Analyse: Nur 20 Prozent der Erwachsenen in Peterborough waren binnen zwei Jahren bei einem NHS-Zahnarzt
Eine Analyse für die Kampagne Dentists for All des Mirror vom 18. Oktober zeigt: In Peterborough haben 20 Prozent der Erwachsenen in den zwei Jahren zuvor einen NHS-Zahnarzt aufgesucht [5]. Das ist der niedrigste Wert in England, halb so hoch wie der landesweite Durchschnitt von 40 Prozent [5].

Die Analyse verknüpft den Zugang zu einem NHS-Zahnarzt mit dem Wahlkreis, in dem ein Patient lebt, nicht nur mit dem Haushaltsbudget [5].
Für Patienten verschiebt sich damit der Maßstab für Zugang. Die Unity Trust Bank hat die Wahlkreisanalyse mit Daten der NHS Business Services Authority erstellt [5]. Die Bank ist ein sozial orientierter Kreditgeber, der Zahnarztpraxen finanziert. Andrew Pakes, Labour-Abgeordneter für Peterborough, nannte sie „einen SOS-Ruf zum Zustand der NHS-Zahnmedizin" [5]. Die Zahlen des Nuffield Trust und die Wahlkreisanalyse weisen in entgegengesetzte Richtungen [3][5]. Der Zugang für Kinder steigt, der für Erwachsene sinkt [3][5]. In England gibt es mehr Zahnarztpraxen als vor einem Jahrzehnt, aber ein kleinerer Anteil nimmt NHS-Patienten auf [3][5].
Die British Dental Association fordert jährlich 1.500.000.000 Pfund mehr für Reformen als die 3.500.000.000 Pfund, die für 2024/25 vorgesehen sind [1].
Das Department of Health and Social Care erklärte, seine Reformen hätten Patienten mit dem größten Bedarf im Blick [1]. Es verwies auf 1.800.000 zusätzliche Behandlungen zwischen April und Oktober 2025 gegenüber denselben sieben Monaten vor der Wahl 2024 [1]. Die NHS-Zahnfinanzierung in England lag über ein Jahrzehnt bei etwa 3.000.000.000 Pfund [1]. Der Anteil der Zahnmedizin am NHS-Budget sank von 3,3 Prozent im Jahr 2010 auf 1,5 Prozent im Jahr 2024 [1]. Labour erhöhte das Jahresbudget für 2024/25 auf 3.500.000.000 Pfund [1]. Der Nuffield Trust bezifferte die Zahnausgaben real auf 31 Prozent niedriger als 2009/10 [4]. Die BDA befragte 415 niedergelassene Zahnärzte [1]. 63 Prozent planten, ihre NHS-Arbeit zu verringern, 1 Prozent wollte sie ausweiten [1]. Nur 10 Prozent sagten, jüngste Vertragsänderungen hätten die NHS-Zahnmedizin verbessert [1].
Wo die Lücken liegen
In Peterborough waren 20 Prozent der Erwachsenen in den zwei Jahren zuvor behandelt worden, in ganz England 40 Prozent [5].
Plymouth Sutton und Devonport sowie Plymouth Moor View lagen beide bei 23 Prozent, und der Südwesten war die Region mit dem größten Zugangsproblem [5]. Stoke-on-Trent South hatte die wenigsten Zahnarztpraxen gemessen an seiner Bevölkerung [5]. Schottland hat im Verhältnis zur Bevölkerung mehr Zahnärzte als England [5].
Im Juni 2025 hatten 40 Prozent der Erwachsenen innerhalb der empfohlenen zwei Jahre einen NHS-Zahnarzt gesehen, vor der Pandemie waren es 50 Prozent [4].
