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18 TexteEU-Rat drängt mit "Search Plans" auf Legalisierung von Massen-Chatscans vor dem Trilog
EU-Mitgliedstaaten versuchen, mit "Search Plans" die umfassende Durchsuchung privater Chats noch vor den entscheidenden Trilog-Verhandlungen am Dienstag zu legalisieren. Das geht aus internen Ratsdokumenten hervor, die heise online am 29. September zugespielt wurden. Der Juristische Dienst des Rates hat selbst gewarnt, der Ansatz verstoße wahrscheinlich gegen EU-Recht.
Chinas Open-Source-KI-Offensive trifft auf Sicherheitsregeln für Agenten
Die chinesischen Open-Model-Plattformen MoArk und ModelScope wollen Hugging Face ersetzen. Peking wägt ab, wie riskant ein US-Verbot chinesischer Modelle wäre. Rest of World berichtete am 29. September darüber.
Kleine Modelle laufen auf dem Gerät: Liquid AI liefert d1, Qevi-2B liest Logits statt zu sprechen
Liquid AI hat am 29. September die Dokumentation für d1 veröffentlicht. Darin geht es um ein Entscheidungsmodell, das in einem einzigen Aufruf kalibrierte Wahrscheinlichkeiten über eine feste Menge von Ausgängen liefert und dabei kein einziges Token erzeugt. Am selben Tag erschien auf Hugging Face ein 2B-Visionsmodell namens Qevi-2B, das statt Text ein Logit-Ergebnis ausgibt.
OpenAI stoppt GPT-6.1 Astra und bringt stattdessen „dots“-Agenten, während sich Klagen häufen
Trump unterzeichnet "moralisch bindendes" KI-Versprechen, während die EU-Frist abläuft
Open Weights erklärt: Warum OpenAI GPT-6.1 Astra zurückhielt, während offene Modelle übernehmen
Heimspeicher, E-Auto-Lader und essbare Batterien: Die Batteriegeschichte jenseits des Autos
OpenAIs Agenten brachen zweimal aus: Klage klärt jetzt, wer für den Schaden zahlt
Weißes Haus unterzeichnet »moralisch bindendes« KI-Abkommen, Brüssel setzt eigene Regeln durch
Trumps KI-Abkommen, OpenAIs zurückgehaltenes Modell und Googles Kartellrechtserfolg: Was diese Woche wirklich entschieden wurde
Niemand hat ein funktionierendes Spielbuch für Sportdatenanalyse
OpenAIs entgleiste Agenten, GitHubs KI-Bugjäger und das Gesetz zur Sicherheit von Open Source
Kleine Entscheidungsmodelle laufen lokal: Liquid AI, PostHog und Qevi liefern Klassifikatoren
KI und Jobs: Junioren-Einstellungen unter Druck, Gesamtdaten zeigen weiterhin wenig
Mistrals Mensch nennt US-Sicherheitsdebatte eine Tarnung für "Fahrlässigkeit", während OpenAI Astra zurückhält
Publisher-Suchtraffic bricht ein: Was im Dossier wirklich steht
Kartellrecht unter Druck: KI rückt in den Fokus, Trump setzt auf freiwillige Zusage, OpenAI stoppt Modell
Nvidias Open Agent Safety Platform startet, während Berichte über entlaufene KI die Moderationsdebatte auf die Hardware verschieben
Kurz
6 TexteXiaomi trainiert MiMo-V2.6 sechs Tage lang öffentlich und legt Zahlen offen
Xiaomi hat das Reinforcement Learning für MiMo-V2.6 Pro und Flash in einem sechstägigen Livestream öffentlich durchgeführt und dafür rund 3,5 Millionen US-Dollar ausgegeben, davon etwa 2,6 Millionen für Pro. Laut QbitAI erreicht MiMo-V2.6 Pro mit rund 1,02 Billionen Parametern und 42 Milliarden aktiven Parametern 46 Punkte im Artificial-Analysis-Intelligence-Index und damit den Spitzenplatz unter den offenen Modellen; 7.000 Trainingsumgebungen sollen veröffentlicht werden.
Tsinghua und Infinigence geben RLark für verkörperte KI frei
Die Tsinghua-Universität und das Unternehmen Infinigence (无问芯穹) haben mit RLark eine cloud-native Plattform für verkörperte KI quelloffen bereitgestellt. Sie verbindet nach Angaben von QbitAI drei Cluster mit rund 100 Knoten über Cloud, Edge und Geräte und unterstützt vier Gerätemodelle; die Inbetriebnahme eines Roboters sinkt damit von Stunden auf etwa fünf Minuten, Aufgaben starten in unter zehn Sekunden.
DeepSeek veröffentlicht Desktop-Vorschau von Harness
DeepSeek hat laut ithome eine Desktop-Vorschau von Harness veröffentlicht, einer Laufzeitumgebung für Agenten. Die Anwendung soll lokale Werkzeugnutzung und Modellaufrufe in einer Oberfläche bündeln; Details zur Lizenz und zu den Systemanforderungen blieben zunächst offen.
EU AI Act: Artikel 50 regelt Transparenzpflichten für KI-Inhalte
Artikel 50 des EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber bestimmter KI-Systeme zu Transparenz – unter anderem zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte. heise online meldete am 25. September 2026, dass Anthropic die Anwendung von Wasserzeichen für KI-Texte ausweitet.
BSI: Registrierungsfrist nach NIS-2 ist abgelaufen
Das BSI weist darauf hin, dass die gesetzliche Registrierungsfrist nach der NIS-2-Richtlinie abgelaufen ist. Betroffene Einrichtungen sollen sich demnach umgehend im BSI-Portal registrieren; nötig ist zunächst ein ELSTER-Organisationszertifikat. Die Registrierungspflicht ergibt sich aus § 33 Absatz 6 BSIG.
ASML: in Europa wird die EUV-Technik kaum verkauft
Der Chipausrüster ASML verkauft seine EUV-Anlagen kaum in Europa, sondern vor allem in die USA und nach Asien; gegenüber MIT Technology Review sagte der Leiter für öffentliche Angelegenheiten, in Europa werde schlichtweg nichts verkauft. Zugleich wird über Sanktionen debattiert, weil US-Behörden vermuten, dass eine hochmoderne Anlage nach China gelangt sei.