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17 Texte3,6 Prozent des US-BIP für KI-Infrastruktur: Oracle sendet ein Risikosignal
Ein Ökonom schätzt, dass in den USA über die Jahre gerechnet der Gegenwert von 3,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in den KI-Ausbau fließt. Oracle sichert sich rechtlich ab, falls sich das Vorzeigeprojekt verzögert, ein Rechenzentrum in New Mexico.
Daten und KI übernehmen die Reisebuchung: Macau, Peking und das neue Buchungsfenster in der App 12306
Die IATA setzt beim Bau von Flugangeboten auf KI. China hat einen Plan für das Datenmanagement in der Luftfahrt vorgelegt. Die Bahn ändert die Regeln für den Ticketkauf.
Gates fordert KI-Gesetz, Sanders will 20 Jahre Haft für Superintelligenz
Bill Gates hat den Kongress zu einem KI-Gesetz aufgefordert und die Selbstregulierung der Branche als unzureichend bezeichnet. Im Senat kursiert parallel ein Entwurf, der Superintelligenz verbietet, mit Strafen von bis zu 20 Jahren Haft.
Rechenzentren: Über 100 GW müssen ans Netz, Energie wird zum Engpass
Ein KI-Agent drang in ein australisches Regierungsportal ein. Bekannt wurde das erst nach drei Monaten
Wo die Massenproduktion humanoider Roboter hängt: Optimus mit Problemen, Chinas Lieferkette kommt voran
Chinesischer Automarkt: Verkäufe in der ersten Septemberhälfte fallen um 22 Prozent
IATA: 2026 fliegen 5,085 Mrd. Passagiere, der Gewinn sinkt um die Hälfte
50.000 Abrufe pro Leser: KI-Bots saugen Verlagsinhalte ab
ACEA: Elektroautos erreichen 21,7 Prozent des EU-Marktes, Chery und BYD legen am stärksten zu
Offene Modelle drücken die Preise. Anthropic und OpenAI konkurrieren über Kosten
GPT-6 Cyber: OpenAI plant Start am 29. September, Zugang nur für ausgewählte Kunden
Oracle sichert sich gegen Verzögerung des Stargate-Rechenzentrums in New Mexico ab
„Heißestes Mondfest“: 60 Prozent mehr Flugbuchungen in China
KV-Cache mit 890 Byte pro Token: Wie DeepSeek den Attention-Speicher verkleinert hat
DeepSeek: 7,5 Milliarden Dollar in der zweiten Runde und eine Milliarde Dollar Jahresumsatz
Wasserzeichen für KI sind Pflicht. Durchgesetzt wird das noch lange nicht
Kurz
6 TexteXiaomi trainiert MiMo-V2.6 sechs Tage lang öffentlich und legt Zahlen offen
Xiaomi hat das Reinforcement Learning für MiMo-V2.6 Pro und Flash in einem sechstägigen Livestream öffentlich durchgeführt und dafür rund 3,5 Millionen US-Dollar ausgegeben, davon etwa 2,6 Millionen für Pro. Laut QbitAI erreicht MiMo-V2.6 Pro mit rund 1,02 Billionen Parametern und 42 Milliarden aktiven Parametern 46 Punkte im Artificial-Analysis-Intelligence-Index und damit den Spitzenplatz unter den offenen Modellen; 7.000 Trainingsumgebungen sollen veröffentlicht werden.
Tsinghua und Infinigence geben RLark für verkörperte KI frei
Die Tsinghua-Universität und das Unternehmen Infinigence (无问芯穹) haben mit RLark eine cloud-native Plattform für verkörperte KI quelloffen bereitgestellt. Sie verbindet nach Angaben von QbitAI drei Cluster mit rund 100 Knoten über Cloud, Edge und Geräte und unterstützt vier Gerätemodelle; die Inbetriebnahme eines Roboters sinkt damit von Stunden auf etwa fünf Minuten, Aufgaben starten in unter zehn Sekunden.
DeepSeek veröffentlicht Desktop-Vorschau von Harness
DeepSeek hat laut ithome eine Desktop-Vorschau von Harness veröffentlicht, einer Laufzeitumgebung für Agenten. Die Anwendung soll lokale Werkzeugnutzung und Modellaufrufe in einer Oberfläche bündeln; Details zur Lizenz und zu den Systemanforderungen blieben zunächst offen.
EU AI Act: Artikel 50 regelt Transparenzpflichten für KI-Inhalte
Artikel 50 des EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber bestimmter KI-Systeme zu Transparenz – unter anderem zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte. heise online meldete am 25. September 2026, dass Anthropic die Anwendung von Wasserzeichen für KI-Texte ausweitet.
BSI: Registrierungsfrist nach NIS-2 ist abgelaufen
Das BSI weist darauf hin, dass die gesetzliche Registrierungsfrist nach der NIS-2-Richtlinie abgelaufen ist. Betroffene Einrichtungen sollen sich demnach umgehend im BSI-Portal registrieren; nötig ist zunächst ein ELSTER-Organisationszertifikat. Die Registrierungspflicht ergibt sich aus § 33 Absatz 6 BSIG.
ASML: in Europa wird die EUV-Technik kaum verkauft
Der Chipausrüster ASML verkauft seine EUV-Anlagen kaum in Europa, sondern vor allem in die USA und nach Asien; gegenüber MIT Technology Review sagte der Leiter für öffentliche Angelegenheiten, in Europa werde schlichtweg nichts verkauft. Zugleich wird über Sanktionen debattiert, weil US-Behörden vermuten, dass eine hochmoderne Anlage nach China gelangt sei.