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Skydances 111.000.000.000-Milliarden-Dollar-Fusion mit Warner ist vollzogen, mit fünfjährigen Zusagen für Film und Kabel

Paramount Skydance hat am 6. Oktober die Fusion mit Warner Bros. Discovery im Wert von 111 Milliarden Dollar abgeschlossen, nachdem Supreme-Court-Richterin Elena Kagan einen letzten Versuch abgelehnt hatte, den Deal zu blockieren [8]. Das fusionierte Unternehmen, Skydance, besitzt CBS, CNN, HBO Max und Paramount+ [8].

Medien & InternetAnalyseLena BrandtVeröffentlicht: 5. November 20265 Min. LesezeitQuellen 18
Skydances 111.000.000.000-Milliarden-Dollar-Fusion mit Warner ist vollzogen, mit fünfjährigen Zusagen für Film und Kabel

Die Fusion wurde am 6. Oktober vollzogen

Paramount Skydance hat am 6. Oktober die Fusion mit Warner Bros. Discovery im Wert von 111 Milliarden Dollar abgeschlossen, nachdem Supreme-Court-Richterin Elena Kagan einen letzten Versuch abgelehnt hatte, den Deal zu blockieren [8]. Das Unternehmen nach der Fusion trägt den Namen Skydance, nach einer Firma, die Paramount im vergangenen Jahr in einem separaten Geschäft gekauft hatte [8].

Der neue Eigentümer hält CBS und CNN, Paramount+ und HBO Max sowie die Sportportfolios von CBS Sports und TNT Sports [8]. Die Klagen der Bundesstaaten und die Prüfung durch die FCC sollten genau diese Konzentration beantworten. Die Zusagen, mit denen beides beigelegt wurde, laufen über fünf Jahre und begannen mit dem Vollzug [8][9]. Richterin Araceli Martinez-Olguin genehmigte den Vergleich der Bundesstaaten am 30. September und nannte ihn "a reasonable factual and legal resolution of the dispute" [8].

Im Juli hatte dieselbe Richterin entschieden, dass der Zusammenschluss den Wettbewerb wahrscheinlich erheblich verringern und gegen Kartellrecht verstoßen würde [8].

Damals schrieb sie, ein Vergleich "does not fully remediate an alleged violation" und "reflects a compromise of the claims short of full adjudication" [8]. Der Vergleich regelt die Filmverleihung über Mindestinvestitionen und Mindestzahlen bei Veröffentlichungen. Er regelt auch die Kabel-Lizenzierung über getrennte Verhandlungen für die Kabelbestände der beiden Unternehmen [8]. Paramount hat erklärt, es erwarte Einsparungen von mehr als 6 Milliarden Dollar aus der Fusion, eine Zahl, die eher auf Personalkosten als auf die Produktion zielt [5].

Die FCC ließ ausländische Fonds über die 25-Prozent-Grenze

Am 17. September gab die FCC dem Antrag von Paramount statt, ausländischen Investoren 49,5 Prozent des fusionierten Unternehmens zu erlauben [3][11]. Der Kongress hatte eine Grenze von 25 Prozent für ausländisches Eigentum an Unternehmen mit US-Rundfunklizenzen festgelegt, es sei denn, die Kommission stellt fest, dass eine größere Beteiligung dem öffentlichen Interesse dient [3][7]. Paramount besitzt CBS und 28 von der FCC vergebene Fernsehlizenzen, weshalb die Eigentumsfrage überhaupt bei der Behörde landete [4].

Drei Golf-Fonds halten 38,5 Prozent des Eigenkapitals: der saudische Public Investment Fund 15,1 Prozent, der Fonds der VAE 12,8 Prozent und die Qatar Investment Authority 10,6 Prozent [7]. Zusammen sagten sie dem Deal fast 24 Milliarden Dollar zu, wobei der saudische PIF rund 10 Milliarden Dollar übernahm [4][7]. In einer Einreichung vom April bezifferte Paramount das ausländische Eigentum insgesamt auf 49,5 Prozent und bat die FCC, bis zu 100 Prozent ausländisches Eigenkapital bei seinen Rundfunklizenznehmern zu genehmigen [2].

Das Media Bureau gab dem Antrag statt. Die dreiköpfige Kommission stimmte darüber nicht ab [3].