Die Praxen, die ausgestiegen sind
Jede zehnte Zahnarztpraxis in England, insgesamt 608, hat seit März 2017 ihren NHS-Vertrag aufgegeben, darunter 135 seit 2024 [3]. Forscher des Nuffield Trust zählten 10.160 Praxen in England, über 400 mehr als ein Jahrzehnt zuvor [3]. Der Anteil, der allgemeine zahnärztliche NHS-Leistungen anbot, sank von 64,6 auf 55,6 Prozent [3]. Die Zahl der registrierten NHS-Zahnärzte fiel von 6.262 im März 2017 auf 5.654 im März 2026 [3]. Mark Dayan vom Nuffield Trust sagte, der Rückzug „war nie eine Ankündigung oder eine Politik", sondern Praxen hätten entschieden, dass sich NHS-Arbeit nicht mehr lohne [3].
Notfallmäßige Krankenhauseinweisungen wegen Karies erreichten 2023/24 den Wert 2.528 [4].
Wer ohne Versorgung bleibt
Der ungedeckte Bedarf sank laut einer BDA-Auswertung der Ipsos-GP-Umfrage für England von 13.800.000 im Jahr 2025 auf 13.300.000 im Jahr 2026 [2]. 6.200.000 Menschen suchten keine Behandlung, weil sie glaubten, keinen Termin zu bekommen, 300.000 mehr [2]. Weitere 4.900.000 versuchten es und scheiterten, 800.000 weniger [2]. Jeder vierte Erwachsene erhält weiterhin keine Versorgung, vor der Pandemie war es etwa jeder zehnte [2]. Weitere 1.300.000 gaben an, die NHS-Zuzahlungen nicht bezahlen zu können, und 800.000 standen auf einer Warteliste einer Praxis [2].
Kinder und wie es weitergeht
Beim Zugang für Kinder ging die Entwicklung in die andere Richtung. Etwa 60 Prozent der Kinder sahen im vergangenen Jahr einen NHS-Zahnarzt, nach 56 Prozent im Juni 2024 [5].
Die Zahl der Behandlungen bei Kindern stieg nach Anreizen für Notfälle bei Kindern um 7 Prozent auf 13.000.000 [5]. Die BDA hat gewarnt, neue Zahnkliniken seien „keine Wunderwaffe" [6]. Die Universität East Anglia, die im nächsten Jahr ihre ersten Studierenden aufnimmt, schafft 25 Ausbildungsplätze [6]. Die Regierung führt ihre Konsultation zur Vertragsreform fort, Labour hat sich zu einer grundlegenden Neuregelung vor dem Ende dieser Wahlperiode verpflichtet [1].
Quellen
15- 01UK's dental deserts where it's hardest to get an NHS dentist revealed as health crisis laid bareEN
- 02Getting an NHS dentist in England now 'almost impossible', damning report findsEN
- 03Dentists will see fewer NHS patients forcing more people to go private despite access crisisEN
- 04NHS dentistry crisis exposed as woman spends 8 years with badly broken teethEN
- 05Is NHS Dentistry Becoming Two-Tier? Nuffield Trust WarnsEN
- 06Norfolk dental school 'no silver bullet' for NHS crisisEN
- 07Just about anyone can rent access to White House IP addressesEN
- 08Anthropic adds bank account access to Claude so users can track their spendingEN
- 09Electric Buses Need a Plan for the Next Operating ContractEN
- 10Experts Demonstrate Barracuda Email Security Gateway Chain Enabling Root Access Without LoginEN
- 11‘The ticket is the gateway’: How destination events, sprint races and greater accessibility are changing the modern F1 fanEN
- 12Barracuda Flaws Could Be Chained to Bypass Authorization and Gain Root AccessEN
- 13Google Disrupts 1.3 Million-Device Android Botnet, Says TV Box Maker Sold Criminal AccessEN
- 14How to Expand Reliable, Flexible Access to SpaceEN
- 15Astranis Upgrades Falcon 9 Launch Contract to Dedicated Mission for Entire Block 4 Production Run of SatellitesEN
Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.
Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.
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