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Paramount Skydance schließt Fusion mit Warner Bros. Discovery ab und bringt CBS News mit CNN unter ein Dach

Paramount Skydance hat die Fusion mit Warner Bros. Discovery am 6. Oktober 2026 abgeschlossen und damit CBS News und CNN unter einen Eigentümer gestellt. Bari Weiss, Chefredakteurin von CBS News, sagte den Mitarbeitern an diesem Morgen, es werde sich „nichts ändern“, räumte aber ein, dass das Unternehmen vieles noch nicht wisse.

Medien & InternetAnalyseKatrin HoffmannVeröffentlicht: 6. November 20263 Min. LesezeitQuellen 9
Paramount Skydance schließt Fusion mit Warner Bros. Discovery ab und bringt CBS News mit CNN unter ein Dach

Was Weiss der Redaktion sagte

Weiss sprach zu den Mitarbeitern in der Redaktionskonferenz von CBS News um 9 Uhr und in einem Memo, das TheWrap vorliegt. „Tatsache ist, dass wir noch sehr viel nicht wissen“, sagte sie. Sie beschrieb es als „einen Prozess, der sich mit der Zeit entfalten wird“. Die Redaktion solle weiter „Scoops, Exklusivgeschichten und aufschlussreichen Journalismus liefern, den es nirgendwo sonst gibt“. Tom Cibrowski, Präsident von CBS News, griff das Thema auf und forderte die Beschäftigten auf, ihre Arbeit zu „verdoppeln“, während der Konzernumbau begann.

Für die Zuschauer ist die praktische Frage, was mit zwei Redaktionen geschieht, die um dasselbe Publikum konkurrierten und nun einen Eigentümer haben. Keine der beiden hat gesagt, wie sie nebeneinander bestehen sollen. Ein von einem Gericht bestätigtes Gremium aus Journalisten wird die redaktionelle Unabhängigkeit beider Sender überwachen, eine Bedingung des Vergleichs, der den Weg für den Deal frei machte.

Mark Thompson bleibt an der Spitze von CNN. Weiss führt weiterhin CBS News, die beiden Organisationen behalten vorerst getrennte redaktionelle Leitung.

Ein Richter, ein Gremium und ein Geschäft über 110.000.000.000 Dollar

Ein Bundesrichter genehmigte den Vergleich am Mittwoch, dem 30. September 2026. Gegenstand war die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance für 110.000.000.000 Dollar, die ein Dutzend Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten zu blockieren versucht hatte. Wegen wettbewerbsrechtlicher Bedenken war der Deal monatelang aufgehalten worden, bevor diese Genehmigung kam.

Nach dem Abschluss der Fusion soll Weiss bei CNN keine Rolle spielen, sagten Personen, die mit den Überlegungen von David Ellison vertraut sind, dem Wall Street Journal. Ellison bat Thompson, den Vorstandsvorsitzenden von CNN, zu bleiben.

Ein Jahr der Abgänge bei CBS News

Weiss habe ihren Kollegen zu Beginn ihrer Amtszeit gesagt, sie wolle „das hier in die Luft jagen“, berichtete Fortune.

Fortune meldete am 12. Juni 2026, dass der 60-Minutes-Journalist Scott Pelley in der Woche zuvor entlassen worden war. Er war mit Nick Bilton aneinandergeraten, dem Executive Producer, den Weiss gerade erst geholt hatte, um die Sendung zu leiten. Pelley stellte infrage, ob Bilton die nötige Qualifikation für die Sendung habe. Bilton ist Technikjournalist ohne Erfahrung im Fernsehnachrichtengeschäft. CBS News teilte CNN mit, Pelleys Behauptungen seien nicht glaubwürdig, und es gebe keine politische Einflussnahme in dem Nachrichtenunternehmen.

