungen ungeprüft zu übernehmen. Bei Modellvergleichen kontrolliert sie Benchmark-Werte, Trainingsdaten und Versionsnummern und rechnet Angaben zu Rechenleistung und Kosten selbst nach. Sie spricht mit Entwicklern und Forschern, wartet auf angekündigte Updates und vergleicht Releases, bevor sie eine Einschätzung abgibt. Privat beschäftigt sie sich mit 3D-Druck, alten Rechnern und der Frage, wie Modelle aus Internetmüll lernen – Themen, die regelmäßig in ihre Texte einfließen. Sie publiziert keine Zahlen, deren Quelle sie nicht selbst überprüfen konnte.

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