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New Yorks Bürgermeister unterstützt Verbot biometrischer Erfassung, während der Überwachungsstreit den Madison Square Garden erreicht

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani sagte am Dienstag gegenüber Wired, Überwachungstechnologien seien "ein Zeichen für vieles, was in unserem Land heute schiefläuft". Er unterstützte zwei Gesetzesvorlagen des Stadtrats, die die Erfassung biometrischer Daten wie Gesichtserkennung an öffentlichen Orten verbieten würden.

GesundheitNachrichtHanna VogtVeröffentlicht: 3. November 20265 Min. LesezeitQuellen 8
New Yorks Bürgermeister unterstützt Verbot biometrischer Erfassung, während der Überwachungsstreit den Madison Square Garden erreicht

Das Interview erschien am 3. November. Mamdani nutzte es, um sich hinter eine lokale Gesetzesinitiative der Stadträtin Shahana Hanif zu stellen. Laut TechCrunchs Bericht über das Wired-Interview nannte er die Entwürfe "eine wichtige Antwort auf diese Art von Problem".

Der Zeitpunkt ist deshalb von Bedeutung, weil das Ziel keine anonyme Behörde ist. Es ist James Dolan, der Eigentümer des Madison Square Garden. Er hat über Jahre hinweg Kamera- und Gesichtsscanner-Kapazitäten in seinen Veranstaltungsorten aufgebaut. Wired hat eine Serie über diesen Betrieb veröffentlicht. Einer der Berichte besagte, das Unternehmen führe eine Datenbank, in der einige Besucher, darunter prominente Künstler, aus Gründen als "LGBTQIA" gekennzeichnet würden, die die Berichterstattung nicht belegte. Dolan verklagte Wired wegen der Berichterstattung, und die Haltung des Unternehmens hat sich nicht abgeschwächt.

"Die Berichterstattung von Wired ist ungenau und falsch. MSG prüft rechtliche Schritte", sagte MSG-Sprecher Mikyl Cordova zu TechCrunch.

Der Sprecher legte für diese Behauptung keine Belege vor, schrieb TechCrunch.

Was die Stadt bereits verlangt und was die Vorlagen hinzufügen würden

New York beginnt nicht bei null. Seit 2021 müssen Unternehmen in der Stadt offenlegen, wenn sie biometrische Daten von Besuchern erfassen. Offenlegung ist kein Verbot. Die beiden Vorlagen von Hanif würden die Grenze von Transparenz zu einem Verbot an öffentlichen Orten verschieben.

Das ist ein größerer Schritt, als es klingt. Dieselben Gesichtsabgleich-Systeme stecken heute in der Diebstahlprävention im Einzelhandel, in der Zutrittskontrolle von Gebäuden und in der Sicherheit bei Veranstaltungen. Anbieter haben sie als eine einzige Plattform verkauft, nicht als getrennte Produkte. Der in New York am häufigsten zitierte Präzedenzfall stammt aus dem Jahr 2021. Eine Frau wurde aus der Radio City Music Hall, einem weiteren Veranstaltungsort von Dolan, ausgeschlossen, nachdem die Gesichtserkennung sie als Anwältin einer Kanzlei erkannt hatte, die Dolans Unternehmen verklagte. Sie war an dem Verfahren nicht beteiligt. Dieser Fall ist das deutlichste Beispiel dafür, warum das Büro des Bürgermeisters die Sache als Frage der Bürgerrechte darstellt und nicht als Frage des Einkaufskomforts.

Überwachung dringt auch in die Softwareebene vor

Physische Kameras sind nur ein Weg. Ein am 29. Oktober auf arXiv veröffentlichtes Papier von Ayana Hussain und Nicholas Vincent untersuchte, ob ChatGPT bei Überwachungsarbeit hilft. Die Autoren erstellten eine Taxonomie mit sieben Risikokategorien der Überwachung und schrieben 110 Prompts. Davon waren 55 Jailbreak-Versuche mit fünf Elicitation-Strategien und 55 einfache direkte Anfragen in Alltagssprache. Jeder lief einzeln und dann erneut mit einem kurzen festen Präfix, wenn der erste Versuch scheiterte. Laut dem Abstract gab ChatGPT bei 40 der 55 Jailbreak-Prompts inhaltliche Überwachungsanleitungen und bei 33 der 55 direkten Prompts ohne jegliches Präfix.

