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Fox zieht im Streit um NFL-Streaming-Deals ins Weiße Haus, während die Rechtekosten steigen

Fox hat seinen Kampf um die NFL-Streaming-Deals bis ins Weiße Haus getragen. Rupert Murdoch und weitere Führungskräfte trugen ihre Bedenken gegenüber Amtsträgern vor, darunter der Präsident. Das berichtet das Wall Street Journal, zitiert von Sports Media Watch.

Medien & InternetAnalyseLena BrandtVeröffentlicht: 3. November 20264 Min. LesezeitQuellen 28
Fox zieht im Streit um NFL-Streaming-Deals ins Weiße Haus, während die Rechtekosten steigen

Der nächste NFL-Vertrag entscheidet, was Fans zahlen und wo sie zuschauen. Die Liga will eine deutlich höhere Rechtgebühr und ein Ende der Ausstiegsklausel von 2029. Die Bedingungen schlagen sich also auf die Abopreise nieder und darauf, welche Plattformen Spiele übertragen. Fox' Lobbyarbeit hat die FCC und das US-Justizministerium auf den Plan gerufen. Ob eine der beiden Behörden handelt, ist eine andere Frage: Die Quellen des Journal halten rechtliche Schritte für unwahrscheinlich.

Fox trägt den Streit um NFL-Streaming ins Weiße Haus

Murdoch brachte das Thema im Februar bei einem Abendessen im Weißen Haus zur Sprache. Streamer, die mehr NFL-Spiele kaufen, könnten "die Sendernetze umbringen", argumentierte er. So steht es in dem Bericht des Journal, auf den sich Sports Media Watch beruft.

Fox blieb nicht beim Gespräch. Im März reichte das Unternehmen eine öffentliche Stellungnahme bei der FCC ein. Darin stellte es infrage, ob die kartellrechtliche Ausnahme der NFL auch für Verhandlungen mit "hinter der Bezahlschranke liegenden Streamern" gelten sollte, die bereits von einem leichteren Regulierungsrahmen profitieren. Diese Ausnahme geht auf den Sports Broadcasting Act von 1961 zurück. Er erlaubt der Liga, die Medienrechte ihrer Klubs als ein Paket zu verkaufen. Die FCC eröffnete Ende Februar eine eigene Kommentarfrist dazu, wie Sportrechte ins Streaming wandern. Im vergangenen Monat wurde berichtet, das US-Justizministerium habe eine Untersuchung eingeleitet, ob die Streaming-Deals unter die Ausnahme fallen. Offiziell bestätigt oder angekündigt wurde davon nichts.

Das Geld hinter der Lobbyarbeit

Die Summen erklären den Druck. Die NFL strebt eine prozentuale Steigerung der Rechtgebühren im dreistelligen Bereich an, berichtet CNBCs Alex Sherman, zitiert von Sports Media Watch.

Im Gegenzug würde die Liga die Ausstiegsklausel in ihren Verträgen fallen lassen und die Deals über die volle, 2021 vereinbarte Laufzeit laufen lassen. Dieses Paket wurde 2021 unterzeichnet und bis 2033 auf 110.000.000.000 Dollar geschätzt, mit einer erwarteten Ausstiegsoption nach der Saison 2029, wie The Ankler berichtete. Fox steht mit seinem Unmut nicht allein. Laut dem Bericht des Journal würden einige oder alle der bestehenden Rechteinhaber ihre Verträge über die Bedingungen von 2021 hinaus verlängern wollen, wenn sie jetzt verhandeln.

Ein Portfolio, zu teuer zum Halten

Bei Skydance liegen inzwischen mindestens 36 Verträge über Sportrechte, so viele wie bei keinem anderen US-Unternehmen. David Ellison hat das Portfolio durch die Fusion von Paramount mit Warner Bros. Discovery zusammengestellt. Die jährliche Rechnung liegt Branchenschätzungen zufolge, auf die sich The Ankler beruft, einschließlich UFC bei über 6.600.000.000 Dollar.

Quellen sagten The Ankler, drei Objekte könnten für einen Verkauf in Betracht gezogen werden. Es sind Big Ten Football mit 350.000.000 Dollar pro Jahr, NASCAR mit 100.000.000 Dollar und die French Open mit 65.000.000 Dollar. Zusammen kommen sie auf 515.000.000 Dollar, weniger als ein Zehntel des Gesamtbetrags. Das Unternehmen trägt 80.000.000.000 Dollar Schulden. Skydance lehnte eine Stellungnahme ab. Eine Person, die mit den Überlegungen vertraut ist, warnte, die Tinte unter der Fusion sei noch feucht. Es sei zu früh, um zu wissen, ob wirklich etwas zum Verkauf stehe.

