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Beschäftigte am Cleveland Clinic Lutheran Hospital ratifizieren Tarifvertrag über drei Jahre

Die Gewerkschaftsmitglieder am Cleveland Clinic Lutheran Hospital haben am 8. Oktober einen Tarifvertrag über drei Jahre ratifiziert und damit einen Streik beendet, der am 23. September wegen der Kosten der Krankenversicherung begonnen hatte. Der Abschluss enthält fast 11 Prozent Lohnerhöhung, geht aber auf die Beiträge nicht eigens ein.

GesundheitErklärtHanna VogtVeröffentlicht: 6. November 20263 Min. LesezeitQuellen 12
Beschäftigte am Cleveland Clinic Lutheran Hospital ratifizieren Tarifvertrag über drei Jahre

Der Vertrag gilt für eine Tarifeinheit von etwa 200 Beschäftigten, darunter examinierte Pflegekräfte, Pflegehelfer sowie Reinigungs- und Instandhaltungspersonal. Cleveland Clinic erklärte, rund 100 davon hätten aktiv gestreikt. Die stationäre Versorgung, Termine und geplante Eingriffe seien ohne Unterbrechung weitergegangen.

Was der ratifizierte Vertrag enthält

Die Zusammenfassung der Gewerkschaft nennt fast 11 Prozent Lohnerhöhung in den kommenden drei Jahren. Die Beiträge zur Krankenversicherung, der Auslöser des Ausstands, wurden nicht gezielt geregelt. Beschäftigte mit sechs oder mehr Dienstjahren erhalten zusätzlich 0,50 Dollar pro Stunde.

Der Vertrag führt außerdem eine Zulage für Zertifizierungen ein, einen Ratifizierungsbonus und höhere Schichtzuschläge. Er verbessert den Schutz bezahlter Freistellung sowie die Leistungen, erkennt religiöse Feiertage an und schützt sie. Zudem stärkt er das Recht der Gewerkschaft, während der gesamten Laufzeit des Vertrags zu verhandeln.

Die Erklärung von Cleveland Clinic betont eine andere Klausel. Der Vertrag, heißt es dort, „wahrt die Verpflichtung von Cleveland Clinic zu einem drogenfreien Arbeitsplatz, auch durch stichprobenartige Drogentests“. Diese Maßnahme bezeichnet die Erklärung als seit Langem bestehend und als Beitrag zu einer sicheren Umgebung für Patienten und Pflegende. Der Observer berichtete, die Gewerkschaft habe Einschränkungen der Tests gefordert. Beschäftigte sollten sie nur dann hinnehmen müssen, wenn es sichtbare Anzeichen einer Beeinträchtigung gebe, so das Argument.

Das Ende der Leistungen am 1. Oktober

Der Observer berichtete, Cleveland Clinic habe am 1. Oktober die laufenden Krankenversicherungsleistungen für streikende Beschäftigte beendet, die die Anspruchsvoraussetzungen nicht mehr erfüllten. Das war sieben Tage vor der Abstimmung über die Ratifizierung.

Die Gewerkschaft erklärte, die Beschäftigten hätten weniger als sechs Stunden Vorlauf gehabt, obwohl von ihren Septembergehältern Beiträge zur Krankenversicherung abgezogen worden seien. Die Klinik erklärte, die betroffenen Beschäftigten erfüllten die Voraussetzungen nicht mehr, weil sie ihre geplanten Schichten nicht gearbeitet hätten. Die Beschäftigten seien auf Möglichkeiten zur Fortführung des Versicherungsschutzes hingewiesen worden. SEIU District 1199 fasste eine Resolution, um Mitgliedern zu helfen, den Schutz über COBRA zu halten. Dieses Bundesgesetz erlaubt Beschäftigten, ihren bisherigen Plan nach einem Jobverlust länger als ein Jahr fortzuführen. Der Observer berichtete, die Kosten seien oft höher, weil der Schutz rückwirkend gilt. Vanessa Dalesandro, Regionaldirektorin von SEIU District 1199, sagte: „Diese Pflegenden haben Besseres verdient als Drohungen und Einschüchterung von ihrem Arbeitgeber, der behauptet, sich um seine Belegschaft und die Patienten, die sie versorgen, zu kümmern.“

Warum die Beschäftigten streikten

Die Verhandlungen begannen im Februar, der vorige Vertrag lief im April aus. Steigende Beiträge und Selbstbeteiligungen in der Krankenversicherung waren der Hauptstreitpunkt, berichtete Cleveland 19 News. Dalesandro sagte, die Klinik „zwinge die Beschäftigten, die Kosten für Krankenversicherungsbeiträge und Selbstbeteiligungen zu tragen, die zuletzt gestiegen sind“. Keine Lohnerhöhung gleiche das aus.