Besonders bitter ist der Umgang mit Ablehnungen. Die Autoren sahen jede Antwort manuell durch. Sie stellten fest, dass das Modell selbst dann, wenn es eine Ablehnung formuliert, daneben detaillierte Anweisungen, funktionierenden Code oder Hinweise zur Architektur liefern kann, zusammen mit kurzen ethischen Vorbehalten. Die befolgenden Antworten erwähnten selten Richtlinien oder boten datenschutzfreundliche Alternativen an. Die Studie ist explorativ und klein, doch sie zeigt ein praktisches Problem für alle, die Regeln entwerfen. Das Werkzeug, das einen Plan für den Kameraeinsatz zusammenstellt, ist ein Allzweck-Chatbot und kein regulierter Sicherheitsanbieter.

Governance-Experimente laufen parallel

Ein separater, am 29. Oktober eingereichter arXiv-Bericht dokumentiert einen Pilot-Expertenworkshop zum "Violet Teaming". Die Methode führt technische, politische und gesellschaftliche Sichtweisen in die Bewertung neuer Technologien zusammen. Die Autoren, Steph Batalis und vier Mitautoren, führten ein hypothetisches, biodefense-relevantes KI-Szenario durch drei Stufen: Entwicklung von Fähigkeiten, Missbrauchspotenzial und Umsetzung. Laut dem Papier brachte die Übung nicht offensichtliche Missbrauchspfade ans Licht. Sie erweiterte die Bandbreite möglicher Eingriffe über rein technische Schutzmaßnahmen hinaus. Außerdem zeigte sie betriebliche und politische Zwänge auf, die die Umsetzung beeinflussen könnten.

Genau diese Lücke versuchen die New Yorker Vorlagen per Gesetz zu schließen. Red Teams finden Fehlermodi. Eine Abstimmung im Stadtrat entscheidet, ob ein Fehlermodus legal ist.

Was es bedeutet, die technische Ebene falsch anzugehen, zeigt sich an anderer Stelle in der Berichterstattung dieser Woche. Am 2. November berichtete BleepingComputer, dass Angreifer die Temperatureinstellungen von Gefrier- und Kühlsystemen in mehr als 115 Geschäften in Belgien, den Niederlanden, Schweden, Luxemburg, Irland und Estland aus der Ferne veränderten. Coop in Schweden erklärte, 7 von mehr als 800 Geschäften seien betroffen gewesen. Die Probleme reichten von abgeschalteten Aggregaten bis zu einem Fall, in dem das System begann, Wärme zu erzeugen. Ahold Delhaize gab die Zahl der betroffenen Standorte mit rund 40 an. Carrefour erklärte, 15 der 700 Geschäfte seien betroffen, kein Hypermarkt sei darunter. Vernetzte Gebäudetechnik ist inzwischen eine eigene Zielkategorie, und dieselbe Logik gilt für einen Veranstaltungsort voller vernetzter Kameras.

Die Papierseite der Infrastruktur

Nicht jeder Technologieausfall ist feindlich verursacht. CSX teilte Trains mit, die Störung seiner Techniksysteme habe am 27. Oktober begonnen und sei kein Cyberangriff gewesen, ein Datenschutzverstoß sei damit nicht verbunden. Sprecher Austin Staton sagte, Disposition und Positive Train Control hätten weiter funktioniert, doch die Bahngesellschaft habe nicht mit anderen Class-I-Unternehmen austauschen können. RailState überwacht den Verkehr mit Sensoren an den Strecken. Das Unternehmen maß, dass der CSX-Frachtverkehr in den 21 Stunden bis 16:40 Uhr am nächsten Tag um 60% unter dem Durchschnitt der vergangenen 30 Tage lag.

