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Ford nimmt F-150-Produktion in Dearborn nach Lieferantenstopp wieder auf

Ford hat die F-150-Produktion im Dearborn Truck Plant am Morgen des 29. September wieder angefahren. Ein Lieferantenproblem hatte die Linie seit dem 24. September stillgelegt, wie ein UAW-Funktionär sagte. Rund 3.500 bis 4.000 Beschäftigte waren nach Hause geschickt worden.

AutoNachrichtJonas WeberVeröffentlicht: 6. November 20263 Min. LesezeitQuellen 34
Ford nimmt F-150-Produktion in Dearborn nach Lieferantenstopp wieder auf

Dearborn läuft wieder

Ford wollte Dearborn ursprünglich bis zum 30. September stillhalten, sagte Mark DePaoli, Direktor der UAW-Region 1A, der Detroit Free Press. Die Linie sei am Morgen des 29. September wieder angelaufen, sagte DePaoli. Ein Ford-Sprecher bestätigte das. Reuters hatte unter Berufung auf ein internes Memo gemeldet, die Schichten seien bis einschließlich 29. September gestrichen.

Der F-150 trägt Fords US-Geschäft. Ausgefallene Schichten kosten das Unternehmen also Pick-ups. Wie viele Fahrzeuge verloren gehen und ob sich Auslieferungstermine bei den Händlern verschieben, lässt sich laut Ford noch nicht sagen. Das fehlende Teil und den Lieferanten nennt das Unternehmen nicht. DePaoli sagte, Ford habe einen Teil der Ausfallzeit ohnehin für Reparaturen an der Anlage eingeplant, zusätzlich zum Lieferantenproblem. Etwa 3.500 bis 4.000 Beschäftigte in Dearborn seien nach Hause geschickt worden.

Gestrichene Schichten in Kansas City

Die F-150-Produktion im Kansas City Assembly in Claycomo, Missouri, lag am Freitag still, meldete die Detroit Free Press am 25. September. Inzwischen laufe sie wieder, sagte Jim Fisher, Verhandlungsführer der UAW Local 249, am 29. September.

Zwischen dem 1. und dem 25. September strich Ford in Kansas City 15 F-150-Schichten, sagte Fisher. Der Ausstoß dort sei den ganzen Monat über unregelmäßig gewesen. Das Werk beschäftigt etwa 8.600 Menschen. Rund die Hälfte baut den F-150, die übrigen den Transit Van, dessen Fertigung weiterlief. Fisher zufolge nannte Ford einen "Mangel an Teilen", und er vermutete Aluminium als Ursache. Reuters berichtete eine andere Ursache: Eine mit der Sache vertraute Person sagte, das Problem habe nichts mit der Aluminiumknappheit zu tun. Den Lieferanten konnte die Agentur nicht ermitteln. Ford-Sprecher Dave Tovar sagte der Detroit Free Press: "Zu Lieferantenstörungen äußern wir uns nicht."

Ein schwaches Quartal muss es auffangen

Die US-Verkäufe der F-Serie lagen bis August 11 Prozent unter dem Vorjahr. Das ist stärker als der Rückgang von rund 10 Prozent bei Fords gesamten US-Fahrzeugverkäufen im selben Zeitraum, meldete Reuters.

Fisher sagte, Ford habe bis Jahresende etwa 67.200 F-150 des Modelljahrs 2026 bauen wollen. Die F-Serie ist seit 49 Jahren der meistverkaufte Pick-up in Amerika, im vergangenen Jahr verkaufte Ford 828.832 Stück. Analysten erwarten ein schwaches drittes Quartal für die Detroit Three. Sie sollen so viel US-Marktanteil verlieren wie seit Langem nicht mehr, und Hyundai soll Ford überholen, berichtete die Detroit Free Press.

Noch immer Folgen von Novelis

Zwei Brände beim Aluminiumlieferanten Novelis im vergangenen Jahr hatten das Metall knapp gemacht, das Ford für die Karosserien des F-150 verwendet.

Die Brände kosteten Ford Zehntausende Fahrzeuge. Ford-Führungskräfte sagten, das Unternehmen sei auf Kurs, die ausgefallene Produktion bis Jahresende aufzuholen. Novelis fuhr das Warmwalzwerk im Werk Oswego im Juni wieder an und erklärte, mit Kunden an der Ausweitung der Lieferungen zu arbeiten. Das Kentucky Truck Plant, das Super Duty statt F-150 baut, soll die Fertigung erhöht haben, womöglich um die Folgen abzufedern. Ein Kommentar bei Yahoo Finance merkte an, zusätzliche Montagelinien helfen nicht, wenn ein einzelnes Bauteil von einem einzelnen Lieferanten fehlt.

Wie es weitergeht

Fisher sagte, Ford habe Teile, um Kansas City bis zum 30. September laufen zu lassen. Danach wolle man die Versorgung von Tag zu Tag steuern. Ford meldet die US-Verkäufe des dritten Quartals am 2. Oktober.

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Quellen

34
  1. 01Ford restarts F-150 pickup production at two plants, one in DearbornEN
  2. 02Ford halts F-150 production at 2 factories. Here's whyEN
  3. 03Supply Chain Issue Disrupts Ford F-150 ProductionEN
  4. 04Ford F-150 Production Grinds To A Halt Again Over Supplier TroubleEN
  5. 05Ford F-150 Production Grinds To A Halt Again Over Supplier TroubleEN
  6. 06Ford's Best-Selling Truck Hit By Production HaltEN
  7. 07Ford (F) Halts F-150 Production at Dearborn Over a Supplier ProblemEN
  8. 08Ford (F) Halts F-150 Production at Dearborn Over a Supplier ProblemEN
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Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Jonas Weber

Jonas Weber

Sport, Auto und Reisen

Jonas Weber schreibt für FLASH24 über Sport, Autos und Reisen und stützt sich dabei auf Verbandsstatistiken, Herstellerangaben und eigene Recherchen vor Ort. Bei Ligaspielen prüft er Spielberichte gegen die offiziellen Datenbanken und gleicht Torschützen sowie Einsatzzeiten ab. Im Automobilbereich vergleicht er technische Daten aus Pressemappen mit unabhängigen Tests, im Reisenressort wartet er auf die saisonalen Streckenfreigaben und spricht mit Veranstaltern. Privat verfolgt er Ligastatistiken, diskutiert über den Videobeweis und spielt selbst Amateurbasketball. Zahlen, die er nicht belegen kann, veröffentlicht er nicht.

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