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Wabi sammelt 55 Millionen Dollar bei 1,25 Milliarden Dollar Bewertung für seinen persönlichen KI-Agenten ein

Wabi, das Startup von Replika-Gründerin Eugenia Kuyda, hat am 29. Oktober eine Runde über 55 Millionen Dollar bei einer Bewertung von 1,25 Milliarden Dollar abgeschlossen. IVP führte die Runde an, beteiligt waren Andreessen Horowitz, Forerunner und der Amazon Alexa Fund.

KI & ModelleErklärtLena BrandtVeröffentlicht: 5. November 20263 Min. LesezeitQuellen 17
Wabi sammelt 55 Millionen Dollar bei 1,25 Milliarden Dollar Bewertung für seinen persönlichen KI-Agenten ein

Wabi ist nun 1,25 Milliarden Dollar wert und liegt damit über der Marke von 1 Milliarde Dollar, die ein Unicorn definiert, berichtete Whales Book. Die Wette stützt sich auf Kuydas Erfolgsbilanz und das Produkt, nicht auf Umsatz, berichtete Crypto Briefing.

Die Runde

IVP führte die 55 Millionen Dollar schwere Runde an, Andreessen Horowitz, Forerunner und der Amazon Alexa Fund beteiligten sich. Zu den Angel-Investoren zählen Shopifys Tobi Lütke, Salesforces Marc Benioff, die frühere Yahoo-Chefin Marissa Mayer, der frühere Twitter-Chef Dick Costolo und Alex Pall von The Chainsmokers, berichtete AI Insider. Der Amazon Alexa Fund ist der Investmentarm von Amazons Sprachassistenten-Geschäft, merkte Crypto Briefing an. Die Runde schloss am 29. Oktober 2026. Sie folgt auf eine Pre-Seed-Runde über 20 Millionen Dollar im November 2025, die Andreessen Horowitz anführte. Damit hat Wabi in etwa 11 Monaten insgesamt 75 Millionen Dollar eingesammelt. Andreessen Horowitz blieb als Teilnehmer dabei, nachdem IVP den Spitzenplatz übernommen hatte.

Alex Lim, General Partner bei IVP, sagte, Kuyda habe ein besonderes Gespür dafür, wohin sich KI entwickelt, und eine starke Erfolgsbilanz beim Aufbau. Ihre Vorstellung davon, wie Menschen mit KI interagieren werden, gehe weit über das Textfeld oder die Kommandozeile hinaus, berichtete AI Insider.

Der Kurswechsel

Wabi begann nicht als Agentur-Unternehmen. Das ursprüngliche Produkt ließ jeden Apps bauen, indem er Prompts schrieb. Wabi 2.0, Ende September 2026 angekündigt, ersetzte das durch einen Agenten im Messenger-Stil, der die Oberflächen baut, die ein Nutzer für eine Aufgabe braucht. Er unterstützt Multi-Thread-Chats, gemeinsamen Zugriff zwischen Nutzern und bei Bedarf erstellte Mini-Apps, berichtete Crypto Briefing. Das Unternehmen sagt, der Agent könne Werkzeuge für Essensplanung, das Verfolgen lokaler Restaurants, die Planung von Date-Nights, Fitnesspläne und eigene Quizspiele bauen, berichtete AI Insider. Der vollständige öffentliche Start kam Mitte bis Ende Oktober 2026. Die Runde schloss damit nur Tage oder Wochen, nachdem normale Nutzer das Produkt ausprobieren konnten.

Der Wandel spiegelt eine breitere Bewegung der Branche hin zu Modellen, die mehrstufige Workflows ausführen, schrieb Whales Book.

Die Gründerin

Kuyda baute zuvor Replika, die KI-Begleiter-App, die rund 35 bis 40 Millionen Nutzer angezogen hat, berichtete Crypto Briefing. Anfang 2025 trat sie als Replikas Geschäftsführerin zurück, um Wabi zu gründen. Investoren bewerten Wabi nach seinem Produkt, seiner Gründerin und seinem Verlauf, nicht nach Umsatz.

Ein umkämpftes Feld

Wabi ist nicht das einzige Agentur-Unternehmen, das Geld einsammelt. Instinct sammelte 1 Milliarde Dollar bei einer Bewertung von 10 Milliarden Dollar ein, und Tolan schloss eine Runde über 30 Millionen Dollar für seinen KI-Begleiter ab, berichtete AI Insider. Whales Book schrieb, der Sektor werde zunehmend voll, große globale Plattformen und gut finanzierte Startups wetteiferten darum, Systeme zu bauen, die persönliche Aufgaben erledigen können. Wabi wird bei der Nutzerakzeptanz gegen etablierte Plattformen antreten müssen.

Die offene Frage

Wabi ist weiterhin kostenlos und hat kein endgültiges Monetarisierungsmodell, berichtete Crypto Briefing. Whales Book schrieb, die Bewertung werde davon abhängen, ob Wabi über das Prototypenstadium hinauskomme und eine zuverlässige, funktionale Oberfläche liefere, die Nutzern konkreten Wert biete. Ein Geschäftsmodell nach dem ersten Produkt zu ändern, sei riskant, weil es sowohl die Technologie als auch das Nutzerverhalten verschiebe, so das Medium.

Die Wette lautet, dass Menschen einen Assistenten wollen, der seine Oberflächen selbst zusammenbaut, statt in einem Textfeld zu antworten. Ob sie dafür zahlen werden, hat die Finanzierung nicht beantwortet.

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Quellen

17
  1. 01Wabi Secures $55M at $1.25B Valuation After Pivot to Personal AI AgentEN
  2. 02AI Startup Wabi Hits $1.25 Billion Valuation After PivotEN
  3. 03Replika founder's Wabi raises $55M at $1.25B valuation as it pivots to AI agentsEN
  4. 04AI Startup Wabi: సరికొత్త వ్యూహంతో 'యూనికార్న్' క్లబ్‌లోకి.. $1.25 బిలియన్లTE
  5. 05Elon Musk Tightens Grok Bot Usage Limits, Citing Unsustainable Costs - AI InsiderEN
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Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Lena Brandt

Lena Brandt

KI, Modelle und Technik

Lena Brandt schreibt für FLASH24 über Technik, KI und Modelle sowie Medien und Internet und stützt sich dabei auf Herstellerangaben, Studien und öffentlich zugängliche Datensätze, statt Pressemitteilungen ungeprüft zu übernehmen. Bei Modellvergleichen kontrolliert sie Benchmark-Werte, Trainingsdaten und Versionsnummern und rechnet Angaben zu Rechenleistung und Kosten selbst nach. Sie spricht mit Entwicklern und Forschern, wartet auf angekündigte Updates und vergleicht Releases, bevor sie eine Einschätzung abgibt. Privat beschäftigt sie sich mit 3D-Druck, alten Rechnern und der Frage, wie Modelle aus Internetmüll lernen – Themen, die regelmäßig in ihre Texte einfließen. Sie publiziert keine Zahlen, deren Quelle sie nicht selbst überprüfen konnte.

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