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Mazda bringt CX-6e mit LiDAR, während KI-Labore gegen Kartellklage kämpfen

Mazda hat am 27. September mitgeteilt, dass sein Elektro-SUV CX-6e nun mit einem LiDAR-Paket ausgeliefert wird, das in China "fortgeschrittenes L2", Autobahnpiloten und automatisiertes Parken ermöglicht. In derselben Woche warf eine geplante Sammelklage vier KI-Laboren vor, die Entwicklung gemeinschaftlich zu bremsen.

WirtschaftNachrichtDr. Miriam SeidelVeröffentlicht: 28. September 20264 Min. LesezeitQuellen 5
Mazda bringt CX-6e mit LiDAR, während KI-Labore gegen Kartellklage kämpfen

Der CX-6e von Mazda bekommt ein LiDAR-Paket. Laut dem China-Joint-Venture liefert es "fortgeschrittenes L2", Autobahnpiloten und automatisiertes Parken, wie Electrek am 27. September berichtete. Die Hardware ist das zweite Produkt aus der Partnerschaft von Mazda mit Changan Auto.

Das System kombiniert den LiDAR mit 11 hochauflösenden Kameras, 12 Ultraschall-Radarsensoren und drei Millimeterwellen-Radarsensoren, so Electrek. Mazda nennt das "Full-Domain"-Wahrnehmung. Sie erfasst Autos, Fahrräder und Fußgänger auch bei schlechter Sicht. Changan Mazda sagt, beim EZ-60 Laser Edition gehe es nicht darum, immer mehr Sensoren zu stapeln, sondern darum, bessere Fahrentscheidungen zu treffen, als es Kameras allein erlauben. Das ist eine Aussage über Software, nicht über die Zahl der Sensoren.

Zahlen und Grenzen

Der CX-6e hat einen Heckmotor mit 190 kW (258 PS) und 214 lb-ft Drehmoment, eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie mit 77,94 kWh und eine angegebene Reichweite von bis zu 600 km, berichtete Electrek. In den USA wird das Fahrzeug nicht verkauft. Der Namensstreit um "NOA" bleibt für amerikanische Käufer deshalb weitgehend theoretisch. Electrek weist darauf hin, dass das Kürzel "NOA" zur Kennzeichnung "Tesla Assisted Driving" passt, die Teslas auf dem chinesischen Markt tragen, ein Produkt, das in den USA als "Full Self Driving" verkauft wird. Zur aktiven Bremsung schreibt Electrek, das Auto könne vor stehenden Hindernissen bis 110 km/h anhalten, vor Fußgängern auf seiner Spur bis 90 km/h und vor querenden Fußgängern und Radfahrern bis 60 km/h bremsen. Mazda sagt, das System habe staatlich anerkannte Tests in 11 Hochrisikoszenarien bestanden und ein Zertifikat der TOP Intelligence Intelligent Safety Challenge von CATARC erhalten.

Am selben Tag beschrieb TechCrunch Mobility einen ganz anderen Bereich des Autonomiegeschäfts. Wayve unterzeichnete eine kommerzielle Partnerschaft mit Mercedes-Benz. Die Technik für automatisiertes Fahren soll innerhalb von zwei Jahren in mindestens ein Modell kommen, ein Level-2-Produkt, das weiterhin einen aufmerksamen Fahrer verlangt. Es folgt ähnlichen Vereinbarungen mit Nissan und Stellantis.

"Ich habe mir Zulassungsdaten angesehen und festgestellt, dass Waymo seine Anstrengungen zumindest derzeit auf nur zwei Bundesstaaten konzentriert", schrieb Kirsten Korosec von TechCrunch am 27. September. Etwa 80% der rund 4.000 Robotaxis von Waymo stehen in Kalifornien und Texas, wobei die Flotte in Texas in drei Wochen um mehr als 49% wuchs.

TechCrunch berichtete außerdem, dass Zoox seine autonome Testflotte in Atlanta stillgelegt hat. Zuvor waren Sicherheitsfahrer im vergangenen Monat möglicherweise Kohlenmonoxid, Kohlendioxid oder Schwefelwasserstoff ausgesetzt. Zoox erklärt, es habe nur Hinweise auf CO2 gefunden. Ein Arbeiter reichte eine Beschwerde bei der Occupational Safety and Health Administration ein. Die Behörde eröffnete eine Untersuchung und forderte Zoox auf, den Fall zu prüfen.

