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Hawks zeigen lokale Spiele erstmals in der NBA auf Prime Video

Die Atlanta Hawks haben am 20. Oktober bekannt gegeben, dass Prime Video in der Saison 2026-27 die lokalen Spiele ohne landesweite Übertragung zeigt. Ein Prime-Abo reicht dafür, einen Aufpreis gibt es nicht. Los geht es am 21. Oktober beim Auftakt in Orlando.

Medien & InternetNachrichtLena BrandtVeröffentlicht: 5. November 20263 Min. LesezeitQuellen 21
Hawks zeigen lokale Spiele erstmals in der NBA auf Prime Video

Der Prime-Video-Deal

Prime Video wird in der Saison 2026-27 die Streaming-Heimat der Hawks für lokale Spiele. Fans im Sendegebiet schauen mit einer Prime-Mitgliedschaft zu und brauchen kein zusätzliches Abo. Nach Angaben des Teams ist Atlanta der erste NBA-Klub, der sich exklusiv an Prime Video bindet. Die Spiele bleiben zudem in Georgia frei empfangbar über Antenne bei WANF und Peachtree Sports Network.

Das digitale Exklusivpaket von Prime Video umfasst laut Deadline 74 der 82 Spiele der regulären Saison und läuft parallel zu den Übertragungen von Gray Media. Das Gebiet erstreckt sich über fünf Bundesstaaten: Georgia, Alabama, Tennessee, South Carolina und Mississippi. Die endgültige Zahl kann laut Deadline aus mehreren Gründen schwanken, unter anderem wegen der Vorlieben der nationalen Medienpartner.

Vorausgegangen war im Juli ein Vertrag mit Gray Media. Er brachte 74 Spiele ohne landesweite Übertragung frei über Antenne auf WANF und Peachtree Sports Network in ganz Georgia. Produziert werden die Übertragungen von Raycom Sports.

Was die Fans zahlen

Awful Announcing beziffert ein eigenständiges Prime-Video-Abo auf 54 Dollar für die sechs Monate der regulären Saison. Die meisten NBA-Teams verlangen laut diesem Medium mehr als 100 Dollar für eine Saison lokaler Streams, einige mehr als 200 Dollar. Die einzige günstigere Lösung, die die Seite fand, sind die Miami Heat. Sie streamen über eine kostenlose Direct-to-Consumer-App namens Local 10 Plus Platinum.

Warum die Hawks umschwenkten

Die Hawks gehörten laut Awful Announcing zu den 13 NBA-Teams, die nach dem Zusammenbruch der Main Street Sports Group neue lokale Verträge aushandeln mussten. Das Sports Business Journal berichtet, die Hawks seien eines von sechs ehemaligen Main-Street-Teams mit einem dualen Modell aus Antenne und Direct-to-Consumer. Fünf streamen exklusiv über DAZN, zwei testen ein hybrides Modell. Teams in dieser Lage drohen Millionen an Medienerträgen zu verlieren, die regionale Sportsender früher gezahlt haben. Ob Werbung, Merchandising und Ticketverkäufe diese Lücke schließen, ist offen.

Andrew Saltzman, bei den Hawks President of Business Enterprise und Chief Commercial Officer, sagte der Deadline, das Team habe einen eigenen Verkauf von Abos ausgeschlossen. "Wir wollten nicht im Geschäft des Direktverkaufs von Abos sein", sagte er. "Wir wollten im Geschäft der Allgegenwart sein."

Finanzielle Bedingungen und der Liga-Kontext

Weder die Hawks noch Prime Video nannten finanzielle Einzelheiten. Das Sports Business Journal beschreibt unter Berufung auf Branchenquellen einen einjährigen Direct-to-Consumer-Vertrag, der vermutlich im niedrigen siebenstelligen Bereich liegt. Amazon übernimmt demnach 85 Prozent des digitalen Werbeinventars des Teams.

