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OpenAI holt Ex-Armeestaatssekretär Dan Driscoll und Ubers Jill Hazelbaker

OpenAI hat den früheren US-Armeestaatssekretär Dan Driscoll als Senior Counselor für die Modernisierung der nationalen Sicherheit eingestellt. Am 3. November 2026 meldete Bloomberg, dass Uber-Präsidentin Jill Hazelbaker als Chief Corporate Affairs Officer zum Unternehmen kommt.

TechnologieAnalyseLena BrandtVeröffentlicht: 4. November 20263 Min. LesezeitQuellen 28
OpenAI holt Ex-Armeestaatssekretär Dan Driscoll und Ubers Jill Hazelbaker

Zwei hochrangige Einstellungen am selben Tag

OpenAI teilte am Montag mit, dass Dan Driscoll als Senior Counselor für die Modernisierung der nationalen Sicherheit anfängt. Driscoll ist der 26. Secretary of the US Army. Bloomberg berichtete am 3. November, Uber-Präsidentin Jill Hazelbaker verlasse den Fahrdienstvermittler und werde Chief Corporate Affairs Officer bei OpenAI. Die Agentur beruft sich auf eine am Dienstag veröffentlichte Erklärung. Driscoll übernimmt eine neu geschaffene Stelle.

Driscoll soll beraten, wie fortgeschrittene KI die nationale und die Cybersicherheit stärken kann. Er arbeitet mit den Führungskräften von OpenAI und mit externen Partnern zusammen. Hazelbaker verantwortet die globale Kommunikation und die Positionierung des Unternehmens.

Beide Personalien verschaffen OpenAI gleichzeitig Zugang nach Washington und kommunikative Schlagkraft. Driscolls Verbindungen zur Armee und zum Capitol Hill könnten dem Unternehmen helfen, Regierungsaufträge zu gewinnen und die Regeln für militärische KI mitzugestalten. Hazelbaker soll steuern, wie das Unternehmen wahrgenommen wird, während es Modelle an Verbraucher, Entwickler und Regierungen zugleich verkauft. Keine der beiden Ankündigungen nannte einen Starttermin oder ein Gehalt. Keines der Unternehmen sagte, wie die Aufgaben im Alltag zugeschnitten werden.

Driscolls Bilanz bei der Armee

Driscoll war der zivile Chef der US-Armee. Als Secretary verantwortete er nach Angaben von OpenAI fast eine Million Soldaten und mehr als 265.000 zivile Armeemitarbeiter.

Er trieb außerdem die KI-Modernisierung der gesamten Teilstreitkraft voran. Dazu gehörte Project ARIA, eine Initiative, die KI-Werkzeuge in Budgetierung, Logistik und den taktischen Einsatz von Modellen brachte. Driscoll reichte Ende August 2026 seinen Rücktritt ein. Im September verließ er das Pentagon, nach monatelangen Reibereien mit Verteidigungsminister Pete Hegseth, wie das Wall Street Journal berichtete. Die Zeitung schrieb auch, er sei früher Offizier der Armee und ein Jurastudienkollege von Vizepräsident JD Vance. Driscoll sagte, er habe als geschäftsführender Direktor der ATF gedient.

Driscoll beschrieb den Wechsel ohne Umschweife. "Die Anforderungen an die nationale Sicherheit ändern sich schneller als zu jedem anderen Zeitpunkt der vergangenen fünfzig Jahre", sagte er in einer Erklärung. KI werde Menschen in der nationalen Sicherheit helfen, Papierarbeit zu bewältigen, mehr Informationen einzuordnen und schneller Antworten zu bekommen.

OpenAIs Vorstoß in die Verteidigung

Das Wall Street Journal las die Einstellung als Signal. OpenAI wolle engere Bande zum Militär und einen größeren Anteil an Regierungsaufträgen, berichtete The-decoder.

