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Oman und China unterzeichnen 14 Absichtserklärungen und einen Währungsswap beim ersten Staatsbesuch eines omanischen Staatsoberhaupts seit 1978

Sultan Haitham bin Tariq von Oman und Xi Jinping haben am 2. November in Peking die Unterzeichnung von 14 Absichtserklärungen und einem Währungsswap beaufsichtigt. Es ist der erste Besuch eines omanischen Staatsoberhaupts in China seit 1978.

WeltErklärtDr. Miriam SeidelVeröffentlicht: 7. November 20264 Min. LesezeitQuellen 31
Oman und China unterzeichnen 14 Absichtserklärungen und einen Währungsswap beim ersten Staatsbesuch eines omanischen Staatsoberhaupts seit 1978

Erster Besuch eines omanischen Staatsoberhaupts seit 1978

Sultan Haitham kam am Sonntag, dem 1. November, in Peking an und traf Xi Jinping am nächsten Tag, berichtete Al-Monitor. Pan Gongsheng, Gouverneur der People's Bank of China, empfing ihn auf dem Rollfeld, meldete die Jerusalem Post. Vor der Reise sagte Guo Jiakun, Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Peking hoffe, mit Maskat zusammenzuarbeiten, um „unsere strategische Partnerschaft auf neue Höhen zu bringen“, wie die Global Times berichtete.

Xi beschrieb die Beziehungen als an einem „neuen historischen Ausgangspunkt“ stehend, berichtete Al-Monitor. In einer gemeinsamen Erklärung nach dem Treffen hieß es, beide Staatschefs hätten vereinbart, die strategische Partnerschaft zu stärken und die Zusammenarbeit bei Öl und Gas sowie erneuerbaren Energien auszubauen. Beide wohnten der Unterzeichnung von Vereinbarungen zu Lieferketten, digitaler Finanzwirtschaft und grüner Energie bei, laut teleSUR.

Was das Paket enthält

Die Zentralbank von Oman und die People's Bank of China unterzeichneten einen Währungsswap in Landeswährung. Damit können beide Volkswirtschaften ihren Handel direkt abwickeln, statt jede Transaktion über eine dritte Währung laufen zu lassen, berichtete teleSUR.

Dieselbe Zeremonie brachte 14 Absichtserklärungen hervor sowie ein Gesundheitsprotokoll über die Ausfuhr omanischer Datteln nach China. Die Zusagen betreffen künstliche Intelligenz, digitale Infrastruktur, die Steuerung von KI-Risiken, Weltraumkooperation und die Unterstützung von Technologie-Start-ups. Der Teil zu erneuerbaren Energien umfasst Speicher sowie Solar- und Windkraft, Bereiche, in denen beide Seiten Spielraum für gemeinsame Industrieinvestitionen sehen. Xi forderte einen breiteren Austausch in Hochtechnologie, künstlicher Intelligenz und Industrieinvestitionen und sagte, Ziel sei es, die Beziehung über den traditionellen Energieschwerpunkt hinauszuheben. Die Erklärung verbindet die Belt-and-Road-Initiative mit Oman Vision 2040, berichtete teleSUR.

Oman Vision 2040 soll die Abhängigkeit der Wirtschaft von Öleinnahmen verringern. Ding Long, Professor am Institut für Nahoststudien der Shanghai International Studies University, sagte der Global Times, chinesische Stärken bei Ausrüstung für erneuerbare Energien, Infrastruktur, digitaler Technik und industriellen Lieferketten böten die externe Unterstützung, die dieser Wandel braucht. Der gemeinsame Rahmen umfasst das BeiDou-Satellitennavigationssystem, berichtete teleSUR, ein Zeichen dafür, dass Oman bereit ist, chinesische technische Standards in wichtigen Infrastrukturen zu übernehmen.

Handel, Flüge und ein möglicher Kampfjet-Deal

China ist Omans größter Handelspartner, berichtete die Jerusalem Post. Oman exportiert Rohöl und Energieprodukte nach China und bemüht sich seit Längerem um Lieferketten für erneuerbare Energien und digitalen Handel. Tourismus und Geschäftskontakte hat die direkte Flugverbindung zwischen Peking und Maskat seit November vergangenen Jahres gestärkt, meldete die Zeitung.

Sultan Haitham sagte, Oman sei offen für ein Präferenzabkommen zu Handel und Investitionen mit China, ein solcher Deal würde „neue Wege für Handel und Investitionen eröffnen“. Er betonte zudem die Zusammenarbeit zwischen Investitions- und Finanzinstitutionen, berichtete die Jerusalem Post.

Oman erwägt Berichten zufolge den Kauf von JF-17-Kampfjets chinesischer und pakistanischer Bauart, um seine internationalen Partnerschaften breiter aufzustellen, berichtete Al-Monitor.

Golfdiplomatie

Xi sagte, der Nahe Osten und der Golf dürften keine Arena für Großmachtrivalität und geopolitische Konflikte werden, so das chinesische Außenministerium. China sei bereit, Kommunikation und Abstimmung mit arabischen Ländern einschließlich der Staaten des Golf-Kooperationsrats zu verstärken, um die Wiederherstellung von Frieden und dauerhafter Stabilität voranzubringen, berichtete die Jerusalem Post.

Die gemeinsame Erklärung forderte einen umfassenden Waffenstillstand zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran sowie die Wiederherstellung sicherer Schifffahrt durch die Straße von Hormus, berichtete teleSUR. Beide Seiten betonten zudem, wie wichtig es sei, die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen China und dem Golf-Kooperationsrat voranzutreiben, laut Al-Monitor.

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Quellen

31
  1. 01China and Oman Sign Historic Bilateral Deals After Beijing SummitEN
  2. 02Oman's sultan concludes historic China visit amid US tensions: What to knowEN
  3. 03Xi Jinping warns against great-power conflict in the Gulf as China, Oman eye trade pactEN
  4. 04Sultan of Oman makes historic first visit to ChinaEN
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Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Dr. Miriam Seidel

Dr. Miriam Seidel

Wirtschaft, Business und Welt

Dr. Miriam Seidel schreibt für FLASH24 über Wirtschaft, Weltpolitik und Konjunktur und stützt sich dabei auf Geschäftsberichte, Notenbankdaten und Handelsregisterauszüge, statt auf Pressemitteilungen zu warten. Sie prüft Bilanzen Zeile für Zeile, gleicht Kennzahlen mit Vorquartalen ab und rechnet Wachstumsraten selbst nach. Für ihre Analysen spricht sie mit Analysten, verfolgt die Quartalszahlen der Tech-Konzerne und wartet auf die Konjunkturumfragen des Ifo-Instituts. Dass sie privat Bilanzen von Tech-Konzernen liest und Lastenräder testet, passt zu ihrer Deck: Kapitalströme und Stadtverkehr prüft sie mit derselben Genauigkeit. Sie veröffentlicht keine Zahlen, deren Quelle sie nicht selbst eingesehen hat.

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