60 Minutes bleibt die meistgesehene Fernsehnachrichtensendung Amerikas.

Im Mai 2026 wurden Executive Producer Tanya Simon, ihre Stellvertreterin Draggan Mihailovich sowie die Korrespondentinnen Cecilia Vega und Sharyn Alfonsi an einem einzigen Tag entlassen. Die Belegschaft nannte es „Black Thursday“. Weiss nahm außerdem einen 60-Minutes-Beitrag über venezolanische Migranten aus der Sendung, die die Trump-Regierung nach CECOT geschickt hatte, in ein Gefängnis in El Salvador, dem unmenschliche Bedingungen vorgeworfen werden. Er lief fast einen Monat später. Fortune berichtete, einige Mitarbeiter hätten Weiss redaktionelle Einmischung zugunsten der Trump-Regierung vorgeworfen, Vorwürfe, die sie zurückgewiesen hat.

Die Wette über 150.000.000 Dollar hinter der Ernennung

Paramount bestätigte im Oktober 2025, dass Weiss Chefredakteurin von CBS News werde und das Unternehmen zugleich The Free Press übernehme, laut Berichten für 150.000.000 Dollar. The Free Press hatte damals 1.500.000 Abonnenten. Mehr als 170.000 davon zahlten. Das ist ein Bruchteil des Publikums der beliebtesten Sendungen von CBS News. David Ellison sagte, die Ernennung sei Teil des Versuchs, CBS zum „vertrauenswürdigsten Namen in den Nachrichten“ zu machen.

CBS News hatte etwa 1.200 Beschäftigte, The Free Press rund 60. Ein langjähriger Medienmanager sagte dem New Yorker, der Kauf sei faktisch „der Preis dafür“ gewesen, „dass es durchging“, die Übernahme durch Paramount.

Weiss hatte keine Erfahrung im Rundfunk, als sie kam. Cibrowski, ein erfahrener Rundfunkmanager, blieb als ihr Partner.

Wie es weitergeht

Die Beschäftigten von CBS News sollten am Dienstag, dem 6. Oktober, später bei einer Betriebsversammlung von der Unternehmensführung hören. Weiss nannte keinen Zeitplan. Thompsons neuer Vertrag bei CNN ist weiter in Verhandlung, eine Einigung steht noch aus.

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Quellen

9
  1. 01Bari Weiss, ex-New York Times writer, to lead CBS after Paramount dealEN
  2. 02Paramount Bets Digital Provocateur Bari Weiss Can Re-Energize CBS NewsEN
  3. 03Inside Bari Weiss's Hostile Takeover of CBS NewsEN
  4. 04Bari Weiss joins CBS with a mandate for 'balanced and fact-based' newsEN
  5. 05Bari Weiss Tells CBS News Staff 'There Is a Lot That We Still Don't Know' as Paramount Merger ClosesEN
  6. 06The chaos at CBS News shows the limits of 'blow it up' leadershipEN
  7. 07Bari Weiss will not have a role at CNN — for now: reportEN
  8. 08Bari Weiss Tells CBS News Staff ‘There Is a Lot That We Still Don’t Know’ as Paramount Merger ClosesEN
  9. 09Bari Weiss, known for her pro-Israel bias, now leads CBS News. The implications are yet to unfoldEN

Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Katrin Hoffmann

Katrin Hoffmann

KI, Modelle und Technik

Katrin Hoffmann schreibt für FLASH24 über Technik, KI und Modelle sowie Medien und Internet und stützt sich dabei auf Primärquellen wie Herstellerangaben, Studien und Protokolle statt auf Pressemitteilungen. Bei Benchmarks prüft sie Messmethoden, Testumgebungen und Reproduzierbarkeit, bevor sie Zahlen übernimmt. Für ihre Artikel spricht sie mit Entwicklern und Forschern, wartet auf Konferenzankündigungen und vergleicht Versionsstände von Modellen und Standards. Privat betreibt sie Selfhosting und Heimnetze und dokumentiert ihre eigene Infrastruktur, was ihrer Redaktionsarbeit zugutekommt. Sie veröffentlicht keine Zahlen ohne nachvollziehbare Quelle.

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