Küstenwache hält MSC Poesia in Miami fest: elftägige Karibikreise abgesagt
Die Küstenwache hat die MSC Poesia am 1. November im Hafen von Miami festgehalten. Am 3. November lag das Schiff dort weiter, MSC Cruises sagte die elftägige Karibikreise ab und versprach den Gästen den vollen Reisepreis zurück.

Was die Küstenwache sagt und was sie nicht sagt
Das Sector Miami der Küstenwache hat die MSC Poesia am Sonntag, 1. November, festgehalten. Die Behörde spricht von einer erweiterten Untersuchung des Schiffs. Die Poesia hätte am Nachmittag auslaufen sollen.
Die Teams der Behörde prüfen nach eigenen Angaben, ob das Schiff internationale Standards und US-Vorschriften einhält. Für den Captain of the Port zähle zuerst die Sicherheit von Passagieren, Besatzung, Schiff und Umwelt. Die festgestellten Probleme beträfen Systeme an Bord. Einzelheiten nannte die Küstenwache nicht, weil die Untersuchung noch läuft. Das Programm sieht Kontrollen für Schiffe unter ausländischer Flagge vor, die US-Häfen anlaufen. Schwere Mängel können ein Schiff am Auslaufen hindern.
Was die erweiterte Untersuchung ausgelöst hat, hat die Küstenwache nicht gesagt. Offen ist auch, wann sie das Schiff freigeben könnte.
Passagiere erhalten Geld zurück und dürfen bis Donnerstag an Bord bleiben
MSC sagte die Reise ab. Ein Gast an Bord berichtete Cruise Radio, das Unternehmen habe die Passagiere am Dienstag, 3. November, gegen 10 Uhr informiert. Zu diesem Zeitpunkt waren die Gäste seit mehr als zwei Tagen an Bord. Das Schiff hatte den Kai nie verlassen.
Vor der Absage hatte MSC dem Sender CBS News gesagt, die Abfahrt verzögere sich, solange die Küstenwache inspiziere. Das Unternehmen arbeite voll mit. MSC kündigte an, den Gästen den vollen Reisepreis zu erstatten und sie bei der Heimreise zu unterstützen. Bis Donnerstagmittag, 5. November, durften die Passagiere an Bord bleiben, um ihre Reise zu regeln. Laut MSC war vor der Abfahrt eine regulatorische Frage aufgetreten, die sich nicht mehr rechtzeitig lösen ließ. Das Unternehmen entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten. "Wir wissen, wie enttäuschend und frustrierend diese Nachricht für unsere Gäste ist", heißt es in einer Mitteilung.
Das Schiff und die abgesagte Route
Die abgesagte Reise war eine elftägige Rundfahrt ab Miami vom 1. bis 12. November. Zu den Zielen gehörten Jamaika, Kolumbien, Panama, Costa Rica, Honduras und Belize.
Für die maximale Kapazität des Schiffs nennen die Berichte unterschiedliche Zahlen. CruiseMapper beruft sich auf Medienberichte und nennt mehr als 2.000 Menschen an Bord, als das Schiff festgehalten wurde, bei einer Höchstkapazität von etwa 2.550. Travelweek und gCaptain geben 3.223 Passagiere an, Cruise Radio spricht von mehr als 3.200. Wie viele Gäste auf der abgesagten Reise tatsächlich an Bord waren, ist nicht bestätigt.
Das Schiff ist mit 92.627 Bruttoraumzahl vermessen, 294 Meter lang und wurde 2008 gebaut. An Bord sind etwa 1.039 Besatzungsmitglieder. Die Poesia beendete ihre Alaska-Saison und wurde danach für den Wintereinsatz in der Karibik nach Miami verlegt.
Wie es weitergeht
Die nächste geplante Reise der MSC Poesia ist eine zehntägige Karibikfahrt ab Miami am 12. November. MSC hat keine Änderungen an dieser Reise angekündigt.
Ein Sprecher der Küstenwache beantwortete die Frage nicht, ob das Festhalten andere MSC-Kreuzfahrten betrifft. Die Küstenwache kündigte an, weitere Informationen zu veröffentlichen, sobald dies möglich sei.
Quellen
7- 01MSC Poesia cruise cancelled following USCG/Coast Guard detentionEN
- 02MSC Poesia Cruise Canceled After Coast Guard Detains Ship in MiamiEN
- 03Coast Guard Halts MSC Poesia in Miami Over Safety Deficiencies: Cruise Canceled With Over 2,000 AboardEN
- 04MSC Poesia detained in Miami by U.S. Coast Guard since Sunday; sailing now cancelledEN
- 05MSC cruise canceled after Miami Coast Guard detainmentEN
- 06U.S. Coast Guard Detains MSC Cruise Ship in MiamiEN
- 07Why MSC Caribbean was forced to cancel a cruise over incident in Miami - The IndependentEN
Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.
Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.
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