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Borg will höhere Touristenabgabe auf Mai bis Oktober begrenzen

Oppositionsführer Alex Borg sagte am Sonntag, die Erhöhung der maltesischen Tourismusabgabe auf 8 Euro pro Nacht im Hotel und 10 Euro bei Kurzzeitvermietungen solle nur von Mai bis Oktober gelten, nicht das ganze Jahr. Er will den Vorschlag am Montag in seiner Budgetrede einbringen.

ReisenNachrichtJonas WeberVeröffentlicht: 4. November 20263 Min. LesezeitQuellen 26
Borg will höhere Touristenabgabe auf Mai bis Oktober begrenzen

Oppositionsführer Alex Borg sagte am Sonntag, die höhere Tourismusabgabe solle nur von Mai bis Oktober gelten, nicht das ganze Jahr. Seinen Vorschlag will er am Montag in seiner Rede zum Budget vorlegen. Er sprach bei einer Veranstaltung der Nationalistischen Partei im Büro des Oppositionsführers in Valletta, wie MaltaToday berichtete.

Die Maßnahme im Budget

Finanzminister Clyde Caruana hatte die Erhöhung am vergangenen Montag in der Rede zum Budget 2027 angekündigt. Ab 2027 steigt die Öko-Abgabe von 1,50 Euro auf 8 Euro pro Person und Nacht in Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben, begrenzt auf 64 Euro pro Person und Aufenthalt. Bei Kurzzeitvermietungen sind es 10 Euro pro Person und Nacht, höchstens 80 Euro pro Person und Aufenthalt. Der Hotelsatz liegt mehr als fünfmal so hoch wie die derzeitige Gebühr, der Satz für Kurzzeitvermietungen fast siebenmal so hoch. Die Abgabe gilt für Touristen ab 18 Jahren, Englischschulen sind von der Beherbergungsabgabe befreit.

Die Regierung rechnet mit rund 182 Millionen Euro pro Jahr aus der überarbeiteten Beherbergungsabgabe. Diese Schätzung umfasst nur die Unterkunftsgebühren, nicht die gesamten Einnahmen aus allen neuen Tourismusmaßnahmen. Caruana sagte, Malta steuere in diesem Jahr auf mehr als 4,5 Millionen Touristen zu, was etwa 28 Millionen Übernachtungen entspreche. Beide Zahlen dürften 2027 weiter steigen. Er begründete die Erhöhung mit Investitionen in die Tourismusinfrastruktur und damit, dass Besucher direkt oder indirekt von subventionierten Energiepreisen profitierten.

Borgs Argument

Borg argumentierte, der Tourismus solle zur Infrastruktur des Landes beitragen. Die Regierung sage aber kein Wort darüber, wohin das Geld fließe. Sie habe die Maßnahme ohne ernsthaften Plan beschlossen, sagte er. Außerdem unterschieden sich Touristenzahlen und durchschnittliche Tagesraten zwischen Hoch- und Nebensaison. „Für die Fehler der Regierung zahlen Sie“, sagte er.

Für ein Paar, das sieben Nächte im Hotel bleibt, wären nach Angaben von Lovin Malta 112 Euro fällig statt 21 Euro zum aktuellen Satz. Zum angekündigten Satz für Kurzzeitvermietungen zahlten vier Erwachsene für sieben Nächte allein 280 Euro Öko-Abgabe; beim derzeitigen Satz von 1,50 Euro kostete derselbe Aufenthalt 42 Euro. Flüge, Verpflegung und die Wohnung selbst kommen obendrauf.

Stornierungen bei Vermietern

Der Kurzzeitvermieter André Grech sagte, er habe innerhalb von zwei Tagen nach der Ankündigung vier Stornierungen erhalten. Einige beträfen Buchungen aus einem früheren Zeitraum, andere Familien, die Ferien in Maltas ruhigeren Nebensaisonmonaten planten, nicht Sommer-Partygruppen. Er kenne keinen Vermieter, der vor der Entscheidung konsultiert worden sei. Wenn eine Familie absage, verlören auch andere lokale Betriebe diese Ausgaben, warnte er. Er schlug niedrigere Abgaben in ruhigeren Monaten und höhere Sätze im Sommer vor. Die unmittelbare Ursache der Stornierungen ist nicht unabhängig bestätigt.

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Quellen

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  1. 01Budget 2027: Tourists To Pay Five Times More As Eco-Tax Soars From €1.50 To €8 Per NightEN
  2. 02PN proposes tourism eco-tax rise to be limited from May to OctoberEN
  3. 03'Four Cancellations In Two Days': Malta Short-Let Operator Warns €10 Tourist Tax Could Drive Families AwayEN
  4. 04Is the tourist tax becoming one of the highest in the world? Housing and rents are rising. Malta today in 5 minutesEN
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Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Jonas Weber

Jonas Weber

Sport, Auto und Reisen

Jonas Weber schreibt für FLASH24 über Sport, Autos und Reisen und stützt sich dabei auf Verbandsstatistiken, Herstellerangaben und eigene Recherchen vor Ort. Bei Ligaspielen prüft er Spielberichte gegen die offiziellen Datenbanken und gleicht Torschützen sowie Einsatzzeiten ab. Im Automobilbereich vergleicht er technische Daten aus Pressemappen mit unabhängigen Tests, im Reisenressort wartet er auf die saisonalen Streckenfreigaben und spricht mit Veranstaltern. Privat verfolgt er Ligastatistiken, diskutiert über den Videobeweis und spielt selbst Amateurbasketball. Zahlen, die er nicht belegen kann, veröffentlicht er nicht.

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