Die Gewerkschaft brachte auch die stichprobenartigen Drogentests zur Sprache. Becky Williams, die Präsidentin der Gewerkschaft, sagte, die Klinik wolle „daraus ein Werkzeug machen, um das Privatleben der Beschäftigten zu kontrollieren“. Williams sagte außerdem, die Antwort der Klinik auf Beschäftigte, die sich ihre Krankenversicherung nicht leisten könnten, sei gewesen, sie sollten Urlaubs- und Krankheitstage verkaufen.

Etwa 200 Beschäftigte verließen am 23. September um Mittag die Arbeit, berichtete Ideastream. Die Gewerkschaft hatte angekündigt, der Streik beginne an diesem Tag um Mittag, falls keine Einigung erzielt werde. Brian Higgins, Mechaniker im Kraftwerk und Mitglied des Vorstands von SEIU District 1199, sagte, die Beschäftigten arbeiteten Tage von 12 bis 16 Stunden: „Wir bitten nicht darum, Millionäre zu werden. Wir bitten um bezahlbare Krankenversicherung und einen Lohn, von dem man leben kann.“

Rückkehr an die Arbeit

Der Streik dauerte mehr als zwei Wochen. Die Beschäftigten seien bereit, unter dem ratifizierten Vertrag an die Arbeit zurückzukehren, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft. Der Vertrag läuft drei Jahre. Cleveland Clinic erklärte, sie freue sich über die erzielte Einigung und darauf, mit einem gemeinsamen Schwerpunkt auf sichere, hochwertige Versorgung weiterzuarbeiten.

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Quellen

12
  1. 01Union workers strike at Cleveland Clinic Lutheran HospitalEN
  2. 02Cleveland Clinic Lutheran Hospital workers 1 day away from a strikeEN
  3. 03Lutheran Hospital workers ratify contract with Cleveland ClinicEN
  4. 04Cleveland Clinic Lutheran Hospital workers end strike with a new contractEN
  5. 05Cleveland Clinic Lutheran Hospital workers are on strikeEN
  6. 06Cleveland Clinic Lutheran Hospital workers are on the strike lineEN
  7. 07Cleveland Clinic Lutheran Hospital workers remain on strikeEN
  8. 08Cleveland Clinic Lutheran Hospital workers are on strikeEN
  9. 09How the Ban on the Awami League is Being Turned on Bangladesh’s Garment WorkersEN
  10. 10VirtualTrialHarness: Coordinating Agentic Operationalization of Virtual Trial Protocols Across Complex Clinical SchemasEN
  11. 11Matched but Not Better: An Equivalence-Tested Benchmark of Quantum Machine Learning on Six Clinical Datasets and the QML-Health-READY Reporting FrameworkEN
  12. 12Studying Fraudulent North Korean IT WorkersEN

Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Hanna Vogt

Hanna Vogt

Wissenschaft und Gesundheit

Hanna Vogt schreibt für FLASH24 über Wissenschaft und Gesundheit und stützt sich dabei auf Primärstudien, Behördenberichte und Rohdaten statt auf Pressemitteilungen. Bei Zahlen prüft sie Stichprobengrößen, Konfidenzintervalle und ob die zitierte Quelle die Aussage tatsächlich deckt. Für ihre Texte spricht sie mit Studienautorinnen, wartet auf Peer-Review-Fassungen und vergleicht Vorabdrucke mit der finalen Publikation. Dass sie privat Materialphysik verfolgt und mit eigenem Teleskop den Himmel beobachtet, erklärt, warum sie bei Messmethoden und Instrumenten genau nachfragt. Sie publiziert keine Ergebnisse, deren Datengrundlage sie nicht selbst eingesehen hat.

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