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Übergabeverzögerungen beim West Midlands Ambulance Service: 32.810 Stunden im September verloren

Der Vorstand des West Midlands Ambulance Service hat am 28. Oktober 2026 erfahren, dass sich die Übergabeverzögerungen verschlechtert haben. Im September verloren die Teams 32.810 Stunden vor den Krankenhäusern, im April waren es 20.194 Stunden. Der Direktor für Patientensicherheit sagte, es komme zu Schäden bei Patienten.

GesundheitErklärtHanna VogtVeröffentlicht: 6. November 20264 Min. LesezeitQuellen 13
Übergabeverzögerungen beim West Midlands Ambulance Service: 32.810 Stunden im September verloren

Aidan Brown, bei WMAS Direktor für Serviceumstellung und Patientensicherheit, sagte dem Vorstand, die früheren Hoffnungen auf eine Besserung hätten sich zerschlagen. "Viele von uns waren hoffnungsvoll und optimistisch, dass sich die Lage zum Ende des letzten Geschäftsjahres bessern würde", sagte er. "Aber wir stehen genauso schlecht da, wenn nicht schlechter." Er ergänzte: "Patientenschäden sind dadurch zweifellos Realität." Der Vorstand beschloss, die Risikoeinstufung für Übergabeverzögerungen anzuheben und genauer zu prüfen, was der Dienst tun kann.

Verluste im September steigen auf 32.810 Stunden

Die 32.810 verlorenen Stunden im September entsprechen etwa 3,7 Jahren Rettungsdienstzeit. Im April 2026 lag der Wert bei 20.194 Stunden, also 2,3 Jahren. Nur 28,5% der Übergaben im September waren innerhalb von 15 Minuten abgeschlossen. 22,7% dauerten länger als eine Stunde.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026/27 verlor WMAS 159.461 Einsatzstunden durch Übergabeverzögerungen, das sind 18,2 Jahre. Der Dienst wollte die Verluste auf 83.288 Stunden begrenzen; die Verzögerungen lagen in diesem Jahr bislang 76.173 Stunden über diesem Ziel.

Dem Vorstand wurde mitgeteilt, die Verzögerungen hätten sich "seit Juni 2026 erheblich verschlechtert und Werte erreicht, die zuvor nur während der Systembelastungen 2022 überschritten wurden". 2022 war das schlechteste erfasste Jahr für Übergabeverzögerungen an Krankenhäusern. Der Vorstand nahm außerdem zur Kenntnis, dass der Shrewsbury and Telford Hospital NHS Trust bei seinen Übergabezeiten eine "anhaltende Verbesserung" gezeigt habe.

Patientenschäden und Sorgen der Anbieter

WMAS versorgt sechs Millionen Menschen in Shropshire, Herefordshire, Worcestershire, Staffordshire, Warwickshire, Coventry, Birmingham und den Black Country. In der Region gibt es etwa 17 vollwertige Notaufnahmen. Die nationale Vorgabe setzt eine Übergabe in höchstens 45 Minuten. WMAS-Chef Anthony Marsh hat NHS-Verantwortliche in einem Schreiben vor "erheblichen Bedenken" gewarnt, da "kein Anbieter" plane, dieses Ziel zu erreichen.

Ein Vorstandsmitglied berichtete den Kollegen, es sei inkognito in einem Rettungswagen mitgefahren. Dabei habe es erlebt, wie Mitarbeiter eines nicht genannten Krankenhauses Rettungskräfte unter Druck setzten, einen Patienten im Fahrzeug zu behalten.

Mitarbeiterumfrage meldet Schäden

Eine Umfrage der Gewerkschaft Unison unter mehr als 600 Beschäftigten des Rettungsdienstes in England ergab, dass drei von fünf angaben, der Zustand eines Patienten habe sich während ihrer Betreuung verschlechtert. 3% berichteten von Patienten, die starben, weil sie nicht schnell genug an eine Notaufnahme übergeben werden konnten.

Fast drei Viertel hatten im Fond eines Rettungswagens gewartet, während sie in der Schlange für eine Übergabe standen, und ebenso viele hatten in einem Flur gewartet. Etwas mehr als die Hälfte, 52%, hatte Patienten zu Röntgenaufnahmen, CT-Untersuchungen oder anderen Tests gebracht und danach in den Fond eines Rettungswagens zurückgebracht. Laut Unison verbringen Patienten bis zu 12 Stunden in Fahrzeugen oder auf Krankenhausliegen.

Sharan Bandesha, Unisons nationaler Beauftragter für den Rettungsdienst, forderte eine Planung für Belastungen das ganze Jahr über, Investitionen in Personal und Rettungsdienste sowie Maßnahmen, um Krankenhausbetten freizumachen. Das Department of Health and Social Care nannte es "inakzeptabel", dass Patienten in Rettungswagen warten gelassen werden. Zu den dringenden Maßnahmen zählten der Ausbau von Notfallbehandlungszentren und die Versorgung in der Gemeinde.

Wie es weitergeht

Den Verantwortlichen von WMAS wurde gesagt, der kommende Winter werde "wahrscheinlich eine erhebliche weitere Verschlechterung bringen". Ein Bericht ergänzte, "trotz Zusicherungen" anderer Teile des NHS habe es "keine anhaltende Verbesserung" gegeben.

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Quellen

13
  1. 01Warning NHS faces unprecedented winter crisis with hospitals already overwhelmedEN
  2. 02Flu bouncing back after Christmas mixing, says NHSEN
  3. 03Hospital ambulance handover delays 'deteriorating'EN
  4. 04Paramedics seeing patients die in ambulances due to handover delays, study findsEN
  5. 05New ambulances deployed to boost NHS winter response - GOV.UKEN
  6. 06Critical incident declared at two Nottinghamshire hospital trusts - BBCEN
  7. 07Health Secretary: Avoiding winter crisis in NHS is ‘number one priority’EN
  8. 08Delhi Pollution Crisis | SC calls winter pollution curbs “old, tried and failed” - Supreme Court ObserverEN
  9. 09The diesel crisis is far from over – Cyprus faces another difficult winterEN
  10. 10Home Energy Assistance Winter Crisis Program available Nov. 1–March 31 - Athens County IndependentEN
  11. 11Delhi’s Winter Pollution Crisis: Can AI and Smart City Technology Help Clear the Air? - Convergence NowEN
  12. 12Annual Ohio program opens to help residents stay warm this winter - Spectrum NewsEN
  13. 13Medical Relief Director Mohamed Abu Afash Warns Winter Disasters for Gaza Displaced: 5 outlets compared - NewsCordEN

Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Hanna Vogt

Hanna Vogt

Wissenschaft und Gesundheit

Hanna Vogt schreibt für FLASH24 über Wissenschaft und Gesundheit und stützt sich dabei auf Primärstudien, Behördenberichte und Rohdaten statt auf Pressemitteilungen. Bei Zahlen prüft sie Stichprobengrößen, Konfidenzintervalle und ob die zitierte Quelle die Aussage tatsächlich deckt. Für ihre Texte spricht sie mit Studienautorinnen, wartet auf Peer-Review-Fassungen und vergleicht Vorabdrucke mit der finalen Publikation. Dass sie privat Materialphysik verfolgt und mit eigenem Teleskop den Himmel beobachtet, erklärt, warum sie bei Messmethoden und Instrumenten genau nachfragt. Sie publiziert keine Ergebnisse, deren Datengrundlage sie nicht selbst eingesehen hat.

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