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Richter bestellt Gegenvertreter für den Abzug von 244 Millionen Dollar aus Toyotas 750.000.000-Millionen-Dollar-DPF-Vergleich

Ein Richter hat am 21. Oktober 2026 zwei Barrister bestellt, die als Gegenvertreter den vom Prozessfinanzierer vorgeschlagenen Abzug von 244 Millionen Dollar aus Toyotas 750.000.000-Millionen-Dollar-Vergleich zum Dieselpartikelfilter prüfen sollen, meldete Lawyerly; der Vergleich muss noch vom Federal Court genehmigt werden.

WirtschaftErklärtDr. Miriam SeidelVeröffentlicht: 6. November 20263 Min. LesezeitQuellen 27
Richter bestellt Gegenvertreter für den Abzug von 244 Millionen Dollar aus Toyotas 750.000.000-Millionen-Dollar-DPF-Vergleich

Der Richter änderte seinen Kurs und bestellte die Barrister am 21. Oktober 2026, wie Lawyerly berichtete, während das Gericht den vorgeschlagenen Abzug von 244 Millionen Dollar durch den Finanzierer prüft. Toyotas Zusage, 750 Millionen Dollar zu zahlen, über die CarExpert am 12. Oktober berichtete, regelt zwei Sammelklagen wegen defekter Dieselpartikelfilter in HiLux-, Prado- und Fortuner-Fahrzeugen.

Der Vergleich betrifft 264.170 Fahrzeuge, und ob und wie viel die berechtigten Eigentümer erhalten, hängt davon ab, wie viel der Prozessfinanzierer vorab nimmt. Die 750 Millionen Dollar sind fast doppelt so viel wie Toyotas Rekordgewinn nach Steuern von 380 Millionen Dollar im Geschäftsjahr zum 31. März 2026, wie CarExpert berichtete.

Toyota verlor in der ersten Instanz, vor dem Full Federal Court und vor dem High Court, so Yahoo Finance.

Was die 750 Millionen Dollar abdecken

Die Verfahren betreffen HiLux-Pick-ups sowie Prado- und Fortuner-SUVs, die zwischen dem 1. Oktober 2015 und dem 23. April 2020 in Australien erworben wurden, darunter auch Fahrzeuge, die ihre Erstbesitzer später weiterverkauften.

Zwei Gruppen sind beteiligt. Die Williams-Sammelklage begann 2019 und umfasst berechtigte Käufer aus dem ursprünglichen Zeitraum, darunter einige Gebrauchtwagenkäufer. Die Taylor-Sammelklage, im Juli 2025 eingereicht, umfasst Eigentümer, die zwischen dem 24. April 2020 und dem 31. Juli 2025 privat von Erstbesitzern kauften und das Fahrzeug noch besitzen.

Alle betroffenen Fahrzeuge hatten den 2,4-Liter-Turbodiesel 2GD-FTV oder den 2,8-Liter-Turbodiesel 1GD-FTV. Der 2,8-Liter-Motor wird in Australien weiterhin im HiLux, Prado und in der LandCruiser-70-Serie verkauft, doch laut Torquecafe ist er vom Defekt nicht mehr betroffen.

Ein DPF fängt Ruß aus dem Dieselabgas auf und verbrennt ihn bei der sogenannten Regeneration. Bei den betroffenen Fahrzeugen verstopften die Filter, es entstand übel riechender weißer Rauch, der Kraftstoffverbrauch stieg, und es kam immer wieder zu ungeplanten Inspektionen und Reparaturen.

Wie die Entschädigungsquote sank und wieder stieg

Der Federal Court stellte im April 2022 fest, dass die Fahrzeuge nicht von akzeptabler Qualität waren und Toyota irreführend oder täuschend handelte, und bezifferte den Wertverlust auf 17,5 Prozent des durchschnittlichen Verkaufspreises. Der Full Federal Court senkte den Satz im März 2023 nach Toyotas Berufung auf 10 Prozent. Im November 2024 entschied der High Court, dass die Bewertung nicht auf 10 Prozent hätte gesenkt werden dürfen, und verwies die Sache zur Neubewertung der Entschädigung an den Federal Court zurück, mit Blick darauf, ob eine wirksame Reparatur verfügbar ist.

Ein späterer Ergänzungsbericht stellte fest, dass die Feldlösung von 2020 wirksam war, so Yahoo Finance.

Torquecafe berichtete, Berechnungen zum Zeitpunkt der 10-Prozent-Entscheidung hätten ergeben, dass Toyota Entschädigungskosten von mehr als 1.300.000.000 Dollar hätten drohen können, verglichen mit dem Vergleich über 750.000.000 Dollar. The Examiner berichtete, der Deal sei mit einer zuvor kolportierten Summe von 2.000.000.000 Dollar zu vergleichen. Der High Court entschied zudem, dass Eigentümer, die ihre Fahrzeuge verkauft hatten, keinen Anspruch auf Schadensersatz für den Wertverlust mehr hatten, wohl aber Folgeschäden geltend machen konnten, so Yahoo Finance.

Rekordvergleich

Lawyerly bezeichnete die 750 Millionen Dollar als Rekord in den beiden Toyota-Sammelklagen.

Yahoo Finance berichtete, beide Verfahren seien für eine zweiwöchige Anhörung ab dem 19. Oktober 2026 angesetzt gewesen, bei der ein Richter den Betrag festgelegt hätte, den Toyota schuldet.

Wie es weitergeht

Die Vereinbarung muss noch vom Federal Court of Australia genehmigt werden, erklärte Toyota. Betroffene sollten sich an ihre Rechtsvertreter wenden, um zu erfahren, ob sie anspruchsberechtigt sind und was der Deal für ihren Fall bedeutet.

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Quellen

27
  1. 01Toyota agrees to $750 million HiLux, Prado DPF class action settlement - CarExpertEN
  2. 02Toyota Agrees to $750m HiLux, Prado, Fortuner DPF Settlement - TorquecafeEN
  3. 03Judge appoints barristers to weigh in on Toyota class action funder's cut - LawyerlyEN
  4. 04Toyota settles $750m class action - The ExaminerEN
  5. 05Toyota's AU$750M DPF Payout: What HiLux, Prado and Fortuner Owners Get - Yahoo FinanceEN
  6. 06In Australia, 264,000 Toyota owners could get payouts after years of smoke, repairs, and higher fuel use - Yahoo FinanceEN
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Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Dr. Miriam Seidel

Dr. Miriam Seidel

Wirtschaft, Business und Welt

Dr. Miriam Seidel schreibt für FLASH24 über Wirtschaft, Weltpolitik und Konjunktur und stützt sich dabei auf Geschäftsberichte, Notenbankdaten und Handelsregisterauszüge, statt auf Pressemitteilungen zu warten. Sie prüft Bilanzen Zeile für Zeile, gleicht Kennzahlen mit Vorquartalen ab und rechnet Wachstumsraten selbst nach. Für ihre Analysen spricht sie mit Analysten, verfolgt die Quartalszahlen der Tech-Konzerne und wartet auf die Konjunkturumfragen des Ifo-Instituts. Dass sie privat Bilanzen von Tech-Konzernen liest und Lastenräder testet, passt zu ihrer Deck: Kapitalströme und Stadtverkehr prüft sie mit derselben Genauigkeit. Sie veröffentlicht keine Zahlen, deren Quelle sie nicht selbst eingesehen hat.

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