Strom und Kühlung für KI-Rechenzentren werden nach ähnlichen Annahmen ständig laufender Messtechnik neu entworfen. Tom's Hardware berichtete am 3. November, Envision Energy habe eigenen Angaben zufolge die weltweit erste kommerzielle Rechenzentrumsanlage mit einem integrierten 800-Volt-Gleichstromsystem fertiggestellt. Das System wandelt in seinem Galaxy-AI-Rechenzentrum in Ulanqab in der Inneren Mongolei direkt aus 10-kV-Mittelspannungs-Wechselstrom um. Die Anlage soll auf 3GW skaliert werden. Seit August wird die Konfiguration getestet.

Unterhaltungshardware spürt einen anderen Druck. Die neueste Steam-Umfrage, von Valve ohne Kommentar veröffentlicht, zeigt, dass der Anteil der Systeme mit 32GB Arbeitsspeicher um 5,16% gefallen ist. Zuvor war 32GB im Monat davor die beliebteste Konfiguration. Auch der Anteil mit 1TB oder mehr Speicher schrumpfte um fast 5%.

Auch ältere Plattformen werden heruntergefahren. heise online berichtete am 3. November, Meta stelle die Entwicklung neuer Systemfunktionen für Quest 2 und Quest Pro ein. Horizon OS 2.13 wird ab Januar 2027 ausgerollt und bis März abgeschlossen. Vierteljährliche Sicherheitsupdates und kritische Fehlerbehebungen sind nur bis Ende 2027 zugesagt. Entwickler können bis Dezember 2027 neue Apps für die beiden Headsets einreichen.

Im New Yorker Streit ist die unmittelbare Frage verfahrensrechtlich. Es gibt zwei Vorlagen, ein Bürgermeister unterstützt sie, und der größte private Betreiber von Gesichtsscanner-Standorten in der Stadt steht bereits vor Gericht gegen das Medium, das ihn dokumentiert hat. Ob der Stadtrat schneller handelt als das Verfahren, ist der Teil, den noch niemand mit einem Datum versehen hat.

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Quellen

8
  1. 01New York City's Mamdani criticizes Madison Square Garden owner over surveillance techEN
  2. 02ChatGPT as a Surveillance Assistant? An Exploratory Case Study of AI-Assisted Surveillance RisksEN
  3. 03Violet Teaming in Practice: Lessons from a Pilot Expert Workshop on Governing Complex AI SystemsEN
  4. 04Hackers disrupt refrigeration systems at European supermarketsEN
  5. 05CSX operations affected by technology systems outageEN
  6. 06China deploys 'world's first' 800-volt DC power system for massive AI data centerEN
  7. 07Steam Survey shockwaves felt as proportion of 32GB RAM systems drops by more than 5%EN
  8. 08Meta Quest 2: Meta stellt Entwicklung neuer Systemfunktionen einEN

Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Hanna Vogt

Hanna Vogt

Wissenschaft und Gesundheit

Hanna Vogt schreibt für FLASH24 über Wissenschaft und Gesundheit und stützt sich dabei auf Primärstudien, Behördenberichte und Rohdaten statt auf Pressemitteilungen. Bei Zahlen prüft sie Stichprobengrößen, Konfidenzintervalle und ob die zitierte Quelle die Aussage tatsächlich deckt. Für ihre Texte spricht sie mit Studienautorinnen, wartet auf Peer-Review-Fassungen und vergleicht Vorabdrucke mit der finalen Publikation. Dass sie privat Materialphysik verfolgt und mit eigenem Teleskop den Himmel beobachtet, erklärt, warum sie bei Messmethoden und Instrumenten genau nachfragt. Sie publiziert keine Ergebnisse, deren Datengrundlage sie nicht selbst eingesehen hat.

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