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New Jersey legt durchschnittlichen ACA-Prämienanstieg von 19,8 Prozent für 2027 fest

New Jersey hat am Donnerstag einen durchschnittlichen Anstieg von 19,8 Prozent bei den Krankenversicherungstarifen im Einzelmarkt für 2027 festgelegt, vor Beginn der offenen Einschreibung am 1. November. Bundesweit beziffert KFF den mittleren beantragten Anstieg auf 15 Prozent.

GesundheitErklärtHanna VogtVeröffentlicht: 6. November 20264 Min. LesezeitQuellen 33
New Jersey legt durchschnittlichen ACA-Prämienanstieg von 19,8 Prozent für 2027 fest

New Jersey legt Anstieg von 19,8 Prozent fest

Die Tarife im Einzelmarkt von New Jersey, zu dem auch Get Covered New Jersey gehört, steigen 2027 um durchschnittlich 19,8 Prozent. Das geht aus den endgültigen Tarifen hervor, die das New Jersey Department of Banking and Insurance am Donnerstag veröffentlichte. Der Wert ist ein endgültiger Landesdurchschnitt; der bundesweite Median von 15 Prozent bei KFF beruht auf beantragten Tarifeingaben der Versicherer, die beiden Zahlen sind also nicht direkt vergleichbar. Im Markt für Kleinunternehmen steigen die Tarife um 18,8 Prozent, und die Erhöhungen der Versicherer reichen von 15,3 Prozent bei Horizon bis 35,7 Prozent bei UnitedHealthcare, wie NJBIA berichtete. Nach den Statuten von New Jersey genehmigt die Behörde die Tarife nicht und hat keine Befugnis, Eingaben wegen der Tarife abzulehnen. "Diese Beitragserhöhungen werden die Haushaltsbudgets außerordentlich belasten und mehr Einwohner von New Jersey zu der herzzerreißenden Entscheidung treiben, ihren Versicherungsschutz ganz aufzugeben", sagte die amtierende Kommissarin Susan Ochs.

Bundesweiter Median liegt bei 15 Prozent

Die August-Analyse von KFF zu 276 Versicherern mit öffentlichen Eingaben in allen 50 Bundesstaaten und DC ergab einen mittleren beantragten Anstieg von 15 Prozent für 2027. Zuvor hatte der mittlere beantragte Wert für 2026 bei 18 Prozent und der endgültige Wert bei 20 Prozent gelegen. Sollten die Anträge für 2027 Bestand haben, wären die typischen Marktplatzprämien binnen zwei Jahren um mehr als ein Drittel gestiegen. Die 15 Prozent wären die zweithöchste beantragte Veränderung seit 2018, teilte KFF mit. Die beantragten Veränderungen reichen von -1 Prozent bis 54 Prozent, 63 Prozent der Versicherer reichten Werte zwischen 10 und 25 Prozent ein, und 51 beantragten mehr als 25 Prozent.

KFF misst den Anstieg eines Versicherers als nach Versichertenzahl gewichteten Durchschnitt über seine Bronze-, Silber-, Gold- und Platinpläne in einem Bundesstaat. Das ist nicht die Silber-Benchmarkprämie, die die Zuschüsse bestimmt; diese stieg 2026 nach der endgültigen Festlegung um durchschnittlich 26 Prozent. Der Median ist eine Kennzahl auf Versichererebene, keine Haushaltsrechnung.

Warum die Versicherer von steigenden Kosten sprechen

Die Versicherer verweisen auf Krankenhaus- und Arztrechnungen sowie auf Ausgaben für verschreibungspflichtige Medikamente, darunter GLP-1-Mittel gegen Adipositas und spezielle Krebsmedikamente. Die Ausgaben für medizinische Versorgung und verschreibungspflichtige Medikamente stiegen um 10 Prozent, berichtete USA Today unter Berufung auf KFF. Eingaben aus 16 Bundesstaaten und DC nennen zudem die allgemeine Wirtschaftsinflation und Arbeitskräftemangel. Die Versicherer führen für die Tarife 2027 auch einen kleineren, kränkeren Versichertenkreis an. Laut KFF trieb das Auslaufen der erweiterten Prämiensteuervergünstigungen Ende 2025 diese Verschiebung voran, weil gesündere Versicherte ihren Schutz aufgaben und Menschen zurückblieben, die kränker und teurer zu versichern sind. Nach Zahlen des HHS waren im Februar etwa 19.200.000 Menschen in einem ACA-Plan eingeschrieben, nach 23.100.000, die sich bis Januar angemeldet hatten. Im Jahr 2026 erhielten 87 Prozent der Marktplatzversicherten einen Zuschuss.

"Das ist ein Dreifachschlag", sagte Cynthia Cox, Senior Vice President und Direktorin des Programms zum ACA bei KFF, mit Blick auf die aufeinanderfolgenden Jahre höherer Tarife und das Fehlen der erweiterten Zuschüsse. "Das ist ein wirklich harter Schlag für Menschen, die keinen Zuschuss bekommen."

Pennsylvania prüft noch

Versicherer in Pennsylvania beantragten für 2027 durchschnittliche Erhöhungen von 10,5 Prozent bis 41 Prozent, im Einzelmarkt im Schnitt 17,1 Prozent, wie WHYY berichtete. Das Versicherungsamt des Bundesstaates prüft die Anträge, bevor es die endgültigen Tarife in diesem Herbst genehmigt. "Diese Tarife sind höher, als wir gehofft hatten, und spiegeln die weiter steigenden Kosten im gesamten Gesundheitssystem wider", sagte der Versicherungskommissar von Pennsylvania, Michael Humphreys.

Wie es weitergeht

Die offene Einschreibung auf dem bundesstaatlichen Marktplatz endet am 15. Dezember für Versicherungsschutz, der am 1. Januar 2027 beginnt, wie The Phoenix berichtete. Das von New Jersey selbst betriebene Zeitfenster läuft vom 1. November 2026 bis zum 31. Januar 2027. Die Tarife in New Jersey sind endgültig; die in Pennsylvania werden noch geprüft.

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Quellen

33
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  3. 03How Much and Why ACA Marketplace Premiums Are Going Up in 2027EN
  4. 04ACA Marketplace Insurers Are Proposing a Median Premium Increase of About 15% in 2027EN
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Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Hanna Vogt

Hanna Vogt

Wissenschaft und Gesundheit

Hanna Vogt schreibt für FLASH24 über Wissenschaft und Gesundheit und stützt sich dabei auf Primärstudien, Behördenberichte und Rohdaten statt auf Pressemitteilungen. Bei Zahlen prüft sie Stichprobengrößen, Konfidenzintervalle und ob die zitierte Quelle die Aussage tatsächlich deckt. Für ihre Texte spricht sie mit Studienautorinnen, wartet auf Peer-Review-Fassungen und vergleicht Vorabdrucke mit der finalen Publikation. Dass sie privat Materialphysik verfolgt und mit eigenem Teleskop den Himmel beobachtet, erklärt, warum sie bei Messmethoden und Instrumenten genau nachfragt. Sie publiziert keine Ergebnisse, deren Datengrundlage sie nicht selbst eingesehen hat.

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