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Fitch beziffert Skydances Schuldenquote auf das 7,8-Fache des EBITDA, gegen eine Norm von 2 bis 3

Fitch Ratings beziffert Skydances Verhältnis von Schulden zu EBITDA auf das 7,8-Fache, gegenüber dem 2- bis 3-Fachen, das Ratingagenturen bei Medienunternehmen als Standard ansehen, berichtet TheWrap. Skydance trägt fast 80 Milliarden Dollar Nettoschulden und hat sich zu jährlichen Einsparungen von mindestens 6 Milliarden Dollar verpflichtet.

Medien & InternetAnalyseLena BrandtVeröffentlicht: 7. November 20263 Min. LesezeitQuellen 15
Fitch beziffert Skydances Schuldenquote auf das 7,8-Fache des EBITDA, gegen eine Norm von 2 bis 3

Skydance hat seine 110 Milliarden Dollar teure Übernahme von Warner Bros Discovery am 6. Oktober abgeschlossen, meldet die Economic Times. Der zusammengelegte Konzern trägt nun fast 80 Milliarden Dollar Nettoschulden. Der eigene Plan visiert eine Verschuldungsquote von 3 an, aber erst 2029, so TheWrap.

Fitch-Analyst Wunmi Adekanmbi sagte TheWrap, der Schuldenabbau werde „nicht organisch“ kommen. Laut TheWrap wird die Schuldenlast alle Entscheidungen des Unternehmens belasten, auch die Bereitschaft, kreative Risiken einzugehen.

Storyboard18 veranschlagt die Transaktion auf rund 111 Milliarden Dollar einschließlich der Übernahme der Schulden von Warner Bros Discovery. Die Aktionäre von Warner Bros Discovery erhielten zum Abschluss rund 31 Dollar in bar je Aktie, danach wurden die Papiere nicht mehr an der Nasdaq gehandelt.

Woher die 6 Milliarden Dollar kommen sollen

Skydance hat sich zu Synergien von mindestens 6 Milliarden Dollar auf Jahresbasis über drei Jahre verpflichtet, 70 Prozent davon in den ersten zwei Jahren, so TheWrap. Öffentlich argumentiert das Unternehmen, das Geld komme aus Überschneidungen und nicht aus Stellenstreichungen. Vorstandsmitglied und Dealmaker Gerry Cardinale hat erklärt, der Großteil der Einsparungen solle aus nicht-personalbezogenen Kosten stammen, unter anderem aus der Vereinheitlichung der Technologiesysteme in den Direct-to-Consumer-Geschäften. David Ellison sagte nach dem Abschluss, die Einsparungen würden nicht vor allem aus dem Abbau von Personal kommen.

Der weitergehende Plan, wie TheWrap berichtet, zielt auf mindestens 12 Milliarden Dollar EBITDA, mehr als 30 Milliarden Dollar jährliche Inhaltsinvestitionen und über 10 Milliarden Dollar freien Cashflow bis 2030. Das lineare Fernsehen, das Geschäft mit dem größten Druck, steht für etwa zwei Drittel des EBITDA des Konzerns.

Ellison hat die Schulden als beherrschbar bezeichnet. „Wir haben absolut die Möglichkeit, die Schulden zu steuern und zu entschulden und zugleich in Wachstum zu investieren“, sagte er laut TheWrap bei einer Medienveranstaltung im vergangenen Monat.

Die Kürzungen, die schon sichtbar sind

Skydance hat einigen Beschäftigten Abfindungspakete angeboten und stellt auf eine Präsenzpflicht von fünf Tagen pro Woche im Büro um, so ein Memo, über das die Economic Times am 27. Oktober berichtete. Berechtigte Mitarbeiter sollten die Bedingungen erfahren und ein Zeitfenster erhalten, um über das einmalige Angebot zu entscheiden. „Während wir unsere Teams zusammenführen, ist uns klar, dass nicht jeder hier seine Zukunft sehen wird, und das respektieren wir“, hieß es in dem Memo von Ellison und Co-CEO Ynon Kreiz.