Die von David Brown, Leiter der Videoabteilung, unterzeichnete Anordnung erklärte, die ausländischen Investoren würden "will not have any influence, direction, or control over" die Inhaltsentscheidungen von Paramount oder nicht öffentliche Daten von US-Bürgern haben [3]. Sie erteilte nicht beherrschenden ausländischen Investoren außerdem im Voraus die Genehmigung, ihre indirekten Anteile zu einem späteren Zeitpunkt auf bis zu 20 Prozent zu erhöhen [7]. Kommissarin Anna M. Gomez, die einzige Demokratin in der Kommission, sagte, die Behörde habe "just let some of the most repressive governments in the world indirectly control nearly all of a combined Paramount-Warner Bros" [3].

Was die Bundesstaaten aushandelten

Kalifornien und elf weitere Bundesstaaten klagten, um den Deal zu stoppen. Kalifornien einigte sich im vergangenen Monat, die anderen schlossen sich dem Kompromiss an [8].

Der auf fünf Jahre angelegte Vergleich verlangt in den ersten zwei Jahren mindestens 30 Filme pro Jahr. In den folgenden drei Jahren sind es 32 pro Jahr, davon mindestens vier Independent-Filme jährlich [9]. Paramount muss über fünf Jahre mindestens 1.500.000.000 Dollar mehr für US-Filmproduktion ausgeben als 2025 [9]. Das Unternehmen steckt 25.000.000 Dollar in einen Fonds zum Ankauf von Independent-Filmen. Werden die Jahresziele verfehlt, kann ein Verkauf von Miramax erzwungen werden, und pro verfehltem Film fallen 30.000.000 Dollar an [9].

Ein separater Fonds über 47.500.000 Dollar deckt Ausbildung und Karriereentwicklung für Beschäftigte, die durch die Fusion ihren Arbeitsplatz verlieren [9].

Die Writers Guild einigte sich in ihrem eigenen Verfahren auf Bedingungen, die fünf Jahre lang Entlassungen von Autoren bei CBS News Broadcast verbieten und 17.500.000 Dollar in den Gesundheitsfonds der Gewerkschaft einzahlen [9]. Der Vergleich verlangt außerdem einen Beirat, der die redaktionelle Unabhängigkeit bei CBS und CNN schützen soll, sowie fünf Jahre lang getrennte Verhandlungen für die Kabelkanäle der beiden Unternehmen [9].

Organisationen für Meinungsfreiheit und Medien forderten die Richterin auf, den Deal abzulehnen, und erklärten, er bringe den Einwohnern der klagenden Bundesstaaten "virtually nothing" [8].

Die Frage nach den Geschenken, die die Prüfung offenließ

ProPublica berichtete am 15. Juli, Kommissarin Olivia Trusty habe von Paramount Tickets für die Kennedy-Center-Gala im Dezember 2025 im Wert von mehr als 12.000 Dollar angenommen [1]. Fünf Monate zuvor hatte sie für die Genehmigung der 8 Milliarden Dollar schweren Fusion von Paramount mit Skydance gestimmt [1].

FCC-Chef Brendan Carr und seine Frau saßen bei derselben Veranstaltung mit Paramount-Chef David Ellison in einer privaten Skybox, wo solche Plätze 125.000 Dollar pro Ticket kosteten [1][10]. Carrs Offenlegung, am 22. Juni beglaubigt und spät an einem Freitag veröffentlicht, meldete Tickets für ihn und einen Gast im Wert von 12.390 Dollar [10]. ProPublica bat ihn um eine Erklärung für die Lücke zwischen dieser Summe und dem Preis der Skybox. Er antwortete nicht [10].

Die beiden Darstellungen von Carrs Geschenkgeschichte unterscheiden sich im Umfang. Der Juli-Bericht von ProPublica nannte mindestens sieben Ticketannahmen seit seiner Ernennung 2017 mit einem Gesamtvolumen von über 63.000 Dollar [1]. Der August-Bericht nannte acht Fälle und über 75.000 Dollar [10]. Sieben der zehn Kommissare, die seit 2016 im Amt waren, nahmen nach der Auswertung der Ethikberichte durch das Medium Tickets im Gesamtwert von mehr als 260.000 Dollar an [10].