Ende Februar 2026 vereinbarte OpenAI, seine Modelle im klassifizierten Netz des Verteidigungsministeriums einzusetzen. Der Vertrag kam am selben Tag zustande, an dem das Pentagon den Rivalen Anthropic als Risiko für die Lieferkette einstufte. CEO Dario Amodei hatte sich geweigert, Beschränkungen für Massenüberwachung und autonome Waffen fallen zu lassen. Anthropic kämpft noch vor Gericht um seinen Fall mit dem Pentagon, berichtete The Next Web.

OpenAI erklärte, die Einstellung baue auf Daybreak auf, seinem Programm für Cyberresilienz mit Verbündeten und Partnern. Es wurde für die Ukraine geöffnet und US-Versorgungsunternehmen vorgestellt. Sein Hauptaugenmerk liege darauf, Verbündeten einen verantwortungsvollen Umgang mit der Technologie zu ermöglichen, berichtete The Next Web.

Sam Altman fasste die Berufung als Bündnisfrage auf. "Die USA haben eine außergewöhnliche Chance, mit anderen Ländern zusammenzuarbeiten und die Verbreitung demokratischer KI voranzubringen", sagte der OpenAI-Chef.

Die Seite der Unternehmenskommunikation

Hazelbaker kommt von Uber, wo sie Präsidentin war. Bloomberg beschreibt sie als langjährige Führungskraft und als jüngste erfahrene Kraft, die das Unternehmen in diesem Jahr verlässt. Ihr Aufgabenbereich umfasst die globale Kommunikation und die Positionierung des Unternehmens.

Die beiden Neuzugänge sitzen in unterschiedlichen Teilen von OpenAI. Bei beiden geht es um Zugang. Ein Unternehmen, das Verteidigungsaufträge will, braucht Leute, die mit dem Pentagon und mit dem Kongress reden können. Es braucht auch jemanden, der die Ergebnisse allen anderen erklärt und der dafür einsteht, wenn die Fragen schwieriger werden.

Wie es weitergeht

Driscoll werde mit Regierungen, Industrie, Wissenschaft und US-Verbündeten zusammenarbeiten, teilte OpenAI mit. Ziel sei eine stärkere nationale Sicherheit und Cyberverteidigung durch KI. The-decoder berichtet, sein überparteiliches Netzwerk könnte nützlich werden, falls sich die Machtverhältnisse nach den laufenden Zwischenwahlen verschieben.

OpenAI hat nicht gesagt, wie groß sein Regierungsgeschäft ist oder was die beiden Berufungen kosten. Das Unternehmen nannte auch für keinen der beiden Führungskräfte einen Starttermin. Klar ist die Richtung. OpenAI will am Tisch sitzen, wenn die Regeln für KI in den Streitkräften und in den Geheimdiensten geschrieben werden.

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Quellen

28
  1. 01OpenAI Hires Uber's Hazelbaker as Corporate Affairs ChiefEN
  2. 02OpenAI hires former US Army Secretary Dan Driscoll for national securityEN
  3. 03OpenAI hires ex-Army Secretary, gaining bipartisan reach just as midterms loomEN
  4. 04OpenAI hires former U.S. Army Secretary Dan Driscoll for national security roleEN
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Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Lena Brandt

Lena Brandt

KI, Modelle und Technik

Lena Brandt schreibt für FLASH24 über Technik, KI und Modelle sowie Medien und Internet und stützt sich dabei auf Herstellerangaben, Studien und öffentlich zugängliche Datensätze, statt Pressemitteilungen ungeprüft zu übernehmen. Bei Modellvergleichen kontrolliert sie Benchmark-Werte, Trainingsdaten und Versionsnummern und rechnet Angaben zu Rechenleistung und Kosten selbst nach. Sie spricht mit Entwicklern und Forschern, wartet auf angekündigte Updates und vergleicht Releases, bevor sie eine Einschätzung abgibt. Privat beschäftigt sie sich mit 3D-Druck, alten Rechnern und der Frage, wie Modelle aus Internetmüll lernen – Themen, die regelmäßig in ihre Texte einfließen. Sie publiziert keine Zahlen, deren Quelle sie nicht selbst überprüfen konnte.

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