Storyboard18 meldete am 8. Oktober, die Entlassungen würden in Indien auf den oberen und leitenden Managementebenen beginnen, unter Berufung auf eine hochrangige, mit der Entwicklung vertraute Quelle. Vor allem Führungskräfte aus dem früheren Warner-Bros-Discovery-Geschäft dürften betroffen sein. Das Memo vom ersten Tag, dem 6. Oktober, von Ellison und Kreiz warnte vor „schwierigen Entscheidungen, die unsere Belegschaft treffen“ und nannte keine Zahl der möglicherweise Betroffenen.

Ein im August im Auftrag des Los Angeles County erstellter Bericht schätzte, dass während der dreijährigen Integration rund 4.500 direkte Arbeitsplätze in Film und Fernsehen in Los Angeles verloren gehen könnten. Rechnet man indirekte Stellen hinzu, seien 10.360 Arbeitsjahre gefährdet. Der Bericht betonte, die Zahlen seien keine Prognose für Entlassungen, und die Unternehmen hätten Kürzungen in dieser Größenordnung nicht angekündigt.

Warner Bros India wollte sich auf Anfrage von Storyboard18 nicht äußern.

Was die Analysten sagen

Jason Cuomo, Senior Vice President bei Moody's, sagte TheWrap, das Unternehmen müsse „entweder besser abschneiden oder die Lücke schließen“ zwischen den aktuellen Prognosen und den zugesagten Werten. Naveen Sarma, Analyst bei S&P Global Ratings, sagte, Skydance versuche, „das Flugzeug umzubauen, während es fliegt“. Fachleute sagten TheWrap, um die Ziele zu erreichen, könnten weitere Kostensenkungen, die Aufnahme zusätzlichen Eigenkapitals oder der Verkauf von Vermögenswerten nötig werden. Ein Sprecher von Skydance erklärte, das Unternehmen habe „erhebliche Größe und freien Cashflow“, um seine Prioritäten zu stützen.

Wie es weitergeht

Skydance legt am 9. November die Zahlen für das dritte Quartal vor, die Anleger achten vor allem auf die neue Strategie. Die Aktie ist in diesem Jahr um etwa ein Drittel gefallen.

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Quellen

15
  1. 01Can Skydance Escape Its $80 Billion Debt Burden?EN
  2. 02Skydance offers buyouts to some employees to cut costs after Warner Bros mergerEN
  3. 03Skydance warns of workforce cuts as Paramount-Warner Bros $111 billion deal closesEN
  4. 04Exclusive: Skydance to begin India layoffs with Warner Bros top brassEN
  5. 05Costco members can get $5 off the reimagined Ocarina of TimeEN
  6. 06Two incoming lawmakers plan to defend health equity from Trump administration cutsEN
  7. 07Sodium-ion batteries approach cost parity with LFP, with 70 GWh covered by supply agreementsEN
  8. 08Canva layoffs: design giant to cut or relocate more than 1,200 jobsEN
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  11. 11BMW's China venture reportedly cuts about 1,800 jobs as sales come under pressureEN
  12. 12VMO2 to axe 30% staff costs, halt fiber build in £800M savings planEN
  13. 13Comcast state-level layoff warnings start to roll inEN
  14. 14Here's how much Trump's Iran war has added to Americans' fuel costsEN
  15. 15AT&T and Verizon normalize layoffs as 8,000 jobs go in a quarterEN

Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Lena Brandt

Lena Brandt

KI, Modelle und Technik

Lena Brandt schreibt für FLASH24 über Technik, KI und Modelle sowie Medien und Internet und stützt sich dabei auf Herstellerangaben, Studien und öffentlich zugängliche Datensätze, statt Pressemitteilungen ungeprüft zu übernehmen. Bei Modellvergleichen kontrolliert sie Benchmark-Werte, Trainingsdaten und Versionsnummern und rechnet Angaben zu Rechenleistung und Kosten selbst nach. Sie spricht mit Entwicklern und Forschern, wartet auf angekündigte Updates und vergleicht Releases, bevor sie eine Einschätzung abgibt. Privat beschäftigt sie sich mit 3D-Druck, alten Rechnern und der Frage, wie Modelle aus Internetmüll lernen – Themen, die regelmäßig in ihre Texte einfließen. Sie publiziert keine Zahlen, deren Quelle sie nicht selbst überprüfen konnte.

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