Charlie Neiman, bei Prime Video für Sportpartnerschaften zuständig, sagte, das exklusive Streaming der Hawks sei Teil eines "wachsenden Portfolios lokaler Sportangebote". Amazon hatte bereits sieben NHL-Teams exklusiv auf Prime Video. Laut Sports Business Journal zeigt der Konzern zudem nicht-exklusive lokale Übertragungen für mehr als 30 Teams aus NHL, MLB und NBA.

DAZN hat laut Sports Business Journal exklusive oder digitale lokale Rechte an 10 NBA-Teams erworben, dazu kommen fünf weitere, die der DAZN-eigene Anbieter ViewLift betreut. Damit ist die Hälfte der Liga an den Dienst gebunden. Awful Announcing berichtet, der Vertrag der Hawks habe eine Ausstiegsklausel nach dieser Saison, und die NBA plane für 2027-28 eine gebündelte lokale Streaming-Plattform. Diese Plattform soll laut Sports Business Journal 20 bis 29 Teams auf einem einzigen Dienst zusammenführen. Das Blatt beschreibt einen bevorstehenden Bieterwettkampf zwischen Amazon, DAZN und YouTube. YouTube gilt laut Awful Announcing als Favorit.

Wie es weitergeht

Der Einjahresvertrag lässt die lokalen Rechte der Hawks nach dieser Saison wieder offen, meldet Awful Announcing. Vorerst laufen die Spiele gleichzeitig im frei empfangbaren Antennenfernsehen und auf Prime Video. Nach Angaben des Teams machen die beiden Verträge die Hawks für "eines der größten Publika in der NBA" erreichbar.

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Quellen

21
  1. 01Hawks are first NBA team to stream exclusively on Prime VideoEN
  2. 02Atlanta Hawks announce exclusive streaming with Prime Video. What to knowEN
  3. 03Ian Eagle-Stan Van Gundy lead Prime Video's NBA Playoffs coverageEN
  4. 04In NBA First, Atlanta Hawks Full Regular Season To Stream On Prime Video In Parallel With Local TVEN
  5. 05Atlanta Hawks to Become the First NBA Team to Stream Games Exclusively on Prime VideoEN
  6. 06Atlanta Hawks strike in-market streaming deal with Prime VideoEN
  7. 07Atlanta Hawks Strike Streaming Alliance With Amazon's Prime VideoEN
  8. 08Atlanta Hawks Partner with FanDuel Sports Network and Gray Media’s Atlanta News First to Simulcast 11 Games Free, Over the Air - NBA.comEN
  9. 09Hawks enter historic Amazon Prime Video partnership for 2026-27 season - ClutchPointsEN
  10. 10Hawks enter historic Amazon Prime Video partnership for 2026-27 seasonEN
  11. 11Atlanta Hawks Strike Streaming Alliance With Amazon’s Prime VideoEN
  12. 12Atlanta Hawks Announced Streaming Partnership With Amazon Is A Huge Win For FansEN
  13. 13Amazon ditches Grubhub, taps Uber Eats for PrimeEN
  14. 14Amazon teams with Uber Eats for new Prime perksEN
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Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Lena Brandt

Lena Brandt

KI, Modelle und Technik

Lena Brandt schreibt für FLASH24 über Technik, KI und Modelle sowie Medien und Internet und stützt sich dabei auf Herstellerangaben, Studien und öffentlich zugängliche Datensätze, statt Pressemitteilungen ungeprüft zu übernehmen. Bei Modellvergleichen kontrolliert sie Benchmark-Werte, Trainingsdaten und Versionsnummern und rechnet Angaben zu Rechenleistung und Kosten selbst nach. Sie spricht mit Entwicklern und Forschern, wartet auf angekündigte Updates und vergleicht Releases, bevor sie eine Einschätzung abgibt. Privat beschäftigt sie sich mit 3D-Druck, alten Rechnern und der Frage, wie Modelle aus Internetmüll lernen – Themen, die regelmäßig in ihre Texte einfließen. Sie publiziert keine Zahlen, deren Quelle sie nicht selbst überprüfen konnte.

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