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Agoda bringt seinen KI-Buchungsassistenten in 21 Märkte

Agodas KI-Assistent ist nach einem Test im September in 21 Märkten verfügbar, darunter Singapur und Indien. Das berichtete TechGoondu am 3. November 2026. Der WTM Global Travel Report 2026 ergab, dass 54% der Reisenden zwischen 18 und 34 Jahren der KI zutrauen, eine Buchung abzuschließen.

ReisenAnalyseJonas WeberVeröffentlicht: 4. November 20263 Min. LesezeitQuellen 12
Agoda bringt seinen KI-Buchungsassistenten in 21 Märkte

Vom Test im September zu 21 Märkten

Der Assistent verbindet Gesprächsplanung mit Agodas laufendem Bestand von mehr als sechs Millionen Unterkünften, Flügen, Touren und Attraktionen. In der App des Unternehmens finden sich zudem über 130.000 Flugrouten und mehr als 300.000 Aktivitäten. Eine Reiseplaner-Fläche zeigt anstehende Buchungen, gespeicherte Orte und Pläne, die noch erwogen werden, in einer einzigen Ansicht. Agoda zufolge buchen Beta-Nutzer eher eine "connected trip", die Hotels, Flüge, Attraktionstickets und Touren bündelt. Die Funktion lief im September 2026 als begrenzter Test. Danach kam der breitere Start.

Agoda nennt sie eine neue Buchungserfahrung, die erste in der über 20-jährigen Geschichte des Unternehmens. Singapur und Indien gehören zu den 21 Märkten. Sie läuft in der mobilen App.

Die Vertrauenszahlen hinter dem Start

WTM London veröffentlichte den WTM Global Travel Report 2026 gemeinsam mit Tourism Economics. Demnach trauen 54% der Reisenden zwischen 18 und 34 Jahren der KI zu, eine Buchung abzuschließen. Bei den ab 55-Jährigen sind es 18%, ein Abstand von 36 Prozentpunkten. Über alle Altersgruppen hinweg gaben 36% an, sie würden der KI eine Buchung zutrauen. 58% würden sie nutzen, um zu suchen und Preise zu vergleichen, 53% für Empfehlungen. Die Nutzung von KI-Chatbots zur Planung internationaler Reisen hat sich mehr als verdoppelt, von 10% im Jahr 2024 auf 24% im Jahr 2026. Reisende unter 35 Jahren hatten fast fünfmal so häufig KI für Inspiration oder die Erstellung eines Reiseplans genutzt wie die ab 55-Jährigen.

Booking Holdings liefert das Gegengewicht. Verweise von KI-Plattformen machten weniger als 1% seiner Zimmernächte aus.

Tourism Economics warnte, die Kennzahl erfasse die Technologie zu ungenau. Wer in einem Assistenten recherchiert und dann direkt oder über eine Suchmaschine bucht, taucht nie als KI-Verweis auf, heißt es in dem Bericht.

MakeMyTrips Gegenargument

MakeMyTrips Assistent Myra wickelt inzwischen über 90.000 Gespräche pro Tag ab. Er unterstützt mehr als 3.000 Buchungen täglich, nach 25.000 Gesprächen pro Tag ein Jahr zuvor. Kunden, die Myra nutzen, buchen 1,7-mal so oft wie andere. In Städten der Tier 2 und Tier 3 liegt der Faktor bei 2,1, und diese Städte stehen für 55% der Myra-Gespräche. Myra löst zudem über 53% der Anfragen zu Flügen und Hotels nach der Buchung ohne menschliche Hilfe.

Vorstandschef Rajesh Magow zog in der Telefonkonferenz zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres die Grenze. "Ein allgemeiner Assistent kann empfehlen. Eine Reiseplattform haftet für die Lieferung", sagte er. MakeMyTrip nannte keine Zahl für Buchungen, die vollständig in Myra abgeschlossen werden. Kunden, so Magow, nutzten den Agenten gern zur Unterstützung, wenn sie sie brauchen.

MakeMyTrip bezifferte auch die weichere Seite der KI. Suchen in Alltagssprache machen 10% der Hotelsuchen aus und führen zu 24% mehr Buchungen als filterbasierte Suchen, teilte das Unternehmen mit.

Wer die Intelligenz liefert

Modelle von OpenAI treiben die zentrale Gesprächsintelligenz des Assistenten an. Gemini mit Google Maps Grounding liefert Daten zu Restaurants und Sehenswürdigkeiten, darunter Bewertungen, Fotos, Öffnungszeiten und Standorte. Der Assistent enthält eine Websuche und kann so aktuelle Informationen neben Agodas laufendem Bestand ausgeben.

Omri Morgenshtern ist Vorstandschef von Agoda. Reiseplanung sei zersplittert, sagte er. Das Ziel sei, wiederkehrende Arbeit abzunehmen, damit Reisende mit mehr Sicherheit entscheiden.

Was noch nicht gemessen ist

Agodas Startmaterialien nannten keine Buchungs- oder Konversionszahlen für den Assistenten. Tourism Economics fand laut demselben Bericht heraus, dass 87% der Tourismusorganisationen KI einsetzten.

Ob Gesprächsagenten Reisen verkaufen oder nur formen, bleibt offen. Die frühen Hinweise deuten auf Unterstützung, nicht auf Autonomie.

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Quellen

12
  1. 01New Agoda AI assistant promises simpler travel planning in "one conversation"EN
  2. 02WTM Report: 54% of Young Travelers Trust AI to Book Their TripsEN
  3. 03MakeMyTrip says AI agents can't replace travel platforms, as its own assistant handles 3,000 bookings a dayEN
  4. 04Agoda's AI Assistant Brings Travel Planning and Booking into One ConversationEN
  5. 05Agoda takes AI travel planning to 21 markets with new mobile assistantEN
  6. 06Agoda launches AI assistant for seamless travel bookingEN
  7. 07Agoda rolls out AI travel assistant in India, integrates trip planning with live booking inventoryEN
  8. 08How are AI assistants changing the way travelers plan their trips?EN
  9. 09Percepto launches Axion AI platform to unify inspection data analysisEN
  10. 10The Ford Escape may return as an EV based on the UEV platform [Update]EN
  11. 11How digital membership platforms help sports NGBs leave the spreadsheets behindEN
  12. 12SoftBank teams up with five Japanese firms to build quantum-based platformEN

Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Jonas Weber

Jonas Weber

Sport, Auto und Reisen

Jonas Weber schreibt für FLASH24 über Sport, Autos und Reisen und stützt sich dabei auf Verbandsstatistiken, Herstellerangaben und eigene Recherchen vor Ort. Bei Ligaspielen prüft er Spielberichte gegen die offiziellen Datenbanken und gleicht Torschützen sowie Einsatzzeiten ab. Im Automobilbereich vergleicht er technische Daten aus Pressemappen mit unabhängigen Tests, im Reisenressort wartet er auf die saisonalen Streckenfreigaben und spricht mit Veranstaltern. Privat verfolgt er Ligastatistiken, diskutiert über den Videobeweis und spielt selbst Amateurbasketball. Zahlen, die er nicht belegen kann, veröffentlicht er nicht.

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