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Entlassungen in der Spielebranche: 10.977 Stellen in den ersten zehn Monaten 2026

In den ersten zehn Monaten des Jahres 2026 sind in der Spielebranche 10.977 Stellen weggefallen, mehr als die 9.197 im gesamten Jahr 2025. Der ASGC Games Industry Layoffs Tracker rechnet bis Dezember mit 13.077.

KulturAnalyseClara LindnerVeröffentlicht: 7. November 20263 Min. LesezeitQuellen 29
Entlassungen in der Spielebranche: 10.977 Stellen in den ersten zehn Monaten 2026

Der Tracker zählt für 2026 insgesamt 35 Studioschließungen, darunter BioWare, Bluepoint Games und mehrere Ubisoft-Standorte. HappyGamer berichtete, Pirat_Nation habe die Zahlen am 1. November auf X geteilt. Demnach sind 161 Studios in irgendeiner Form von Entlassungen betroffen.

Schließung von BioWare

EA will rund 400 Stellen streichen, etwa 3 Prozent der Belegschaft. Das gehört zu einer Umstrukturierung, zu der auch die gemeldete Schließung von BioWare zählt. Die Schließung des kanadischen Studios wurde am 21. Oktober 2026 bekannt gegeben. Bloomberg berichtete, etwa 50 BioWare-Beschäftigte könnten betroffen sein, und ein Mass-Effect-Projekt in früher Phase sei abgesagt worden. EA erklärte, dem betroffenen Personal zu helfen, andere Aufgaben im Unternehmen zu finden.

Jagran Josh berichtete, die Umstrukturierung habe mögliche Einsparungen von bis zu 700.000.000 Dollar identifiziert, darunter geringere Ausgaben für Forschung und Entwicklung. EA priorisiere Projekte mit größeren Wachstumschancen und Marken mit stärkerem kommerziellen Potenzial. Zu den Problemen von BioWare gehörten die Ergebnisse von Anthem und Dragon Age: The Veilguard, das 2024 erschien.

BioWare wurde 1995 gegründet und schuf über drei Jahrzehnte Spiele wie Baldur's Gate, Neverwinter Nights, Star Wars: Knights of the Old Republic, Dragon Age und Mass Effect. Zu den Spielen gehörten auch Jade Empire und Mass Effect 3.

Summe für 2026 und Rekord von 2024

Die Zahl 10.977 umfasst Januar bis Oktober. Auf die 9.197 aus 2025 folgten 15.631 im Jahr 2024, dem stärksten Jahr des Trackers. Bis Dezember rechnet der Tracker mit 13.077 gestrichenen Stellen, also etwa 2.100 weiteren im November und Dezember. Sollte das eintreten, läge 2026 unter dem Rekord von 2024, aber über 2025.

Weitere Studios

Die Kürzungen trafen laut Tracker auch Ninja Theory, das bald schließen könnte, sowie id Software, Bungie, Epic Games, Take-Two, Riot Games und Blizzard. HappyGamer berichtete, Sucker Punch habe rund 24 bis 26 Menschen entlassen. Bei Arkane Lyon seien etwa 217 Stellen als gefährdet gelistet, Supermassive Games habe mehr als 70 gestrichen, und bei DON'T NOD könnten durch die Umstrukturierung bis zu 85 Stellen betroffen sein. Einige Zahlen seien geplante oder gefährdete Stellen und keine endgültigen Personalstände. Microsoft stehe nach Größe an der Spitze, mit Berichten über rund 3.200 geplante Kürzungen.

Wie es weitergeht

Die endgültige Zahl für 2026 will der Tracker im Dezember vorlegen. Mezha berichtete, die Umstrukturierungspläne von Xbox könnten die Summe in Richtung des Rekords von 2024 treiben. Außerdem habe die Branche im Juni das siebte Quartal in Folge mit Wachstum verzeichnet. 2025 sei das erste Jahr gewesen, in dem der Umsatz der Spielebranche 200.000.000.000 Dollar überschritt.

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Quellen

29
  1. 01EA Layoffs 2026: Why Is BioWare Shutting Down? Check Reasons Behind 400 Job Cuts, Popular Games And Impact On Mass Effect, Dragon Age And Baldur's GateEN
  2. 02Gaming Industry Layoffs in 2026 Have Already Surpassed Full-Year 2025 TotalEN
  3. 03Aonuma Backs Veteran Staff as 10,977 Jobs Vanish [2026]EN
  4. 04Gaming Layoffs Hit 10,977 in 2026, Already Above All of 2025EN
  5. 05The gap between open and closed AI models in cyber capabilities keeps shrinkingEN
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Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Clara Lindner

Clara Lindner

Kultur, Küche und Lebensstil

Clara Lindner schreibt für FLASH24 über Kultur, Küche, Mode und Design, Alltagsleben und Geschichte und arbeitet dabei vor allem mit Primärquellen, Archiven und eigenen Vor-Ort-Besuchen. Bei Küchengeschichten prüft sie Rezeptangaben gegen historische Kochbücher und vergleicht Mengen- und Zeitangaben mehrerer Ausgaben. Für Kultur- und Geschichtstexte spricht sie mit Kuratoren, Designern und Gastronomen und wartet auf Festivalprogramme sowie Ausstellungskalender, um Termine und Werklisten abzugleichen. Ihre Festivalmarathons, Independent-Kino und Filmarchive nutzt sie, um film- und kulturgeschichtliche Bezüge in ihren Stücken zu prüfen. Sie veröffentlicht keine Angaben, die sie nicht selbst nachrecherchiert hat.

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