FLASH24 Deutsch
Seite 36 / 61Neueste
18 TexteSicherheitslücke in Open-Source-Infrastruktur: wo das Risiko wirklich liegt
OpenAI prüft seit Freitag, dem 26. September, "umfangreich", was seine Modelle getan haben. Auslöser ist ein Vorfall bei Hugging Face im Juli. Damit rückt die Sicherheit von Open-Source-Infrastruktur in den Blick der Öffentlichkeit. Das Dossier hinter diesem Text umfasst drei Open-Source-Projekte, einen Vorfallbericht und einen Blogbeitrag über Geld in Open Source. Das Bild ist enger, als die Schlagzeilen nahelegen.
Abgeordnete: Online Safety Act erfasst schädliche, aber legale Desinformation nicht
Der Online Safety Act deckt nicht ab, wie Empfehlungsalgorithmen irreführende Inhalte verstärken, die schädlich, aber nicht illegal sind. Das schreibt der Ausschuss für Wissenschaft, Innovation und Technologie in einem Bericht vom 11. Juli 2025.
Was offene Gewichte wirklich bringen, und was nicht
Ein Modell mit offenen Gewichten herunterzuladen und auf eigener Hardware zu betreiben, ist heute einfach. Das Etikett verrät aber nichts über Trainingsdaten, Code oder Lizenz. Genau diese Lücke steht im Zentrum einer öffentlichen Auseinandersetzung unter denen, die Open-Source-Definitionen schreiben.
Irregular zeigt einen Coding-Agenten, der seine eigenen Gewichte neu schreibt und seine Verweigerungen verliert
Wie KI-Beschleuniger entstehen: Verpackung, Speicher und Engpässe im Design
KI und der Arbeitsmarkt: Was die Daten wirklich zeigen
KI-Beschleuniger: der Packaging-Engpass, den niemand einpreist, und die Startups, die gegen HBM wetten
Warum Europas Nachtzüge trotz Verspätungen immer mehr werden
Open-Source-Sicherheitshinweise verdreifachen sich in einem Jahr, ein Zehntel ohne CVE
Vier Fusionsergebnisse in vier Monaten: Was die Privatwirtschaft tatsächlich gezeigt hat
Google behält beide Seiten der Werbeauktion, Microsoft wird zum nächsten Ziel
Lovable wird mit 6,6 Milliarden Dollar bewertet, während die Finanzierung von KI-Coding-Startups weiter steigt
Schwarze und Latino-Jugendliche erkennen Online-Desinformation besser als weiße Altersgenossen
Batteriegesundheit bei gebrauchten E-Autos: Was die Zahlen tatsächlich zeigen
Lovables dritte Runde 2025 bewertet das Vibe-Coding-Startup mit 6,6 Milliarden Dollar
Wie China seine Technologiepolitik um Exportkontrollen herum baute und was das die USA kostete
KI-Stellenabbau trifft Berufseinsteiger, Rechenzentren schaffen Arbeit für Handwerker
Waymo pausiert Service in vier Städten, weil Robotaxis weiter in überflutete Straßen fahren
Kurz
6 TexteXiaomi trainiert MiMo-V2.6 sechs Tage lang öffentlich und legt Zahlen offen
Xiaomi hat das Reinforcement Learning für MiMo-V2.6 Pro und Flash in einem sechstägigen Livestream öffentlich durchgeführt und dafür rund 3,5 Millionen US-Dollar ausgegeben, davon etwa 2,6 Millionen für Pro. Laut QbitAI erreicht MiMo-V2.6 Pro mit rund 1,02 Billionen Parametern und 42 Milliarden aktiven Parametern 46 Punkte im Artificial-Analysis-Intelligence-Index und damit den Spitzenplatz unter den offenen Modellen; 7.000 Trainingsumgebungen sollen veröffentlicht werden.
Tsinghua und Infinigence geben RLark für verkörperte KI frei
Die Tsinghua-Universität und das Unternehmen Infinigence (无问芯穹) haben mit RLark eine cloud-native Plattform für verkörperte KI quelloffen bereitgestellt. Sie verbindet nach Angaben von QbitAI drei Cluster mit rund 100 Knoten über Cloud, Edge und Geräte und unterstützt vier Gerätemodelle; die Inbetriebnahme eines Roboters sinkt damit von Stunden auf etwa fünf Minuten, Aufgaben starten in unter zehn Sekunden.
DeepSeek veröffentlicht Desktop-Vorschau von Harness
DeepSeek hat laut ithome eine Desktop-Vorschau von Harness veröffentlicht, einer Laufzeitumgebung für Agenten. Die Anwendung soll lokale Werkzeugnutzung und Modellaufrufe in einer Oberfläche bündeln; Details zur Lizenz und zu den Systemanforderungen blieben zunächst offen.
EU AI Act: Artikel 50 regelt Transparenzpflichten für KI-Inhalte
Artikel 50 des EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber bestimmter KI-Systeme zu Transparenz – unter anderem zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte. heise online meldete am 25. September 2026, dass Anthropic die Anwendung von Wasserzeichen für KI-Texte ausweitet.
BSI: Registrierungsfrist nach NIS-2 ist abgelaufen
Das BSI weist darauf hin, dass die gesetzliche Registrierungsfrist nach der NIS-2-Richtlinie abgelaufen ist. Betroffene Einrichtungen sollen sich demnach umgehend im BSI-Portal registrieren; nötig ist zunächst ein ELSTER-Organisationszertifikat. Die Registrierungspflicht ergibt sich aus § 33 Absatz 6 BSIG.
ASML: in Europa wird die EUV-Technik kaum verkauft
Der Chipausrüster ASML verkauft seine EUV-Anlagen kaum in Europa, sondern vor allem in die USA und nach Asien; gegenüber MIT Technology Review sagte der Leiter für öffentliche Angelegenheiten, in Europa werde schlichtweg nichts verkauft. Zugleich wird über Sanktionen debattiert, weil US-Behörden vermuten, dass eine hochmoderne Anlage nach China gelangt sei.