Der Kartellfaden

In der KI-Branche wirkt der Kartelldruck in die entgegengesetzte Richtung. Vier Kläger, die ChatGPT, Claude, Grok oder Gemini abonniert hatten, reichten eine geplante Sammelklage ein. Darin behaupten sie, die Entwickler hätten gegen Kartellrecht verstoßen, indem sie sich darauf verständigten, die KI-Entwicklung zu bremsen, wie Tom's Hardware am 21. September unter Berufung auf die Associated Press berichtete. Die Klage argumentiert, die Absprache mindere den Wert, den Verbraucher für ihre bezahlten Abonnements erhalten. Sie habe im Juli 2026 begonnen, nachdem die führenden Labore eine Erklärung unterzeichnet hatten. Darin räumten sie "intensiven Wettbewerbsdruck" ein, "die Entwicklung nicht einseitig zu verlangsamen".

Der federführende Anwalt Nick Rowley sagte, KI "werde schnell außer menschliche Kontrolle geraten und uns alle töten können, wenn wir zulassen, dass KI-Sicherheit und Protokolle ... durch private, eigennützige Absprachen zwischen den mächtigsten 'gewinnorientierten' Technologieunternehmen der Welt kontrolliert werden". Der Anthropic-Gründer Dario Amodei räumte in einem Essay das Kartellrisiko ein und hoffte auf eine Ausnahme der Regierung, so Tom's Hardware. Sam Altman von OpenAI antwortete auf X, das Unternehmen begrüße einen föderalen Rahmen für die Sicherheit von Frontier-KI, glaube aber nicht, dass es für den Anfang eine Kartellausnahme brauche.

Europas Techbranche hat sich deutlich gegen die umgebende Panik gestellt. Politico berichtete am 24. September, Führungskräfte und Cybersicherheitsforscher argumentierten, die Warnungen vor dem Aussterben der Menschheit lenkten davon ab, echte Abwehrmaßnahmen zu reparieren. Marcus Hutchins, der Forscher, dem 2017 die Eindämmung von WannaCry zugeschrieben wird, sagte, OpenAI habe gewusst, dass sein Modell gut darin sei, Softwarefehler auszunutzen. Das Unternehmen habe es dennoch mit reduzierten Schutzmaßnahmen dazu herausgefordert, ohne es angemessen einzugrenzen oder genau genug zu überwachen, um einzugreifen. OpenAI lehnte eine Stellungnahme ab und verwies auf seinen Bericht zum Vorfall; Anthropic antwortete nicht auf die Anfrage von Politico.

Unterdessen stellte das US-Energieministerium über sein SPARK-Förderprogramm 1,9 Milliarden Dollar für 31 Netzprojekte in 26 Bundesstaaten bereit, wie Canary Media am 24. September berichtete. Die Versorgungsunternehmen sagten 3,35 Milliarden Dollar an Gegenfinanzierung zu. Zu den Empfängern gehören American Electric Power, CenterPoint Energy, Duke Energy, Eversource Energy, Rocky Mountain Power und PPL Electric Utilities. Energieminister Chris Wright erklärte am Donnerstag, die Zuschüsse würden mehr aus der bestehenden Infrastruktur herausholen und mehr Strom über das Netz transportieren.

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Quellen

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  1. 01Mazda adds LiDAR to CX-6e, rolls out "self driving" tech in ChinaEN
  2. 02TechCrunch Mobility: AV companies pick their lanesEN
  3. 03Anthropic, OpenAI, SpaceXAI, and Google face antitrust lawsuit for agreeing to slow AI developmentEN
  4. 04Don't believe the doomers: Europe's tech industry slams AI panicEN
  5. 05Advanced grid tech gets a $1.9B DOE boostEN

Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Dr. Miriam Seidel

Dr. Miriam Seidel

Wirtschaft, Business und Welt

Dr. Miriam Seidel schreibt für FLASH24 über Wirtschaft, Weltpolitik und Konjunktur und stützt sich dabei auf Geschäftsberichte, Notenbankdaten und Handelsregisterauszüge, statt auf Pressemitteilungen zu warten. Sie prüft Bilanzen Zeile für Zeile, gleicht Kennzahlen mit Vorquartalen ab und rechnet Wachstumsraten selbst nach. Für ihre Analysen spricht sie mit Analysten, verfolgt die Quartalszahlen der Tech-Konzerne und wartet auf die Konjunkturumfragen des Ifo-Instituts. Dass sie privat Bilanzen von Tech-Konzernen liest und Lastenräder testet, passt zu ihrer Deck: Kapitalströme und Stadtverkehr prüft sie mit derselben Genauigkeit. Sie veröffentlicht keine Zahlen, deren Quelle sie nicht selbst eingesehen hat.

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