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Britische E-Auto-Zulassungen steigen um 54 Prozent auf 32 Prozent des Oktobermarkts

New Automotive meldet für Oktober 49.155 neu zugelassene Batterie-Elektroautos in Großbritannien. Das sind 32 Prozent des Marktes und 54 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit haben E-Autos den größten Anteil aller Antriebsarten.

WirtschaftAnalyseDr. Miriam SeidelVeröffentlicht: 4. November 20263 Min. LesezeitQuellen 28
Britische E-Auto-Zulassungen steigen um 54 Prozent auf 32 Prozent des Oktobermarkts

Zulassungen im Oktober

Die britische Branchengruppe New Automotive meldet 49.155 neu verkaufte reine Batterie-Elektroautos im Oktober. Das waren 32 Prozent des britischen Neuwagenmarkts, also fast eines von drei Fahrzeugen, und 54 Prozent mehr als im Oktober des Vorjahres. In den USA wachsen die E-Auto-Verkäufe trotz des Wegfalls der staatlichen Steueranreize nur langsam. In Großbritannien dagegen schießen sie in die Höhe.

New Automotive teilte mit, reine Elektroautos hätten sich besser verkauft als Benziner, Diesel und Hybride. Damit entfiel auf sie der größte Marktanteil einer einzelnen Antriebsart.

Ben Nelmes, Vorstandschef der Gruppe, die die Zahlen veröffentlichte, sagte: „Fast jedes dritte im Oktober verkaufte Neufahrzeug war rein elektrisch, mehr als bei jeder anderen Antriebsart, und die Verkäufe von Elektroautos liegen um mehr als die Hälfte über dem Vorjahr.“ Fahrer würden mit ihrem Geldbeutel abstimmen, sagte er weiter. Jedes neue Elektroauto bedeute niedrigere Betriebskosten für einen Haushalt und ein Land, das Preisschocks beim Öl weniger ausgesetzt sei.

Vergleich mit Deutschland

Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt meldete für Oktober einen Anteil von 37 Prozent Batterie-Elektroautos am Pkw-Markt, bei über 94.000 verkauften Fahrzeugen. Das war ein Plus von fast 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Deutschlands Anteil lag höher als die 32 Prozent in Großbritannien, und auch der Zuwachs fiel steiler aus: fast 80 Prozent gegen 54 Prozent. In Großbritannien lagen Elektroautos in diesem Monat dennoch vor jeder anderen Antriebsart.

InsideEVs berichtet, die gestiegenen Ölpreise trieben in ganz Europa Rekordverkäufe von E-Autos an. Hohe Spritpreise erhöhten die Nachfrage nach Elektroautos.

Markenranking

Im britischen Elektromarkt des Monats führten Kia, BMW, Volkswagen und BYD, meldet InsideEVs. Tesla fiel nach einem starken September zurück.

Im Jahresverlauf liegt Tesla mit 9,53 Prozent Marktanteil auf Platz eins, 25,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Kia folgt mit 6,9 Prozent, BYD mit 6,8 Prozent auf Rang drei. Keine europäische E-Auto-Marke steht im Jahresverlauf unter den ersten drei.

Großbritannien bietet zudem mehr Auswahl an E-Modellen als die USA. Erhältlich sind Fahrzeuge von Renault, Peugeot, Fiat, Volkswagen, Skoda, BYD und Jaecoo. Daten von EV Powered zeigen, dass mehr britische Kunden nach gebrauchten E-Autos suchen, berichtet InsideEVs.

Was zu beobachten ist

Die Oktoberzahlen sind monatliche Zulassungszahlen. In der Rangliste des Jahresverlaufs steht Tesla weiterhin vorn, auch nach dem Rückgang im Monat. Die nächste Prüfung ist, ob der Anteil aus dem Oktober hält.

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Quellen

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Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Dr. Miriam Seidel

Dr. Miriam Seidel

Wirtschaft, Business und Welt

Dr. Miriam Seidel schreibt für FLASH24 über Wirtschaft, Weltpolitik und Konjunktur und stützt sich dabei auf Geschäftsberichte, Notenbankdaten und Handelsregisterauszüge, statt auf Pressemitteilungen zu warten. Sie prüft Bilanzen Zeile für Zeile, gleicht Kennzahlen mit Vorquartalen ab und rechnet Wachstumsraten selbst nach. Für ihre Analysen spricht sie mit Analysten, verfolgt die Quartalszahlen der Tech-Konzerne und wartet auf die Konjunkturumfragen des Ifo-Instituts. Dass sie privat Bilanzen von Tech-Konzernen liest und Lastenräder testet, passt zu ihrer Deck: Kapitalströme und Stadtverkehr prüft sie mit derselben Genauigkeit. Sie veröffentlicht keine Zahlen, deren Quelle sie nicht selbst eingesehen hat.

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