Live-Sport trägt auch CBS, die Streamingdienste und mehr als 50 Kabelsender. Das macht das Portfolio schwer zu verkleinern.

Ein rivalisierender Sportmanager sagte es The Ankler unverblümt. "Ohne die NFL ist die Lage schwieriger", sagte er und verwies darauf, was geschah, als Turner die NBA verlor.

Die Mitte des Marktes gerät unter Druck

Die Sportel in Monaco, inzwischen in ihrer 36. Ausgabe, gehört fest zum Kalender der Sportbranche. Dieses Jahr drehten sich die Gespräche darum, wer außen vor bleibt. Premium-Rechte steigen weiter, während die Mitte des Marktes stagniert oder schrumpft, sagten mehrere Redner laut dem Bericht von SportsPro über die Konferenz.

"Man kann sich nicht allein auf seinen [Medien-]Deal verlassen, um seine Property voranzubringen", sagte Hillary Mandel, Executive Vice President von IMG und Leiterin der Rechte für Amerika. Jeff Roth von Bruin Capital stimmte der "Middle Squeeze" zu. Spieltag, Sponsoring und Streaming seien wichtiger für Properties, die nicht darauf zählen könnten, ihre Medienrechte alle sieben Jahre zu verdoppeln.

Aufmerksamkeit fließt auch außerhalb des Live-Fensters ab. Pedro Pina, YouTube-Vizepräsident für EMEA, sagte, 80% der Zuschauerzahlen von WM-Inhalten auf YouTube fielen zwischen die Spiele, berichtete SportsPro. Scott Melvin, Chef von The Overlap, brachte die Spannung auf den Punkt. "Live ist das Wichtigste. Live treibt alles an", sagte er und fügte hinzu, die Rechte würden unerschwinglich teuer.

Wie es weitergeht

Die Quellen des Journal sagten, die Untersuchung werde "unwahrscheinlich" zu rechtlichen Schritten der Regierung gegen die Ligen führen. Das schiebt die Auseinandersetzung zurück an den Verhandlungstisch.

Die NFL will einen lukrativeren Deal, bevor ihre nächste Saison 2027 beginnt, berichtete The Ankler. Ihre Partner müssen entscheiden, ob sie jetzt zahlen oder auf 2029 warten, wenn die Ausstiegsklausel ihnen den Ausstieg erlauben würde. Weder die FCC noch das Justizministerium haben ein Ergebnis bekannt gegeben. Die Lobbyarbeit kann die Bedingungen mitgestalten. Entschieden wird sie nicht.

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Quellen

28
  1. 01WSJ: Rupert Murdoch spoke to White House about NFL streaming dealsEN
  2. 02David Ellison Has 36 Sports Deals He Can't Afford. What Goes FirstEN
  3. 03Media rights squeeze, US investment and AI tech: The sports business trends from Sportel 2026EN
  4. 04DAZN executive warns OTT will reshape sports broadcasting rights in KoreaEN
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Alle Zahlen und Zitate in diesem Text stammen aus den unten genannten Quellen.

Die Materialien wurden vom Redaktionsteam mit Unterstützung von KI erstellt.

Lena Brandt

Lena Brandt

KI, Modelle und Technik

Lena Brandt schreibt für FLASH24 über Technik, KI und Modelle sowie Medien und Internet und stützt sich dabei auf Herstellerangaben, Studien und öffentlich zugängliche Datensätze, statt Pressemitteilungen ungeprüft zu übernehmen. Bei Modellvergleichen kontrolliert sie Benchmark-Werte, Trainingsdaten und Versionsnummern und rechnet Angaben zu Rechenleistung und Kosten selbst nach. Sie spricht mit Entwicklern und Forschern, wartet auf angekündigte Updates und vergleicht Releases, bevor sie eine Einschätzung abgibt. Privat beschäftigt sie sich mit 3D-Druck, alten Rechnern und der Frage, wie Modelle aus Internetmüll lernen – Themen, die regelmäßig in ihre Texte einfließen. Sie publiziert keine Zahlen, deren Quelle sie nicht selbst überprüfen konnte.

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