Der Democracy Defenders Fund und Citizens for Responsibility and Ethics in Washington reichten Beschwerden ein und verlangten Untersuchungen [10]. Ein FCC-Sprecher hatte zuvor erklärt, die Ethikbeauftragten der Behörde hätten die Kommissare zur Annahme der Tickets ermächtigt. Der Kommunikationschef von Paramount sprach von einer jahrzehntelangen Praxis des Senders CBS, Amtsträger beider Parteien einzuladen [10].

Vier Ethikexperten sagten ProPublica, Carr und Trusty sollten sich an keiner künftigen Entscheidung über die Fusion beteiligen [1].

Wie es weitergeht

Die Filmuntergrenze läuft bereits. Der jährliche Mindestwert von 30 Filmen gilt für die ersten zwei Jahre nach dem Vollzug [9].

Die Genehmigung der FCC erlaubt nicht beherrschenden ausländischen Investoren zudem, ihre indirekten Anteile zu einem späteren Zeitpunkt auf 20 Prozent zu erhöhen. Damit kann die Eigentumsfrage ohne eine neue Fusion wieder aufkommen [7]. Nichts im Vergleich begrenzt Abo- oder Ticketpreise, die Filmzusagen beschränken also nicht, was Kinobesucher oder Streaming-Abonnenten zahlen [9]. Die Beschwerden der Watchdogs zielen auf Untersuchungen. Die Generalinspektorin der FCC wollte sich nicht äußern [10].

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Quellen

18
  1. 01Paramount completes $111B Warner merger, creating "Skydance" behemothEN
  2. 02FCC approves foreign owners for a merged Paramount-Warner Bros.EN
  3. 03FCC exempts Paramount from regulation limiting foreign ownership of broadcastersEN
  4. 04Paramount-Warner Bros. Discovery Will Be 38.5% Owned by Middle Eastern Funds Following Close: FilingEN
  5. 05Paramount wants FCC to approve increased foreign ownership in Warner Bros. Discovery dealEN
  6. 06Democratic Senators Urge FCC to Block Closing of Paramount-Warner Bros. Merger Until Review of Deal's Foreign Investment ConcludesEN
  7. 07Justice Department Approves Paramount's Warner Bros. Discovery Takeover Without Any Strings AttachedEN
  8. 08How Gulf-backed Paramount cleared last hurdle in $110 billion Warner Bros dealEN
  9. 09FCC Officials Took Pricey Gifts From Paramount as the Company Needed Approval for Billion-Dollar DealsEN
  10. 10FCC Commissioners Face Ethics Complaints for Taking Luxury Gifts From ParamountEN
  11. 11Democratic Senators Demand FCC Conduct Foreign Investment Review of Paramount-Warner Bros. Deal Over Backing by Middle Eastern Funds, China’s Tencent - VarietyEN
  12. 12Shoals and Array announce merger plan in bid to create ‘one-stop shop’EN
  13. 13Vietnam approves 452 MW floating solar projectEN
  14. 14STAT+: Who will get the first psychedelic approved?EN
  15. 15Broadcom denied names of cloud providers backing VMware merger challengeEN
  16. 16Churchill Capital XI shareholders approve $2.5B Agility Robotics humanoid SPACEN
  17. 17 Google data center wins approval in Minnesota after protests delay council vote twice EN
  18. 18Federal Reserve Board announces approval of application by The Bank of Nova ScotiaEN

Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Lena Brandt

Lena Brandt

KI, Modelle und Technik

Lena Brandt schreibt für FLASH24 über Technik, KI und Modelle sowie Medien und Internet und stützt sich dabei auf Herstellerangaben, Studien und öffentlich zugängliche Datensätze, statt Pressemitteilungen ungeprüft zu übernehmen. Bei Modellvergleichen kontrolliert sie Benchmark-Werte, Trainingsdaten und Versionsnummern und rechnet Angaben zu Rechenleistung und Kosten selbst nach. Sie spricht mit Entwicklern und Forschern, wartet auf angekündigte Updates und vergleicht Releases, bevor sie eine Einschätzung abgibt. Privat beschäftigt sie sich mit 3D-Druck, alten Rechnern und der Frage, wie Modelle aus Internetmüll lernen – Themen, die regelmäßig in ihre Texte einfließen. Sie publiziert keine Zahlen, deren Quelle sie nicht selbst überprüfen konnte.

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