Skydance bietet berechtigten Mitarbeitern eine einmalige freiwillige Abfindung an
Skydance hat am 26. Oktober eine einmalige freiwillige Abfindung für berechtigte Mitarbeiter geöffnet. Die Fristen für die Annahme liegen in der Regel um die zweite Novemberwoche. Zuvor hatten Führungskräfte gewarnt, dass Entlassungen Teil der Integration von Paramount und Warner Bros. Discovery sein werden.

Chairman und CEO David Ellison und Co-CEO Ynon Kreiz stellten das Programm am 26. Oktober in einem Memo an die Belegschaft vor. Berechtigte Mitarbeiter bekommen eine persönliche Mitteilung mit ihren Konditionen und einem Zeitfenster, in dem sie entscheiden können, ob sie das "one-time offer" annehmen, schrieben die Führungskräfte. Wie viele Mitarbeiter berechtigt sind, wie viele das Angebot annehmen werden und wie viele Stellen wegfallen sollen, hat das Unternehmen nicht mitgeteilt.
Die Abfindungskonditionen unterscheiden sich je nach Mitarbeiter
Die Voraussetzungen und Fristen hängen vom Gewerkschaftsstatus und der Vertragsart ab, berichtete Variety unter Berufung auf mit der Lage vertraute Personen. In der Regel laufen die Fristen für die Annahme um die zweite Novemberwoche ab, so diese Personen. Das Memo beschrieb das Programm als Möglichkeit für berechtigte Mitarbeiter, sich "auf eine Weise zu verabschieden, die für sie passt".
Das Kostenziel und die Büroregel
Die Führungskräfte von Skydance haben erklärt, sie wollten innerhalb von drei Jahren jährliche Einsparungen von mehr als 6.000.000.000 Dollar erreichen. Entlassungen sollen dazu beitragen. Ellison und Kreiz sagten den Mitarbeitern, das fusionierte Unternehmen komme auf einen Umsatz von fast 70.000.000.000 Dollar, berichtete FInchannel. Das Ziel entspricht rund 9 Prozent dieses Umsatzes. Storyboard18 bezifferte die Nettoverschuldung des fusionierten Unternehmens auf etwa 80.000.000.000 Dollar.
Dasselbe Memo legte eine Fünf-Tage-Regel für die Anwesenheit im Büro für ganz Skydance fest. Die Regel soll standortweise eingeführt werden, wobei die Mitarbeiter vor Inkrafttreten neuer Vorgaben vorab informiert werden, berichtete American Bazaar. Ellison und Kreiz schrieben, die Zusammenarbeit vor Ort sei wesentlich für Kultur und Geschäft des Unternehmens, und die besten Ideen entstünden, wenn Menschen im selben Raum sitzen.
Einsparungen kommen laut Führungskräften nicht vor allem aus dem Personalbereich
Skydance-Vorstand und Deal-Architekt Gerry Cardinale hat argumentiert, der größte Teil der Einsparungen werde aus Nicht-Personalkosten kommen, darunter die Vereinheitlichung der Technologiesysteme in den Direct-to-Consumer-Geschäften, berichtete Storyboard18. Ellison sagte nach dem Abschluss, die Einsparungen würden nicht in erster Linie aus einem Stellenabbau stammen.
Der Deal hinter dem Memo
Die Übernahme wurde am 6. Oktober abgeschlossen. Storyboard18 bezifferte die Transaktion auf etwa 111.000.000.000 Dollar einschließlich übernommener Schulden und schrieb, die Aktionäre von Warner Bros. Discovery hätten rund 31 Dollar je Aktie in bar erhalten, bevor die Aktien den Handel an der Nasdaq einstellten.
Warner Bros. Discovery hatte zuvor vereinbart, sein Studio- und Streaminggeschäft für 27,75 Dollar je Aktie an Netflix zu verkaufen, etwa 82.700.000.000 Dollar, berichtete Storyboard18. Paramount Skydance bot dann 31 Dollar je Aktie für das gesamte Unternehmen einschließlich der Fernsehsender. Zur fusionierten Gruppe gehören jetzt Paramount Pictures, Warner Bros., Paramount+, HBO Max, CBS und CNN.
In einem Memo zum ersten Tag, am Tag des Abschlusses, schrieben Ellison und Kreiz: "Die Integration zweier Unternehmen bringt Veränderungen mit sich, darunter schwierige Entscheidungen, die unsere Belegschaft betreffen." Sie erklärten, sie wollten den Prozess "bedacht und respektvoll" gestalten.
Die Schätzung des Los Angeles County
Ein im August veröffentlichter Bericht im Auftrag des Los Angeles County Department of Economic Opportunity und des LA County Film Office prognostizierte, dass in drei Jahren bis zu 4.500 direkte Arbeitsplätze in Film und Fernsehen verloren gehen könnten. Einschließlich indirekter und induzierter Beschäftigung bezifferte er das Risiko auf 10.360 Arbeitsjahre. Der Bericht bezeichnete die Zahlen nicht als Entlassungsprognose und stellte fest, die Unternehmen hätten keinen Abbau in dieser Größenordnung angekündigt.
Wie es weitergeht
Skydance hat Umfang und Zeitplan der Entlassungen nicht bekannt gegeben. Ellison sagte bei der ersten Betriebsversammlung des Unternehmens, die Integration erfordere "schwierige Entscheidungen". "Es wird Veränderungen geben, und es wird Auswirkungen geben. Ich werde nicht so tun, als wäre es anders", sagte er laut Business Standard, das sich auf eine von Business Insider gemeldete Aufnahme berief.
Quellen
9- 01Skydance Is Offering Employees Voluntary Buyouts Ahead of Layoffs, Adopts 5-Days-per-Week In-Office PolicyEN
- 02Skydance Warns of Layoffs After Paramount-Warner Bros. MergerEN
- 03Skydance CEO warns staff of 'difficult decisions' after Paramount-WBD dealEN
- 04Exclusive: Skydance to begin India layoffs with Warner Bros top brassEN
- 05Skydance warns of workforce cuts as Paramount-Warner Bros $111 billion deal closesEN
- 06Skydance offers employee buyouts as Paramount-Warner merger integration advancesEN
- 07A System-Level Approach To Protecting 3D-IC Signal IntegrityEN
- 08Why Integrated Gate Drive Regulation Matters For High Reliability Space GaN DesignsEN
- 09Graph Neural Networks for Resource Allocation in Integrated Sensing and CommunicationEN
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