Apple nennt Speicherpreise beispiellos, Samsung verkauft HBM für 2027 aus
Apples Vorstandsvorsitzender John Ternus sagte am 2. November in der Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen, die Speicherpreise seien "beispiellos". Einen Tag später meldete Tom's Hardware unter Berufung auf Reuters, Apples Fertigungskosten seien um 33.000.000.000 US-Dollar gestiegen.

Speicher wird inzwischen danach bepreist, was er zu KI-Servern beiträgt. Dieselbe Knappheit trifft deshalb Käufer von Laptops, Handys und PCs, entweder über höhere Preise oder über schwächere Ausstattung. Samsung rechnet bis 2028 mit knapper Versorgung. Micron hat gewarnt, es könne "beträchtliche Zeit" dauern, bis sich die Lage entspannt.
Apples Problem von 33.000.000.000 US-Dollar
Ternus sagte, die Speicherkosten im Dezemberquartal würden noch höher liegen als im Septemberquartal. Apple hatte Ende Juni die Preise für Mac und iPad angehoben und im September die iPhone-Preise. Das habe "einen gewissen Ausgleich" geboten, sagte Ternus.
Eine weitere Preiserhöhungsrunde hat das Unternehmen nicht angekündigt. Die Aktie lag im nachbörslichen Handel 2,75% im Minus.
Die Warnung kam zu sonst soliden Zahlen. Der Umsatz stieg um 12% auf 114.500.000.000 US-Dollar von 102.500.000.000 US-Dollar. Der Gewinn je Aktie erreichte 2,10 US-Dollar, erwartet hatten von FactSet befragte Analysten 1,99 US-Dollar, berichtete der Guardian. Ihre Umsatzprognose lag bei 113.400.000.000 US-Dollar. Ben Barringer von Quilter Cheviot nannte das Quartal "OK, wenn auch auf der enttäuschenden Seite".
Die Rechnung erreicht Käufer von PCs und Handys
Der Umsatz von Intels Client Computing Group fiel im Jahresvergleich um 5% auf 8.100.000.000 US-Dollar. Das Unternehmen macht die branchenweite Speicherknappheit dafür verantwortlich, dass der adressierbare Gesamtmarkt schrumpft. Intel erwartet, dass die PC-Flaute bis zur ersten Hälfte des kommenden Jahres anhält und der Preisdruck beim Speicher bis 2027 bestehen bleibt.
Samsung erklärte, begrenzte DRAM-Verfügbarkeit und höhere Bauteilpreise könnten die Kosten für Hersteller von PCs und Smartphones steigen lassen.
Samsung hat langfristige Lieferverträge mit 10 großen Kunden geschlossen. Sie sollen 60% bis 70% der Produktionskapazität abdecken. Die Nachfrage nach solchen Verträgen reicht über Hyperscale-Rechenzentren hinaus bis zu Kunden aus Mobilfunk, Automobilbau und Netzwerktechnik. Kleinere Abnehmer bekommen den Rest.
Samsung verkauft 2027 aus
Samsung meldete für das dritte Quartal einen Umsatz von 195.300.000.000.000 KRW und einen Betriebsgewinn von 107.400.000.000.000 KRW. Die Division Device Solutions erzielte 106.500.000.000.000 KRW Betriebsgewinn bei 147.100.000.000.000 KRW Umsatz, eine Marge von 72,4%.
Die durchschnittlichen Verkaufspreise für DRAM stiegen gegenüber dem Vorquartal um 20%.
Der Absatz von HBM4 verdreifachte sich gegenüber dem Vorquartal und erreichte 60% des gesamten HBM-Umsatzes. Samsung teilte mit, das HBM-Angebot für 2027 sei bereits zu einem vereinbarten Zielpreis verkauft. Kunden fragten weiter nach mehr.
Warum das Angebot nicht schnell nachkommt
HBM braucht pro Bit etwa dreimal so viel Waferkapazität wie Standard-DRAM. Wer die Produktion dorthin verlagert, verknappt das Angebot an gewöhnlichem Speicher. Counterpoint Research bezifferte den Anteil von SK hynix am weltweiten HBM-Umsatz im zweiten Quartal 2026 auf etwa 50%, nach 64% ein Jahr zuvor.
Samsung erklärte, neuere Generationen wie HBM4E und HBM5 benötigten größere Dies und mehr Metallisierungsebenen.
TrendForce prognostiziert, dass der gemischte durchschnittliche Verkaufspreis für HBM 2027 gegenüber 2026 um 121% steigen könnte, berichtete ET Datacenters.
Quellen
17- 01Apple faces unprecedented memory cost increases as RAM prices continue to surge, manufacturing bill climbs by $33 billionEN
- 02Apple warns of 'unprecedented' rise in memory chip pricesEN
- 03Samsung warns memory shortages aren't improving any time soon, and its entire 2027 supply of HBM is bookedEN
- 04Samsung's 2027 HBM Supply Is Sold Out as Shortages WorsenEN
- 05Samsung Posts First-Ever KRW 100 Trillion Quarterly Operating Profit as AI Memory Demand Sells Out 2027 HBM SupplyEN
- 06Samsung's HBM strides intensify AI memory raceEN
- 07Intel Q3 2026 Earnings Data Center Soars While PC Faces Memory PressureEN
- 08OpenAI seeks Samsung, SK partnerships amid chip supply crisisEN
- 09HBM explained: the AI memory behind SK Hynix's record profits and rising chip pricesEN
- 10Huawei tells customers to find their own AI chip memory, effectively outsourcing procurement to the black marketEN
- 11Hardware Defense Blocks Memory-Dependent Prefetcher Leakage (KU Leuven)EN
- 12Korea to Become Global HBM Production Hub as Core Memory for AI Era… Aims to Establish Center for AI Data CentersEN
- 13Qualcomm Validates HBC Stacked Memory Ahead of 2027 Dragonfly AI250 SamplingEN
- 14Article: Systemic Approach to Memory, Knowledge, and Context in Agentic AI ArchitecturesEN
- 15Confident Fools or Careful Searchers? A Behavioural Study of When LLMs Search Beyond Their Static Internal MemoryEN
- 16MEMIG: Self-evolving Memory Construction for Antibody OptimizationEN
- 17ESI supplying solar array components to missile defense programsEN
Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.
Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.
Kommentare
0- Noch keine Kommentare — seien Sie der Erste.